Die Kuriosesten Metal-Bandnamen: Power Metal Special (80+ Bands)

Willkommen ! Analog zum kürzlichen Posting der kuriosesten Metal-Bandnamen (siehe hier) soll nun – und ganz speziell – auch das Subgenre des Power Metals seine Aufmerksamkeit bekommen. Sicher, im Gegensatz zu so mancher Goregrind-Combo sollten die Namen hier (und das meist verständlicherweise) etwas weniger aggressiv, verstörend oder provozierend daherkommen. Ein paar interessante Kandidaten sollten hoffentlich dennoch auftauchen… ach ja: damit das Ganze etwas greifbarer wird, wurden nur Bands berücksichtigt die mindestens ein Album oder eine EP herausgebracht haben und auch heute noch aktiv sind. Viel Spaß…

A Little Magic (Japan)

  • Diese japanische Power Metal-Band konnte offenbar noch keine größeren Erfolge für sich verbuchen. Dabei ist eine kleine Priese Magie doch weitaus angenehmer als eine overdose… es sei denn natürlich, man spielt bei einer Band wie TWILIGHT FORCE.

Another Destiny Project (Italien)

  • Eine Band, die an einem Destiny Project arbeitet muss doch einfach wichtig sein, und im besten Fall auch so klingen. Der kleine und in diesem Fall eher unpassende Namens-Zusatz aber lässt die Sache schon wieder reichlich anders aussehen.

AufHeben (Japan)

  • Ja, deutsche Begriffe klingen manchmal cool, auch oder gerade im Ausland – wobei insbesondere die Japaner einen Narren an der hiesigen Sprachkultur gefressen haben. Die Namens-Variation AufHeben macht aber wohl eher viel Aufheben um nichts

Barking Spider (USA)

  • Die hier gemeinten Kreaturen werden nur selten gesehen… hauptsächlich, weil sie so gut wie keine Zeugen hinterlassen.

Black Yet Full of Stars (Italien)

  • Sicher, es ist paradox und klingt vor allem cool – andererseits (und ganz nüchtern betrachtet) handelt es sich aber dennoch nur um eine simple Beschreibung des Nachthimmels.

Carri-On (USA)

  • Schon Großmutter sagte es immer wieder: Aufgeben lohnt sich nicht.

Chinchilla (Deutschland)

  • Vorsicht, bissig.

Damn Shark (Mexiko)

  • Des Ozeanliebhabers letzte Worte.

Deep in Fantasia (Japan)

  • Um einen solchen Zustand zu erreichen, ist zweifelsohne Konzentration gefragt.

Eagle the White (Polen)

  • Immerhin gibt es neben dem eher typischen mächtigen Adler nun auch einen ganz und gar fürstlichen.

Ente (Mexiko)

  • Ob manche Künstler wissen, was ihr Name in anderen Sprachen bedeutet ?

Exawatt (Italien)

  • Wenn einem einfach kein passender Name für eine Band einfällt, so könnte einem das Durchforsten diverser Zahlen-, Maß- oder Leistungseinheiten doch noch die Erleuchtung bringen.

Eyezery (Frankreich)

  • Eigentlich klingt ja schon ein Band-Name wie STARGAZERY (die schlicht ein y anhängten, da der andere Name bereits besetzt war) dezent gewöhnungsbedürftig… doch es geht immer noch eine Schippe extremer. Und überhaupt: wer in diesem Fall eher an ein Augenprodukt denkt, hat im übrigen nicht ganz unrecht. Immerhin gibt es den Namen auch in einer japanischen Manga- und TV-Reihe (KAMEN RIDER), worauf sich die Band im besten Fall bezieht.

Fake Healer (Italien)

  • Hier handelt es sich um ein Label oder auch eine Auszeichnung, die man so manchem (oder eher den meisten) der sogenannten Wunderheiler definitiv verpassen sollte.

Hansel y Grettel (Spanien)

  • Wie würden Hänsel und Gretel klingen, hätten sie jemals Musik gemacht ? Da die Band nur aus vier männlichen Mitgliedern besteht, wird man es wohl nie erfahren.

Hourglass Sands of Eternity (Griechenland)

  • Und wieder zeigt sich, dass weniger Begriffe manchmal einfach mehr sind.

I Am I (Großbritannien)

  • Es wäre auch schlimm wenn nicht.

Last Drakma (Brasilien)

  • Hier stellt sich nur eine Frage: wer oder was ist ein Drakma ?

Light of Candle (Schweden)

  • Wie romantisch.

Lovebites (Japan)

  • Dass die Liebe auch mal fest zubeißen kann, wussten schon Def Leppard.

Lughnasadh la Force (Argentinien)

  • Pardon, wie bitte ?

Majestic Righteousness (Japan)

  • Man darf beeindruckt sein.

Mazafakt (USA)

  • Das würde ich mal genau so zurückgeben.

Messiaxx (USA)

  • Wenn’s mal nicht passt, nimm doch einfach ein x dazu.

Metal Detector (Italien)

  • Entweder ein höchst genialer, oder aber doch nur ein reichlich plumper Name für eine Power Metal-Band.

Metal Tribute to Tolkien (Mexiko)

  • Irgendwie verfliegt die Spannung, wenn man schon genau weiß worauf man sich einlässt.

Metalbastard (Japan)

  • Irgendwie sind wir das doch alle.

Metalhorn (Kroatien)

  • Klingt sicher wuchtiger als ein stinknormales Alphorn.

Metatrone (Italien)

  • Wehe dem, der hier an verquere Erzengel respektive deren vermeintliche Botschafter denkt…

Mistica Power (Argentinien)

  • Das klingt irgendwie falsch.

Mistielegy (Japan)

  • Und das auch, zweifelsohne.

Motto Perpetuo (Spanien)

  • Wenn überhaupt gibt es nur ein Moto Perpetuo, aber mit einem Doppel-T klingt das Ganze einfach wuchtiger.

Mystic-Force (USA)

  • Eine der besten, gleich nach der Magic-Force und der Mighty-Force.

Naked Spy (Japan)

  • Ein reichlich blöder Name für eine offenbar recht ernsthaft agierende Power Metal-Combo.

Neptunian Horizon (USA)

  • Irgendetwas mit Horizon zieht einfach immer… aber diese Kombination gab es so auch noch nie.

Ninja Magic (Schweden)

  • Man weiß nicht erst seit gestern, dass Ninjas einiges draufhaben.

No Flame Candle (Griechenland)

  • Ganz klar, ich würde mein Geld zurückverlangen.

Nu Deja-Vu (Indonesien)

  • Solange das Nu nur im Bandnamen bleibt und keinen Einzug in die Musik findet…

Octaviagrace (Japan)

  • Die singen sicher einige Octavias höher.

Of the Cold (Schweden)

  • Man versuche nur einmal, eine Band wie diese zu googeln…

Operadyse (Frankreich)

  • In Anbetracht der von dieser Band offerierten Qualität hat sie eigentlich nichts in dieser Aufstellung zu suchen – aber der Name ist leider wirklich nicht das gelbe vom Ei.

Operatika Element (USA)

  • Da hätte die Band gleich beim alten Namen (ohne das Element) bleiben können… oder eher sollen.

Orden Ogan (Deutschland)

  • Natürlich darf auch eine vergleichsweise bekannte und erfolgreiche deutsche Combo nicht fehlen – deren Name trotz der dahinterstehenden Bedeutung noch immer gewöhnungsbedürftig ist.

Orphan Gypsy (Schweden)

  • Ein (fast) perfektes Beispiel dafür, dass es auch ein verwaister Zigeunerjunge zu etwas bringen kann.

Overlord SR (USA)

  • Es ist oft ungünstig, lediglich Initialen in einem Bandnamen zu verwenden. Es ergeben sich einfach zu viele (unfreiwillige) Spekulationen…

Powercake (USA)

  • Wer hier nascht, bringt es sicher zum Superhelden.

Queen Trooper (Japan)

  • Offenbar fehlt hier eine Kleinigkeit in Form eines apostrophierten s – aber immerhin ist eine Verwechselungsgefahr beinahe ausgeschlossen.

Rage of Romance (Griechenland)

  • Eine Stimmung kann noch so romantisch sein, es schwingt auch immer etwas Zorn mit.

Rebeligion (Brasilien)

  • Im Sinne einer möglichst kreativen Kombination scheinen sich manche Begriffe einfach nicht zu eignen. Oder doch ?

Revenge.69 (Japan)

  • Schwer zu sagen, ob hier nur eine Jahreszahl oder doch etwas gänzlich anderes gemeint ist…

Rich Fortuna (USA)

  • Klingt eher nach einer Glücksspielvariation denn nach einer Power Metal-Band.

Rising the Beyond (Japan)

  • Was bringen korrekte Schreibweisen, wenn etwas einfach gut klingt ?

Roman so Words (Japan)

  • Die Japaner sind doch immer wieder für eine Überraschung gut.

Sacred Aeolia (Japan)

  • Gemeint ist etwas anderes… wobei es dennoch niemandem vorgehalten wird, wenn er plötzlich Lust auf eine leckere Knoblauch-Creme bekommt.

Sailing to Nowhere (Italien)

  • Aber auch nur, wenn man sonst nicht besseres vorhat.

Saluth o/o/o/ (Polen)

  • Sieht komisch aus – und ist es vermutlich auch.

Sang-Freud (Kanada)

  • Eine interessante, aber auch etwas merkwürdig anmutende Variation des englischen Begriffs sangfroid (Gelassenheit).

Scanning Antarctica (USA)

  • Spannend wäre es nur zu erfahren, ob es was gebracht hat.

Severed Hand (USA)

  • Einmal abgetrennt ward sie nie wieder gesehen.

Shadowy Infection (Japan)

  • Es mag schleichende Infektionen geben, aber schattenhafte ?

Shiver of Frontier (Japan)

  • Die Japaner und ihr perfektes Englisch.

Shredding the Envelope (USA)

  • Solange es nicht auch den Inhalt betrifft, ist alles in Ordnung.

Silent Eye (Südkorea)

  • Stille Augen sind noch die schönsten.

Skintilla (Australien)

  • Moment, hatten wir die nicht schon ? Ach nein, das waren CHINCHILLA.

Solido Metal (Argentinien)

  • Wer hier mehr als einen soliden Power Metal erwartet, wird vermutlich enttäuscht.

Sonata Antartika (Griechenland)

  • Ein berühmt-berüchtigtes Beispiel für eine wahlweise geniale oder einfach nur dreiste Namens-Referenz.

Start from the End (USA)

  • Immerhin ist man so schneller am Ziel.

Steelballs (Argentinien)

  • Der Terminator hat welche.

Storm of Wind (Deutschland)

  • Die Japaner wieder… Moment, die Band stammt aus Deutschland ? Na dann…

Sword Coast (Russland)

  • Vorsicht beim Betreten des Strandes, es könnten Schwerter herumliegen.

Taist of Iron (USA)

  • Also wer hier nicht auf den Geschmack kommt…

The Gatling Fire Power (Italien)

  • So muss es sein, immer brav alle Geschütze auffahren.

The Spruce Moose (Kanada)

  • Kann man das essen ?

Tornado Grenade (Japan)

  • Die USA arbeiten sicher schon daran.

Twenty-Six Other-Worlds (Malta)

  • Warum mussten es genau 26 sein ?

Two Eagles Request (Schweden)

  • Was könnten die bloß wollen ?

Undhifeat (Japan)

  • Bisher… nur wie lange wird das auch so weitergehen ?

Vermillion-D Alice Syndrome (Japan)

  • Ich würde lieber gleich zum Arzt gehen.

Viking Galaxy (GB)

  • Was ? Wo genau ist die, und wieso hat mir keiner etwas gesagt ?

Void Seeker (Italien)

  • Ob man nun in der Leere sucht oder die Leere sucht, das Ergebnis ist zumeist das gleiche.

WarnerBeast (USA)

  • Ein eigentlich trefefnder Name für die fast gleichnamigen Filmstudios.

Wolfang (Venezuela)

  • Wolfgang, bist du das ?

Woman the Efrei (Argentinien)

  • Schwer zu sagen, was das bedeuten könnte.

Xilphide (Argentinien)

  • Klingt wie ein Weltraum-Scroller für den damligen C64 oder Amiga.

Zeal Camera (Japan)

  • Ob die Bandmitglieder wussten, dass ihr Name später mal der eines Produktes (HD-Kamerabrillen der Firma Zeal Optics) werden würde ?

Φnality Blast (Japan)

  • Klar, mindestens ein versauter Begriff musste auch noch mit rein…

Schlussendlich: überraschenderweise ist die Arbeit doch intensiver und die Liste entsprechend länger geworden als gedacht. Wer trotzdem noch entsprechende Vorschläge hat, meint das eine Band fehlt (oder vielleicht auch von der Liste gestrichen werden solle); darf sie natürlich gerne äußern.

Die Kuriosesten / Verstörendsten / Witzigsten Metal-Bandnamen

Sicher, gänzlich neu sind Liste wie diese nicht… doch nach 8 Jahren Blogschreiberei und dem damit verbundenen Kennenlernen immer neuer Metal-Bands soll es nun aber auch auf diesem Blog an der Zeit sein für eine Aufstellung möglichst kurioser (und selbstverständlich auch tatsächlich existierender) Bandnamen. Was nach wie vor auffällt, und speziell für diesen Blog gilt: im Bereich des Power Metals scheinen sich nur die wenigsten Combos wirklich kuriose Namen gegeben zu haben – die gerne mal anberaumten Übertreibungen oder Wortspiele im Sinne eines möglichst prägnanten, mächtigen oder auch mal dezent kitschig erscheinenden Namens reichen hier oft nicht aus. Blickt man dagegen hinüber in generell etwas härtere (oder wahlweise auch experimentellere) Metal-Gefilde, sieht die Sache schon ganz anders aus. Eines steht dabei in jedem Fall fest: die hier vorgestellten Bandnamen (oder die Tatsache, dass sie erwähnt werden) sagen rein gar nichts über die dahinterstehenden musikalischen Qualitäten aus. Und: in Anbetracht mancher Namen will man vielleicht auch gar nicht erst wissen, wer oder was sich genau dahinter verbirgt…

Abörted Hitler Cöck (England, Goregrind)

  • Hitler zieht immer, sollte man meinen – im Bereich des Metal sind solche Wortschöpfungen aber eher selten, glücklicherweise….

Anal Desecrating Penis Mutilation (Finnland, Death Metal / Grindcore)

  • Dieser Name steht stellvertretend für alle Künstler, die die Begriffe Pen*s, An*l, *ss, P*ssy oder ähnliches in sich tragen. Wie sehr sich manche Künstler doch auf ein einzelnes Körperteil versteifen, ist doch immer wieder verwunderlich…

Begging for Incest (Deutschland, Brutal Death Metal / Deathcore)

  • Na, wenn sie schon so lieb darum bitten… und überhaupt, wer kennt sie nicht; Lieder wie Crushed Testicals Smeared with Excrements, Bashed Beyond Recognition oder Gutted Like a Pig ?

Choked by Own Vomits (Tschechien, Death Metal / Goregrind)

  • Eine reichlich tragische Angelegenheit, auch wenn die Band sicher nicht auf diese Todesursache möglicherweise herbeiführende Gefahren hinweisen möchte.

Clitorial Ulcerous Neural Tissue (Schweden, Goregrind)

  • … oder gleich mit einigen klinischen Begriffen um sich werfen. Warum auch immer.

Hexen Holocaust (Frankreich, Black / Death Metal)

  • Ob es generell klug ist, einen Bandnamen mit dem Begriff Holocaust zu wählen; sei einmal dahingestellt. Doch da die Kombination eher ungewöhnlich ist, und die damalig zweifelsohne existente Angst vor Hexen sowie deren erbarmungslose Verfolgung gewissermaßen einem Völkermord entspricht…

Jackhammer Sphincter Removal (International, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Oder einzelne Titel wie Eviscerated Clitoris of Decomposed Esophagus Fucked Skank Covered with Infected Sperm. Klingt in jedem Fall schmerzhaft.

Necrofuckphilia (Kanada, Brutal Death Metal)

  • Klingt wie eine Neigung, mit der man sicher nicht glücklich wird…

Paracoccidioidomicosisproctitissarcomucosis (Mexiko, Goregrind)

  • Achtung, ansteckend.

PedoNecroIncestBeastoPhilliac (USA, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Ist das noch Kreativität oder schon Wahnsinn ?

Pedophile Priests (Irland, Death Metal)

  • Man munkelt bekanntlich nicht erst seit gestern, dass es sie eventuell geben könnte… die Frage ist nur, ob die Band aus eben solchen besteht – oder ob der Name eine gewisse Form der Kritik darstellen soll.

Rectal Smegma (Niederlande, Brutal Death Metal / Goregrind)

  • Waschen hilft.

Solar Flare & the Sperm Whales of Passion (USA, Experimental Death Metal)

  • Klingt irgendwie romantisch.

Vaginal Penetration of an Amelus with a Musty Carrot (Österreich, Goregrind)

  • Wenn schon, dann richtig – wobei man bei einer eher unüblichen Wortschöpfung wie dieser sicher den ein oder anderen Begriff ergoogeln muss. Eher zart besaitete sollten dies allerdings tunlichst unterlassen.

Wheelchair Wheelchair Wheelchair Wheelchair (Schottland, Grindcore / Powerviolence)

  • Blöd, blöd, blöd.

Die (Vielleicht) MIESESTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Analog zu den – leider noch nicht ganz so zahlreichen – besten Power Metal-Albencovern des noch jungen Jahres 2017 (siehe Link) soll es im folgenden auch eine kleine Aufstellung der nicht ganz so guten Kreationen geben. Weitere Teile folgen beizeiten…

Die (Wahrscheinlich) EPISCHSTEN Power Metal-ARTWORKS 2017 (1/4)

Sicher, allzu weit vorangeschritten ist das Power Metal-Jahr 2017 noch nicht – und doch gibt es schon jetzt einige Bands, die neben bestenfalls guten Genre-Alben auch das ein oder andere stimmige Artwork präsentieren. Eine kleine Gallerie der vielleicht besten, mindestens aber hübschesten Cover gibt es im folgenden. Weitere Teile folgen beizeiten…

Als Gegenentwurf gibt es natürlich auch eine Gallerie der nicht ganz so guten Artworks… wer sich traut, klickt diesbezüglich hier.

Das BESTE Power Metal-Album Des Jahres 2016 !

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Sicher kann man es nicht in jeder Hinsicht sagen, aber zumindest wenn es um das Genre des Power Metal geht scheint eines klar: es war ein verdammt gutes Jahr. Ob frische Newcomer, konsequente Genre-Enthusiasten oder die ganz alten Hasen; im Großen und Ganzen gab es einiges zu entdecken. Wobei man wohl nie so ganz ein absolut vollständiges Bild erhalten wird. Denn wer weiß schon, wie viele Genre-Alben tatsächlich veröffentlicht wurden – und welche man eventuell übersehen hat. Einige der vielleicht wichtigsten wurden aber auf diesem Blog rezensiert und ausführlich respektive intensiv gehört, sodass an dieser Stelle versucht werden soll ein Urteil über das potentiell beste Album des Jahres zu fällen. Doch schauen wir zunächst, wer sich überhaupt in der näheren Qualifikation befindet. Im folgenden findet sich eine kurze Auflistung jener hochkarätigen Alben, die eine Wertung von 8.0 von 10 oder mehr eingefahren haben:

ASTRALION – Outlaw
AVANTASIA – Ghostlights
DERDIAN – Revolution Era
DREAMTALE – Seventhian
FREEDOM CALL – Master Of Light
IRON SAVIOR – Titancraft
MOB RULES – Tales From Beyond
TITANIUM – Atomic Number 22
TWILIGHT FORCE – Heroes Of Mighty Magic
VEONITY – Into The Void
WINGS OF DESTINY – Kings Of Terror
WISDOM – Rise Of The Wise
WONDERONCE – Freedom Odyssey

Dann gibt es da natürlich auch noch so etwas wie eine Kehrseite. Und damit sind nicht unbedingt die soliden, aber dennoch etwas enttäuschenden Releases großer und allseits bekannter Bands wie etwa HAMMERFALL (BUILT TO LAST), RHAPSODY OF FIRE (INTO THE LEGEND), SABATON (THE LAST STAND) oder THEOCRACY (GHOST SHIP) gemeint. Nein, an dieser Stelle sollen nur die absoluten Enttäuschungen festgehalten werden. Diese lesen sich wie folgt, leider…

ENDLESS – The Truth, The Chaos, The Insanity
GHOSTHILL – I.C.E
HOPES OF FREEDOM – Burning Skyfall
SONATA ARCTICA – The Ninth Hour
WINTERSTORM – Cube Of Infinity

Wer aber sollte sich nun die Genre-Krone 2016 aufsetzen dürfen ? Sicher gehen die Geschmäcker auseinander, und nicht jeder wird damit einverstanden sein; aber: das Rennen haben TWILIGHT FORCE gemacht. Warum genau, ist vielleicht gar nicht so leicht zusagen – dafür aber umso besser zu hören, taucht man einmal in die opulenten Welten von HEROES OF MIGHTY MAGIC ein. Zwar hat das Album nicht die volle Wertung erhalten, da man kleinere Unstimmigkeiten im Sound und in der Produktion ausmachen kann, ausmachen könnte – doch letztendlich ist das Album eben doch eine Offenbarung. Speziell natürlich für alle jene, die das Genre lieben – mit all seinen Stärken, aber eventuell auch Schwächen. Doch ob man sich nun an diversen Klischees sowie einem dezent übertriebenen Pomp und Pathos stört oder nicht – TWILIGHT FORCE haben auf ihrem Zweitwerk schlicht alles ins positive verkehrt. Anders gesagt: so viel Spaß hat ein Album lange nicht mehr gemacht.

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Herzlichen Glückwunsch – und auf ein ebenso spannendes Metal-Jahr 2017.

Das Beste Power Metal-Album Des Jahres 2016: Die Kandidaten

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Auch wenn das Jahr hat noch ein paar Wochen hat und weiterhin fleißig gesammelt wird, sollen an dieser Stelle schon einmal einige der Kandidaten für den Titel des besten Power Metal-Albums des Jahres 2016 vorgestellt werden. Hierbei gilt: um sich überhaupt zu qualifizieren, muss das entsprechende Album mindestens 8.5 von 10 möglichen Wertungspunkten eingefahren haben. Übrigens: bisher hat noch kein 2016’er Album die volle Wertung erhalten, alles was nun folgt bewegt sich Rahmen von 8.5 – 9.5 Punkten. Fehlt eurer Meinung nach ein Album, welches schon regulär erschienen ist ? Dann bitte ich um einen kurzen Kommentar. Ansonsten gilt: abwarten und Tee trinken.

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Schon einmal klar mit von der Partie sind IRON SAVIOR, AVANTASIA und TWILIGHT FORCE mit jeweils 9.5 Punkten, ASTRALION mit 9.0 Punkten; sowie DERDIAN, WISDOM und WONDERONCE mit jeweils 8.5 Punkten.

Update 15.09.2016: Auch die WINGS OF DESTINY haben sich mit 8.5 Punkten qualifiziert.

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Die Besten 1-Alben-Bandwunder Aller Zeiten #3: AETHRA (Mexiko)

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„To know, it’s never too late
To realize what it takes to live free from hate
And to play in the rain like a child again…
To know, it’s never too late
To forget all her words and the painful days
To believe that one day we’ll be better men
never to late…“

Auch wenn im Rahmen des 1-Alben-Bandwunder-Specials dieses Blogs eigentlich nur jene Power Metal-Combos erwähnt werden sollen, deren einziges Album auch tatsächlich über alle Zweifel erhaben ist; könnte oder sollte man für die Mexikaner von AETHRA ruhig mal eine Ausnahme machen. Denn auch wenn das bis heute einzige Album der Band (TIME AND ETERNITY aus dem Jahre 2011, siehe Review) mit einer Bewertung von 8.0 von 10 Punkten nicht ganz den Vorgaben entspricht, wohnt der Musik von AETHRA dennoch etwas ganz besonderes inne. Etwas, das im Sinne dieses Specials in jedem Fall erwähnenswert erscheint; auch wenn dafür gleich noch einmal mit den Regeln gebrochen werden muss. Schließlich spielen die zwei – sonst ebenfalls nicht in diesem Special zu berücksichtigenden – Demos der Band eine nicht unwesentliche Rolle.

Bereits der Einstieg und das allererste Lebenszeichen der Band fiel mit TALES FROM DISTANT SKIES FROM FAR BEYOND (2003, siehe Review) enorm hochkarätig und vielversprechend aus. Der Sound der Demo mag nicht perfekt sein, und hier und da hätte man dem Ganzen noch etwas mehr Feinschliff verpassen können – doch der Grundstein war gelegt. Ein Grundstein, auf den man bald darauf etwas noch größeres aufbauen konnte. Und eben das ist glücklicherweise auch geschehen. Die zweite Demo der Band stammt aus dem Jahre 2005, trägt den eher ungewöhnlichen Titel INTOXICATING EVOLUTION – und ist nicht weniger als ein Meisterstück der Band (siehe Review). Gerade mit einer Über-Nummer wie FAR BEYOND THE DISTANT SKIES hat man offenbar aus dem Vollen geschöpft – viel besser geht es nicht.

Alles andere ist wohl (leider) Geschichte, denn es scheint als sei die Band schon länger nicht mehr aktiv. Nicht einmal die einzelnen Mitglieder scheinen noch anderswo im Genre unterwegs zu sein – was schade ist, und einen leicht wehmütig stimmt. Speziell in Anbetracht der an den Tag gelegten Leistungen. Vielleicht war TIME AND ETERNITY demnach nicht nur als Debütalbum, sondern gleichzeitig auch als Abschiedsalbum gedacht… bleibt zu sagen: danke AETHRA, danke Eduardo Gómez ‚Walo‘, Rick J. Alvarez ‚Tex‘, René Almaguer, Alan Gómez, Daniel Pastor, Alberto Rojas, Dany Saenz und Oscar Ortega Lankenau.

„Then I’ll be with you
All the way down
Through all the dark and all the bad times
I’ll stay with you
All the way down
I’ll stand by your side
Holding your hand…“

Die Besten 1-Alben-Bandwunder Aller Zeiten #2: INSTANZIA (Kanada)

powermetal-bands-logos-instanzia

„The strongest power lies deep in your heart
Free it from its cage and make it shine
Now live your own life with faith in yourself
The strongest power is the power of the mind…“

Nicht nur im Bereich des Power Metal gibt es Bands, die ihre wahre Position erst noch finden müssen – und im besten Fall auch solche, die schon auf ihrem Debütalbum zeigen wo sie stehen. Und vor allem auch was sie können. Die bereits im Jahre 2005 und damit von den meisten unbemerkt gegründete Band INSTANZIA hat 5 Jahre nach ihrer Gründung eben das getan – und mit GHOSTS OF THE PAST ein Album abgeliefert, welches seinesgleichen sucht. Im entsprechenden Komplett-Review wurden die Kanadier entsprechend belohnt – eine sonst eher seltene volle Wertung (oder anders gesagt, eine 10/10) schien und scheint hier absolut gerechtfertigt.

Und das liegt vor allem an zwei Dingen. Zum einen wäre da die gleichermaßen unglaubliche wie speziell für die bis dato unbekannte Band überraschende handwerkliche und technische Perfektion, die auf dem Album durchgehend an den Tag gelegt wurde: die Gitarren klingen satt und angenehm variabel, der Bass nicht zu hintergründig, das Drumming kräftig, der Leadgesang von Alexis Woodbury markant; die Produktion an sich ist schier perfekt. Hinzu kommen weitere Feinheiten wie etwa die besonders unverwechselbar abgemischten Chor-Elemente, der nicht übermäßige aber doch bestimmte Keyboard-Einsatz oder die dezent progressiv anmutenden Song-Strukturen; die immer wieder mit Höhepunkten aufwarten.

Zum anderen ist INSTANZIA respektive Alexandre Paquin, Francis Ducharme, Jean-Christophe Binette und Alexis Woodbury noch etwas gelungen – wobei erst jener hier gemeinte Aspekt das Album (und damit auch die erreichte 10/10-Wertung) komplett macht. Die Rede ist von der gesamten inhaltlichen Aufmachung und Präsentation – die tatsächlich einzigartig ist, und ausnahmsweise mal rein gar nichts mit den typischen Genre-Klischees am Hut hat. Grundsätzlich spricht hier ein jeder der 8 Titel für sich, auch wenn einer besonders herausragt: THE DESERT FOX. Hier haben INSTANZIA das schier unmögliche gewagt, und Aspekte des Power Metal mit einer wahren Begebenheit aus der Zeit des Dritten Reichs verknüpft. Wie es der Titel bereits impliziert, geht es hier um den sogenannten Wüstenfuchs Rommel.

„He was the Desert Fox
The unstoppable warrior with a heart of gold
When he could he spared lives
Desert Fox
The unstoppable warrior with a heart of gold
In history his own war will remain“

In wie weit das Ganze nun als gewagt oder gar als Gratwanderung zu bezeichnen ist oder nicht – es handelt sich allemal um eine interessante und einmalige Angelegenheit. Eine, die analog zu den weder verherrlichenden noch beschönigenden Textelementen überaus gut klingt – und den Titel mit seiner Spielzeit von knapp 11 Minuten zu einer echten Entdeckungsreise werden lässt. Aber auch die anderen Titel haben alle etwas ganz besonderes an sich. Sei es das leicht düstere und mystische GHOSTS OF THE PAST irgendwo zwischen Realität und Fantasie, das enorm energetische POWER OF THE MIND (welches fast wie ein Aufruf zu glorreichen Taten anmutet), das kongeniale A GENIUS WHO BELIEVES als Geschichtsstunde über verzweifelte Freigeister; oder das leicht sphärische THE KEY mit seiner verträumten Gesamtwirkung – hier stimmt einfach alles. Und vor allem wirkt es seltsam erhaben. Erhaben über viele Zweifel, und sicherlich auch über die Frage nach der Genialität der Mitglieder von INSTANZIA. Denn die haben den Vogel hier tatsächlich abgeschossen und nicht weniger als ein zeitloses, brachiales Meisterwerk abgeliefert.

„We want to help you rise above the stars
And find the key
Will you open your eyes before it’s too late
And find the key“

Und, deshalb gibt es auch die Erwähnung in der Sparte der 1-Alben-Bandwunder – das bis heute einzige. Sollte doch noch ein Nachfolger kommen, so wäre das sicher nicht verkehrt – aber auch so bleibt es bei einem bemerkenswerten Eindruck, denn den haben INSTANZIA in jedem Fall in der Power Metal-Landschaft hinterlassen. Chapeau !

Die Besten 1-Alben-Bandwunder Aller Zeiten #1: TIMELESS MIRACLE (Schweden)

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„The full moon is rising… over the moor And I know it will come back… to haunt me again !“

Auch wenn die Schweden von TIMELESS MIRACLE nur unter Vorbehalt in der Liste der sogenannten 1-Alben-Wunder geführt werden können – schließlich ist schon seit längerem ein zweites Album mit dem Titel UNDER THE MOONLIGHT in Vorbereitung (siehe News-Link) – reicht vermutlich allein der zeitliche Abstand zwischen INTO THE ENCHANTED CHAMBER und dem eventuell noch folgenden für eine Qualifizierung aus.

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Doch nicht nur das – das bereits 2005 erschienene Debütalbum der Band ist auch völlig unabhängig von seiner zeitlichen Verortung oder seines Herkunftslandes eines jener Power Metal-Alben, die dem geneigten Fan allemal in Erinnerung bleiben werden. Gründe dafür gibt es einige – wie sie auch im entsprechenden Komplett-Review zum Album nachzulesen sind. Zusammengefasst lässt sich wohl nur eines sagen: TIMELESS MIRACLE haben das geschafft, was sie mit ihrem Bandnamen angedeutet haben; und das ist nicht weniger als ein zeitloses musikalisches Wunderwerk auf die Beine gestellt zu haben.

„Far beyond the gates of Hell
Tricked the devil, broke the spell
Travelled on the river Styx to freedom
Hate and pain I left behind
Done with burning, it’s my time
To leave the fiery gates of Hell behind me“

Ein einmaliges noch dazu (obwohl die früheren Demos, wie etwa diese hier bereits großes erahnen ließen), das bis heute auf eine Fortsetzung wartet – aber vielleicht macht es ja gerade das zusätzlich interessant. Wer das Album noch nicht kennt, sollte definitiv mal ein genaueres Auge darauf werfen – passende Videos (vor allem von Fans erstellte) gibt es zuhauf, beispielsweise auf Youtube. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei wohl den beiden WEREWOLF-Teilen gelten, dem gleichermaßen energetischen wie rührenden THE RED ROSE; und sicher auch dem episch angelegten Mehrteiler THE VOYAGE. Das ist Melodic Power Metal vom allerfeinsten.

„Can you see the fiery light
A beacon in the dead of night
We have reached our port of call
Our journey ends by morning light…“

Und: folgender Titel ist zwar noch keiner des neuen Albums, ist aber immerhin als aktuell zu bezeichnen – es handelt sich um den 2015’er Auftritt von TIMELESS MIRACLE auf dem SONATA ARCTICA-Tributalbum. Auch bei MARIUS DANIELSEN hatte sich Leadsänger Mikael Holst zwischenzeitlich mal wieder gemeldet (siehe hier). Es bleibt also bei einem 1-Album-Wunder. Noch…

Die Besten Power Metal Bands Aller Zeiten #1: DREAMTALE (Finnland)

powermetal-bands-logos-dreamtale

„Just Memories of Time
Live forever over our lives
They will see the future
To the end of the time
This little moment that we live here
Don’t let us waste it in vain
Let’s sail at full speed straight on…“

Eines steht fest: geht es um nennenswerte Power Metal-Combos aus Finnland, so darf man die Rechnung keineswegs ohne DREAMTALE machen. Schließlich ist die bereits 1999 in der Stadt Tampere gegründete Band nach zwei frühen, zweifelsohne vielversprechenden Demos (SHADOWS OF THE FROZEN SUN und REFUGE FROM REALITY) direkt durchgestartet – und das auch in internationaler Hinsicht.

Mit ein Grund dafür war sicher das starke und in gewisser Weise überraschende Debütalbum BEYOND REALITY aus dem Jahre 2002, das unter anderem auch das Material der Demos in überarbeiteten Versionen enthält. Jenes Album markiert bis heute einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Band, und spielt womöglich auch in Bezug auf das übergeordnete Genre selbst eine essentielle Rolle. Entsprechendes kann man auch in der dazugehörigen Rezension nachlesen, wobei die Analyse mit einer satten 10/10-Wertung abgeschlossen wurde. Das geschieht beileibe nicht allzu häufig und ist schon einmal eine echte Hausnummer – erst Recht, da es sich um ein Debütalbum einer bis dato relativ unbekannten Band handelte.

Glücklicherweise aber ging die Erfolgsgeschichte von DREAMTALE munter weiter – und das trotz potentiell einschneidender Besetzungswechsel speziell in Bezug auf den Leadgesangsposten. Gerade diesbezüglich scheint sich die Band bis heute von einigen anderen abzugrenzen, denn: zumindest auf Oliverdsw.Wordpress und unter Einbeziehung der zugehörigen Wertungs-Standards hat sich die Band noch keinen Ausrutscher geleistet. Eventuell könnte das 2008’er Album PHOENIX zu den etwas schwächeren gezählt werden – was in Anbetracht der gegebenen Wertung von 7.5/10 Punkten aber noch immer ein Niveau ist, welches so manche Band womöglich gar nicht erst erreichen wird.

Schlussendlich kommt die Band mit ihren 6 Studioalben, die im Zeitraum von 2002 bis 2013 in angenehmen und für die Band offenbar optimalen Abständen veröffentlicht wurden; so auf einen Wertungsdurchschnitt von 8.67 von 10 Punkten. Trotz dessen, dass in der Liste der besten Power Metal Bands des Blogs noch 4 andere vor DREAMTALE erscheinen; ist das ein Rekord – denn jene anderen haben bisher teils deutlich weniger als 6 Alben veröffentlicht. Wenn man so will, könnte man DREAMTALE also tatsächlich als eine der besten Power Metal-Bands überhaupt – oder zumindest aus dem europäischen Raum – bezeichnen. Das mag wie immer eine höchst subjektive Einschätzung sein, mit der nicht jeder einverstanden sein wird. Doch ist eine derartige Einstufung hier vielleicht etwas realistischer als bei anderen Bands, wie beispielsweise HELLOWEEN, GAMMA RAY, SONATA ARCTICA oder STRATOVARIUS. Zwar handelt es sich hier ebenfalls um verdammt hochkarätige Bands, durchaus auch mit einer gewissen Vorreiter-Funktion – doch haben sich diese eben auch schon den ein oder anderen markanten Ausrutscher geleistet. DREAMTALE aber noch nicht – was hoffentlich auch so bleiben wird.

Hier noch einmal die Links zu den Reviews der bisherigen Alben:

Beyond Reality (2002)
Ocean’s Heart (2003)
Difference (2005)
Phoenix (2008)
Epsilon (2011)
World Changed Forever (2013)

Und nun gilt es, die hauseigene Power Metal-Sammlung mit den entsprechenden Alben aufzustocken – sofern noch nicht geschehen. Im Falle von DREAMTALE lohnt es sich schließlich wirklich.

„And your soul’s released
As you’re watching the feast
Where angels of light
Are dancing with the beast
It’s a wind, weird scene
Yes, It’s hard to believe
But the good and bad
Are the same at last…“