Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Black Devil Cherry Flavour“

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Produkt-Bezeichnung: Black Devil Cherry Flavour Zigaretten
Hersteller / Vertrieb: Heupink & Bloemen Tabak BV
Hersteller-Webseite: http://www.heupink-bloemen.com
Produktart: Aromatische Filterzigaretten
Inhalt / Dosierung: 1 Schachtel mit 19 Zigaretten

“ It is about meeting the demands of adult consumers who do choose to smoke, and about differentiating our brands from those of our competitors.“ (Quelle heupink-bloemen.com, Link)

Vorwort: Raucher finden auf dem deutschen Markt so einige Zigarettenmarken und -Sorten. Was aber, wenn man es nicht bei den ’normalen‘ Geschmacksrichtungen belassen und etwas neues ausprobieren möchte ? Hier fällt die Auswahl schon deutlich dünner aus, was vor allem zweierlei Gründe hat: viele, die solch vergleichsweise extravaganten Zigaretten rauchen, rauchen diese nicht unbedingt regelmäßig (was einen geringeren Umsatz für die Tabakkonzerne bedeutet); und auch die Diskussionen um eine möglicherweise noch erhöhte Schädlichkeit (durch Aromen und allerlei Zusatzstoffe) sind in aller Munde. Versucht man es dennoch, und hält im Zigarettenregal nach etwas spezielleren Sorten Ausschau; so kommt man an einer Variante wohl kaum vorbei: den BLACK DEVIL-Zigaretten. Diese haben nicht nur einen markanten Markennamen, sondern locken zudem mit besonders interessant erscheinedenn Geschmacksrichtungen. Eine davon ist die heute vorgestellte BLACK DEVIL Zigarette mit CHERRY- beziehungsweise Kirscharoma.

Design / Optik: Analog zur Sonderstellung der BLACK DEVIL-Zigaretten und dem etwas anderen Geschmacksversprechen heben sich die BLACK DEVIL-CHERRY’s auch optisch von den Sorten der Konkurrenz ab. Die Verpackung ist in einem schlichten, aber edlen und auffallenden Schwaz gehalten – ebenso, und das ist der Clou; wie die Zigaretten selbst. Schließlich kommt hier ein schwarzes Zigarettenpapier zum Einsatz, welches auch um den Filter gewickelt ist. Das kann man mögen, oder auch nicht: schließlich wird so die Sonderstellung der Zigaretten noch einmal hervorgehoben, man sieht dass man etwas ‚besonderes‘ raucht – andererseits erinnert der Glimmstengel so verstärkt an eine dunkle Zigarillo. Etwas unschön ist dagegen die rot abgesetzte Schrift auf dem Filter – hier steht ein etwas zu verspielter Charme im Vordergrund, vielmehr hätte man auf einen edlen Eindruck setzen müssen.

Aroma / Geschmack: Ob man sich nun eine BLACK DEVIL CHERRY unangezündet unter die Nase hält, in einen Raum kommt in dem eine solche geraucht wird oder man selbst zugreift – man merkt sofort, dass etwas dezent anders ist. Der Hauptanteil der Aromen ist zwar im Filter enthalten, doch auch die Zigarette beziehungsweise der Tabak selbst riecht nach… nun ja; vielem – nur nicht nach dem typischen Tabakgeruch (welcher besonders gut bei Zigaretten ohne Zusatz- und Parfümierungsstoffe zum Tragen kommt). Das Aroma und auch der Geschmack sind dann besonders nach dem Anzünden auffällig süßlich, das Ganze hinterlässt auch noch lange nach dem Rauchgenuss einen intensiven Nachgeschmack. Die Frage ist nur, was für einen – denn von einem Kirscharoma kann man (je nach Facón) wohl nur schwerlich sprechen. Vielmehr erinnert der Geschmack, der besonders gut zum Tragen kommt wenn man durch die Nase ausatmet; an einen Hauch von Vanille. Allerdings auch keine luftig-leichte Vanille, eher eine schwere und süffige – was kein Nachteil sein muss, es sei nur erwähnt. Auch scheinen die Zigaretten von ihrer Stärke her absolut den Werten zu entsprechen – es handelt sich um ein recht starkes Raucherlebnis. Durch den dicht gestopften Tabak und das vergleichsweise langsame Abrennverhalten wird dieser Eindruck noch zusätzlich betont. Die Werte:

Inhaltsstoff: 1 Zigarette enthält im Durchschnitt:
Teer 10mg
Nikotin 0,8mg
Kohlenmonoxid 10mg

Preis / Leistung: Die BLACK DEVIL CHERRY-Zigaretten bewegen sich im gewöhnlichen Preissegment; das heißt sie sind für den gleichen Preis zu haben wie alle anderen gängigen Marken. Dezente, zukünftige Preissteigerungen wird man wohl auch bei dieser Marke in Kauf nehmen müssen – doch werden die BLACK DEVIL’s wohl niemals deutlich mehr kosten als andere, nicht ganz so aromatisch aufgeladene Zigaretten.

Fazit: Da die BLACK DEVIL CHERRY-Zigaretten nicht mehr kosten als andere Zigaretten ohne zusätzliche Aromen, kann man durchaus mal einen Blick riskieren. Sofern man auf der Suche nach einem etwas anderen Raucherlebnis ist, versteht sich – im besten Falle einem, welches besonders intensiv auf der einen, aber doch wieder etwas diffus auf der anderen Seite ist. Schließlich kommt in diesem Fall nicht wirklich um Tragen, dass es sich um eine Zigarette mit Kirsch-Aroma handelt. Auch ist es nur schwerlich vorstellbar, eine (eher starke, intensive und blumig-duftende) Zigarette wie diese regelmäßig und häufig zu rauchen – die ’normale‘ Zigarette kann sie einfach nicht ersetzen. Andererseits soll sie das vermutlich auch gar nicht. Als besonderes Schmankerl für Zwischendurch oder besondere Anlässe sind die BLACK DEVIL CHERRY’s daher sicher geeignet – auch wenn die persönliche Geschmacksfrage eine große Rolle spielen wird. Gingen die Geruchs- und Geschmacksaromen noch deutlicher in Richtung Kirsche, wäre die Zigarette nicht ganz so stark – und wäre nicht zuletzt das Design noch etwas edler – hätte man durchaus eine höhere Wertung anberaumen können. So reicht es nur für den leicht gehobenen Durchschnitt, aber auch der ist bekanntlich nicht zu verachten.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Dunhill Blue“

In der Tat handelt es sich bei den Dunhill-Zigaretten um ein vergleichsweise exquisites Produkt aus dem Hause British American Tobacco. Dies erkennt man bereits an der Schachtel selbst, und insbesondere an den aufgeführten Werten. Denn als kleiner Anhaltspunkt in Bezug auf die Qualität sollte man die Nikotin-Werte mit den anderen vergleichen – je näher alle drei beieinander liegen, umso besser.

Die Werte der Zigarette:

Nikotin: 0,7 mg
Kondensat / Teer: 7 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: Es gibt derzeit wohl keine edlere, optisch ansprechender Verpackung als die der Dunhill-Zigaretten. Und das ganz unabhängig von der Sorte – in diesem Fall die der Blue-Variante. Absolut einzigartig und dementsprechend patentiert: nicht nur die Schachtel selbst ist wiederverschließbar (das sollten dann doch alle sein), sondern auch der Innenteil mit der Aroma-Versiglung. Das sorgt für einen zusätzlich edlen Eindruck und eine gewisse „Wertigkeit“ der Zigaretten. Und auch die sehen ein wenig anders aus als gewöhnlich: der Dunhill-Schriftzug befindet sich auf dem Filter, auf dem Zigarettenteil findet sich dagegen ein markantes rotes Viereck. Die Schachtel selbst weiss sich durch das schlicht-elegante Desing von der Konkurrenz abzuheben: die klaren, leicht glänzenden Blautöne der leicht abgerundeten Schachtel wirken ansprechenden, die zusätzliche „Riffelung“ auf der Vorderseite leicht verspielt und interessant. Der Schriftzug findet sich hauptsächlich auf dem oberen Schachtelteil und wirkt natürlich recht pompös. Als „Ausgleich“ dazu hat man unten einen kleinen, edlen Schriftzug gewählt der ein wenig nach einer Unterschrift aussieht.

Geschmack / Aroma: Dunhill ist eines der Brands, welche ohne Zusatzstoffe auskommen und dementsprechend als „natürlicher“ bezeichnet werden können (beispielsweise auch bei der Marlboro Blend 29-Variante der Fall). Und das von Haus aus ! Das riecht und schmeckt man dementsprechend sofort: es gibt keine Spur von Parfümierungsstoffen und Co, man schmeckt nur den Tabak selbst. Das ist natürlich vorteilhaft, doch für eine offiziell „mildere“ Variante kommen die Dunhill Blue’s doch recht proper, das heisst vergleichsweise stark daher.

Preis / Leistung: Zweifelsohne ist Dunhill eine der teureren Zigarettenmarken auf dem deutschen Markt. Aktuell (Juli 2011) ist eine Schachtel mit 19 Zigaretten für immerhin 5.00 (runde) Euro zu haben – dafür erhält man allerdings auch eine bis dato einzigartige, absolut hochwertig wirkende Verpackung und ein gewisses gehobenes Rauchgefühl.

Fazit: Nobel geht die Welt zugrunde – Dunhill-Zigaretten stehen wie keine andere Marke für Qualität und Erhabenheit. Das (grundsätzliche !) Weglassen der Zusatzstoffe ist positiv hervorzuheben, lediglich der etwas zu starke Geschmack für eine Blue-Variante weiss den durch-und-durch positiven Gesamteindruck ein wenig abzuschwächen.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Winston Blue American Cigarettes“

Hmmm… günstig, aber edel !

Überblick: Winston – eine Marke, die man zwar nicht überall findet, aber wenn; dann zu einem relativ günstigen Preis von derzeit (Juli 2011) 4,30 Euro pro Schachtel und 19 Zigaretten. Dieses Zigarettenbrand gehört zum internationalen Tabakkonzern JTI, die unter anderem auch die Kultmarke Camel in ihrem Sortiment haben. Bei der Blue-Variante handelt es sich um die leichtere, die immerhin satte 0,4 mg weniger Nikotingehalt aufweist als die Red-Standardvariante.

Die Werte :

Nikotin: 0,5 mg
Kondensat / Teer: 7 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: So lange gibt es das neue Design noch nicht – doch dass es insgesamt durchaus als gelungen betrachtet werden muss, das stellt man nicht erst im direkten Vergleich zu anderen der etwas günstigeren Zigarettenmarken fest. Einzigartig ist beispielsweise das „runde“ Design, welches offenbar den Eindruck des runden Geschmacks untermalen soll: die Packungsränder sind leicht abgerundet, und überhaupt wirkt die Schachtel im Gesamten sehr „weich“ und dabei gleichzeitig schlicht und edel. Interessant und ansprechend ist auch der Aufdruck über dem Filterteil – dieser ist sozusagen noch einmal ein extra abgetrennter Bereich, der wesentlich „mehr“ hermacht als beispielsweise bei Marlboro.

Geschmack / Aroma: Günstig und gut – diese Attributierung treffen auch die Winston-Zigaretten ebenso zu wie beispielsweise bei noch deutlich bekannteren L&M-Zigaretten. Das Aroma ist angenehm mild, der Rauchgenuss spiegelt den frisch-leichten Charakter der Zigarette wieder.

Preis / Leistung: Hier gibt es nichts zu bemängeln – im Gegenteil. Die Winston-Zigaretten kommen sogar noch ein Stück weit günstiger daher als die der Marke L&M (obwohl die schon im Niedgrigpreis-Bereich anzusiedeln sind).

Fazit: Man wird in Deutschland kaum eine andere Marke finden, die ähnlich günstig ist und dabei eine solch hohe Qualität besitzt – die sich von der Aufmachung bis zu den Zigaretten selbst zieht. Demnach muss für die Winston-Blue Zigaretten eine Empfehlung ausgesprochen werden – und eine entsprechende Gesamtnote.



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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Marlboro Gold Original“

So lange war der Design-Wechsel noch gar nicht her…

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Wer kennt sie nicht, die mitunter bekannteste Zigarettenmarke in Deutschland (und nicht nur da)… Marlboro. Der dahinterstehende Konzern Philip Morris ist ebenfalls einer der größten weltweit, gerade die Marlboro-Werbungen sind jedermann noch im Hinterkopf (einsamer Cowboy in wilder Prärie), und die Qualität stimmt – so ist es kein Wunder, dass Marlboro-Zigaretten in aller Munde (im wahrsten Sinne des Wortes) sind.

Die Werte der Gold-Edition lauten wie folgt:

Kondensat/Teer: 6 mg
Nikotin: 0,5 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: Wie man oben beigefügten Artikelbild entnehmen kann, gab es vor gar nicht allzu langer Zeit eine Designänderung der Light-Variante. Immerhin barg dieses Vorgehen ein gewisses Risiko (Stichwort Gewohnheit, Wiedererkennungswert) – doch findige Werbeleute haben einen Großteil des altbewährten Designs beibehalten und das Ganze nur dezent aufgemöbelt / modernisiert. So ist das Philip Morris-Logo komplett weggefallen – dafür wirkt der Schriftzug noch omnipräsenter, und die neuen Begriffs-Zusätze „Gold“ und „Original“ wirken sehr schick platziert. Das „Marlboro-Dach“ bleibt ebenfalls bestehen, jedoch deutet man es farblich nur noch an – den Rest kann man indes erfühlen, da der Packung eine besondere Oberflächenstruktur zugrundeliegt. Insgesamt weiss das neue Design absolut zu überzeugen – es wirkt weder überladen noch zu schlicht; es wurde die goldene Mitte (wie passend) gefunden wie es scheint.

Geschmack / Aroma: Sicher, auch in den regulären Marlboro-Zigaretten finden sich wie in unzähligen anderen allerlei Zusatzstoffe. Doch irgendwie scheint es, als hätte man bei Marlboro eine besondere Konstellation etabliert: so riecht die Zigarette vor dem Anzünden sehr speziell, gar ein wenig süßlich – erst im Nachgang schimmert der markante Tabak-Eigengeruch durch. In jedem Fall riecht und schmeckt die Zigarette angenehm – wie es sich für eine Light / Gold-Variante gehört, kommt sie nicht zu stark daher.

Preis / Leistung: Vor kurzem gab es eine leichte Erhöhung der Zigarettenpreise in Deutschland – so kostet eine Schachtel mit 19 Zigaretten nun 4.90 Euro (Juni 2011). Damit zählen Marlboro-Zigaretten zu dem regulären Preissegment und abermals in der goldenen Mitte – einige Marken gibt es günstiger, einige wenige aber auch teurer zu haben.

Fazit: Standard, und gut – Marlboro ist eine recht… unspektakuläre Marke, was aber keinesfalls in qualitativen Abstrichen mündet. Im Gegenteil, nicht umsonst hat sich die Zigarette einen Platz in der Tasche unzähliger Raucher etabliert. Hier gibt es das pure Raucherlebnis ohne viel Schnickschnack und mit einem unverfälschten Geschmack – insgesamt absolut empfehlenswert.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Excellent Sweetie Aromatic Cigarettes“

Erdbeere in Rauch auf Eis – auch mal was neues…

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Von einer deutschen Tabak-Manufaktur, genauer gesagt einer die ihren Firmen Sitz in Berlin hat, kommen hauptsächlich Artikel für den internationalen Pfeifentabak-Markt. Doch Planta stellt auch eine interessante Zigarettenmarke her, die auf den Namen Sweetie hört. So schließt sich auch der Kreis zum Pfeifentabak-Markt: hier finden sich des öfteren Tabaksorten, die mit gewissen zusätzlichen Aromen angereichert sind. Im Zigarettenhandel findet man solche Sorten jedoch eher selten – wenn man einmal von den schon eher üblichen Mentolgeschmäckern absieht. Wer aber wirklich mal etwas „ganz besonderes“ ausprobieren möchte, für den könnten die Sweetie-Zigaretten durchaus einen Versuch wert sein. In einer Schachtel befinden sich 20 Zigaretten, die für derzeit (Juni 2011) 5.00 Euro zu haben ist. Jedoch nicht überall – in ausgewählten Tabak-Läden aber sollte man auf diese Sorte stoßen können. Werfen wir einen Blick auf die Werte der Zigarette:

Nikotin: 0,6 mg
Kondensat / Teer: 10 mg
Kohlenmonoxid: 10 mg

Design / Optik: Die Zigarettenschachtel kommt in einem schlichten Schwarz daher, wobei der weisse Schriftzug im optischen Gegensatz dazu steht. Dies wirkt einerseits recht sauber und übersichtlich, doch man kann sich nicht des Eindrucks verwehren, als könnte sich es hier auch um die Verpackung eines gänzlich… andersartigen Produktes (ebenfalls eine kleine schwarze Box mit weisser Schrift) handeln. Auch die Erdbeere, eigentlicher Blickfang der Schachtel, wirkt ein wenig lieblos in der Mitte der Schachtel platziert. Immerhin weiss man so sofort, worauf man sich beim Kauf dieser Schachtel einlässt – auf keine gewöhnliche Zigarette eben. Doch gerade aufgrund dessen hätte der Verpackung ein wenig mehr Innovationsfreude und generell eine etwas „wärmere“ Optik (nicht bloss schwarz-weiss) gut getan. Die Zigaretten selbst kommen mit einem komplett weissen Filter daher, ähnlich wie bei der Marke Davidoff.

Geschmack / Aroma: In der Tat handelt es sich hier um eine Zigarettenmarke, bei der man deutlich schmeckt, dass Aromastoffe beigefügt wurden. Es steht also nicht nur Erdbeere drauf, sie stecken auch drin (in Form von Aromen, versteht sich) – schon beim Beschnuppern der Zigarette (unangezündet) stellt man ein äusserst süßliches, blumiges Buket fest; welches sehr intensiv wirkt und den regulären Tabak-Geruch vollständig überdeckt. Ähnlich verhält es sich dann auch beim Rauchen: man selbst und andere (besonders Nichtraucher, die zufällig vorbeigehen et cetera) werden schnell bemerken, dass hier etwas besonderes in der Luft ist. Im Gegensatz zum reinen Beschnuppern gesellt sich beim Rauchen aber dann doch noch der typische Zigarettengeschmack hinzu, was die Zigarette letztendlich zu gar keinem so „leichten“ Genuss (wie manche vielleicht vermuten würden) macht. Im Gegenteil, auch die Werte sind recht hoch; abgesehen vom reinen Nikotingehalt – doch bei einer solchen Zigarette muss man eben davon ausgehen / damit leben, dass weitaus mehr Zusatzstoffe verwendet werden.

Preis / Leistung: Man zahlt einige Cents pro Schachtel drauf, doch erhält dafür eine Zigarette mehr – die Sweetie-Zigaretten bewegen sich auf einem vollkommen normalen Preisniveau. Zudem kann man beobachten, dass der Filterteil nicht so lang ist wie bei anderen Marken, und die Zigaretten auch recht dicht / kompakt gestopft wirken. Über den Tisch gezogen wird man also keinesfalls – immerhin erhält man für den Preis auch eine doch merklich „andere“ Zigarette.

Fazit: Der Erdbeer-Geschmack macht die Zigarette natürlich nicht gesünder, im Gegenteil – doch Raucher sollten sich dessen ohnehin bewusst sein. Doch wer das besondere Raucherlebnis sucht (welches nicht unbedingt jeden Tag praktiziert wird), der ist mit dieser Marke sicherlich gut beraten. Nichts für jeden Tag, aber für Zwischendurch und für die Abwechslung – warum nicht ? Schade nur, dass die Verpackung nicht einmal ansatzweise so „abenteuerlich“ gestaltet ist wie der Geschmack der Zigarette – das könnte manche abschrecken. Andererseits ist das auch wieder ein Vorteil: denn gerade Kinder müssen von derlei „süßen“ Zigaretten ferngehalten werden; erleichtern sie doch analog zu den süßlichen Bier-Mischgetränken den gefährlichen „Einstieg“ in so mancherlei Suchtverhalten.

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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Davidoff Gold / Classic“

Eine verschwommene Rhapsodie der Erhabenheit… ?

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Von der Firma Reemtsma kommt ein Zigarettenbrand, welches wie kein anderes für eine gewisse Erhabenheit steht: Davidoff. Markant, männlich, und dennoch edel-grazil: diese Gegensätze verschmelzen in einer jeden Davidoff-Zigarette zu einem markanten Rauchgenuss. In diesem Beitrag soll die Aufmerksamkeit den beiden bekanntesten Untersorten gewidmet werden, der Davidoff-Classic-Edition (die stärkere Variante) sowie der leichteren Gold-Variante.

Die Inhaltsstoffe der Gold-Edition: Inhalt: 19 Zigaretten Nikotin: 0,6 mg Kondensat / Teer: 7 mg Kohlenmonoxid: 7 mg

Die Inhaltsstoffe der Classic-Edition (schwarz): Inhalt: 19 Zigaretten Nikotin: 0,8 mg Kondensat / Teer: 10 mg Kohlenmonoxid: 10 mg

Design / Optik: Die Verpackungen der Classic- und der Gold-Variante kommen jeweils im sauber-minimalistischen Stil daher. Der Davidoff-Schriftzug findet dabei in der Mitte der Schachtel Platz, und ist in der typischen Davidoff-Schreibschrift gehalten. Dadurch, dass der Schriftzug durch die Farb- und Materialwahl leicht glänzt, wirkt er zusätzlich edel –  ebenso wie die weitaus kleinere Sortenbeschreibung überhalb des Logos (Classic oder Gold). Andererseits wirkt die Gestaltung (dennoch) nicht zu pompös, da die eigentliche Hauptrolle der farbige Hintergrund übernimmt. Besonders die schwarze Schachtel (Classic) schneidet hierbei sehr gut ab, sie wirkt edel und einzigartig. Die Schachtel der Gold-Variante hat da schon eher Probleme, sich von anderen abzuheben; und wirkt durch den fast undefinierbaren, etwas zu hellen Farbton (weiss, hellbeige, sandfarben ?) wenig spektakulär. Beiden Varianten gemein ist der erhaben-wirkende Satz auf der Rückseite, der direkt auf den Konsumenten abzielt und ein gewisses Gefühl der „Persönlichen Nähe“ entstehen lassen soll. Schließlich stammt diese Aussage (offenbar) von Zino Davidoff († 1994) selbst. Als absolute optische Einzigartigkeit gilt nach wie vor die komplett in weiss gehaltene Zigarette, und der auf dem Zigarettenpapier gehaltene, edle Schriftzug.

Geschmack / Aroma: Über diesen Punkt lässt sich bekanntlich wie immer streiten – doch Zigaretten der Marke Davidoff definieren sich durch ein besonders starkes Aroma. Selbst die Gold-Variante schmeckt vergleichsweise stark und intensiv; was man ebenso als Vor- als auch als Nachteil werten könnte. Für Menschen, die deutlich mehr als nur 4 oder 5 Zigaretten pro Tag rauchen und dabei eher den Genuss etwas bekömmlicherer / leichterer Zigaretten schätzen, könnte es sich eventuell lohnen, vielleicht doch eher nach Alternativmarken Ausschau zu halten. Dagegen bekommen Freunde des intensiven / starken Rauchgenusses auch etwas für’s Geld (mehr Intensität als sonst), selbst bei der Gold-Version.

Preis / Leistung: Davidoff-Zigaretten sind seit jeher ein wenig teuer als andere Oberklasse-Zigaretten a’la Marlboro und Co – man zahlt zumeist 20-30 Cent mehr pro Schachtel.

Fazit: Davidoff – eine Zigarrettenmarke, die mehr als andere unter der Kategorie „besonders“ laufen könnte. Der weises Filter gibt zudem den nötigen Anreiz, sollte der Konsument Lust auf eine… etwas andere Zigarette verspüren. Denn diese Andersartigkeit schlägt sich auch im Preis (etwas höher) als auch im Geschmack nieder: man sollte schon ein Freund etwas kräftigerer Zigaretten sein, wenn man sich mit Davidoff-Produkten auseinandersetzt.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Gauloises Blondes Rot / Blau“

Officially EVA-Approved… ? ^^

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Wenn man die richtige Aussprache dieser kultigen Marke nicht zumindest einmal gehört hat, dann könnte man als nicht-Franzose durchaus Probleme mit der Benennung dieses Produktes haben. Seit April 2010 von Reemtsma vertrieben (in Deutschland), hat die heutige, überall erhältliche Gauloises-Zigarette nur noch wenig mit der ursprünglichen Version gemein. Einst galt sie als besonders stark, und wurde zumeist ohne Filter und mit einem speziellen Zigarettenpapier (Maispapier) angeboten. Besonders die Franzosen erfreute dies, doch im Laufe der Jahre wurden auch die Gauloises-Zigaretten internationaler. So ist das eben, wenn man im Wettbewerb mithalten möchte – für das Jahr 2005 lässt ein Deutschland-Marktanteil von immerhin 6,1 % in Bezug auf alle Sorten der Gauloises-Zigaretten festmachen.

Die Werte der Roten Edition lauten wie folgt:

Kondensat/Teer: 7 mg
Nikotin: 0,6 mg
Kohlenmonoxid: 9 mg

Die Werte der Blauen Edition unterscheiden sich nur minimal:

Kondensat/Teer: 10 mg
Nikotin: 0,8 mg
Kohlenmonoxid: 10 mg

Folgende Tabak-Zusatzstoffe werden bei beiden Varianten verwendet:

Glycerin, Saccharose, Cellulose, Propylenglykol, Ahornsirup, Invertzucker, Sorbit, Lakritze, Feigextrakt, Aroma, Stickstoff

Design / Optik: Seit jeher ziert eine Art Flügelhelm das Antlitz einer jeden Schachtel-Vorderseite, was zu einem hohen Wiedererkennungswert geführt hat. Besonders aus der relativen Ferne wirkt das Motiv lebendig-schwunghaft, und weckt das Interesse – doch wenn letztendlich einmal genauer hingeschaut hat, kann das Ganze schnell in einer gewissen Ernüchterung enden. Denn im Grunde strotzt die Verwendung eines Flügelhelms als Haupt-Symbol nicht gerade vor Innovationsgeist, aufgrund dessen dass es aber ein angeblich gallischer Helm sein soll; können französische Landsmänner sicher mehr damit anfangen (Stichwort Identifikation). Auch das recht schlichte, einheitliche Silber wirkt wenig mutig; während gerade der besondere Verlauf des Rot- beziehungsweise Blautons (die Hauptfarben der jeweiligen Schachteln) sehr nett und stimmig ausfällt. Der Schriftzug ist dagegen wieder mit gemischten Gefühlen zu betrachten: einerseits wirkt das „Blondes“ recht locker (und in einer lässigen Schreibschrift) unter das Gauloises drapiert, doch gerade der Haupt-Markenname wirkt durch das schlichte weiss und den beinahe gar nicht erkennbaren silbernen Schattenwurf noch noch so, als ob es sich hier noch um eine Design-Rohform handeln müsste. Die Rückseite bietet keine weiteren nennenswerten stilistischen Elemente, die Seiten dagegen offerieren noch den typisch französischen Spruch Liberte Toujours, der auf Anhieb sicher auch nicht jedem nicht-Franzosen verständlich sein dürfte. Hätten Sie’s denn (ohne Online-Übersetzer) an dieser Stelle direkt übersetzen können ?

Geschmack / Aroma: Vom einstigen französischen Tabak ist heute nichts mehr geblieben, es wird ein handelsüblicher, heller Virginia-Tabak verwendet um das Produkt auch international besser vermarkten zu können. Schade eigentlich, denn so bleibt der Zigarette nicht mehr viel an Eigenständigkeit, sie hebt sich kaum von anderen Brands ab (geschmacklich). Dennoch wird man sowohl bei der roten als auch der blauen Edition feststellen können, dass der Rauchgenuss immer noch ein wenig intensiv-kräftiger daherkommt als bei anderen Marken; Gauloises schmecken allgemein einfach ein stückweit würziger.

Preis /Leistung: Hier sind keine Besonderheiten zu vermelden – seit jeher gehören die Gauloises zu den eher höherpreisigen Marken, aber auch nicht zu den exklusivsten.

Fazit: Für Franzosen nach wie vor ein Genuss und mit einer gewissen Historie verbunden, haben sich die Gauloises-Zigaretten auch international einen Platz in den Beliebtheitsskalen erarbeiten können. Wenn man sich darauf einlässt, könnte ein wenig der französischen Leichtigkeit und des französischen Lebensgefühles (wie es auch entsprechend beworben wird) auf den Konsumenten überschwappen – doch dies geschieht ausschließlich durch Suggestion (wie so oft), und nicht durch Geschmack. Alles in Allem eine solide Marke.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Camel Blue“

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Ohne Zweifel steckt hinter dem allseits bekannten Zigarettenbrand Camel eine Marke mit Tradition. Seit 1875 gibt es die dahinterstehende Vertriebsfirma mit Namen R.J. Reynolds Tobacco Company (das eigentliche Produkt Camel dann seit 1913), und tatsächlich scheint man während des Rauchens ein spezielles Gefühl der Nostalgie zu entwickeln. Dafür sorgt mitunter auch das seit jeher genutzte Kamel, welches jede Schachtel ziert und das für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt. Weiterhin erdachte man sich hinsichtlich des Marketings des öfteren äusserst kultige, aber auch kritisch zu betrachtende Werbemaßnahmen, beispielsweise in Form des Camel-Maskottchens Joe Camel. In jedem Fall verbindet auch der deutsche Konsument oftmals mehr mit der Marke Camel als mit manch anderen, vielleicht eher nichtssagenden. Dies geschieht fast automatisch und sorgt tatsächlich für einen Hauch des oftmals angepeilten (siehe Werbung), durch das Rauchen etablierten Lebensgefühls. Wie immer lässt dies zwei Sichtweisen (pro und kontra) zu, die an dieser Stelle jedoch nicht weiter behandelt werden sollen.

Die Werte für die Blaue Edition lauten wie folgt:

Nikotin: 0,5 mg
Kondensat / Teer: 6 mg
Kohlenmonoxid: 7 mg

Design / Optik: Auch wenn die ursprüngliche Intention hinter dem Logo die Verbindung mit dem Orient zulassen sollte, wirkt das Kamel vor den Palmen und Pyramiden dennoch sehr international, und gar leicht magisch. Die himmelblaue Schachtel macht einen edlen, sehr frischen Eindruck, die „sandigen“ Farben der Wüstensymbole sorgen für einen markanten Kontrast, zusätzlich sind diese mit einem leichten weissen Lichtschein umgeben. So lässt die allgemeine Optik viele positive Assoziationen zu (blauer Himmel, Abenteuer in der Wüste, Ein „Licht“ im Meer aus Blau), weitaus mehr als bei anderen Marken. Ebenfalls eher selten: das Logo ist in einen dezenten Gold-Farbton gehalten, und zusätzlich breit umrandet – und, es ist leicht gerundet abgedruckt, sodass der Eindruck eines abgeflachten Halbkreises entsteht.

Geschmack / Aroma: Camel-Zigaretten besitzen seit jeher einen äusserst markant-intensiven Duft (vor dem Anzünden), der zum einen die Zuhilfenahme gewisser Parfümierungsstoffe offenbart – im Gegensatz zu anderen Marken aber mehr des kräftigen Tabakgeruches hindurchschimmern lässt. Der Geschmack der Zigarette fällt letztendlich sehr ausgewogen aus: zwar handelt es sich hier um die etwas mildere Variante (blau), aber dennoch kann der Geschmackseindruck nicht als zu leicht beschreiben werden. Geruch und Geschmack wirken intensiv, aber niemals zu aufdringlich oder gar kratzig.

Preis / Leistung: Hinsichtlich dieser Kategorie ist nichts besonders zu erwähnen: man erhält aktuell 19 Zigaretten für 4,70 Euro (2011), was dem absoluten Durchschnitt in der höherwertigen Zigarettenkategorie entspricht. Das Abbrennverhalten erscheint ebenfalls durchschnittlich, die Zigaretten sind weder zu dicht noch zu locker gestopft / verarbeitet.

Fazit: Camel, eine Marke mit Tradition – die Hintergrundgeschichte und das bis heute gleichgebliebene Design von damals sorgen für eine gewisse Einzigartigkeit im Wust der Zigarettenmarken. Edel, erhaben, abenteuerlich (zumindest wird dieses Gefühl suggeriert) – Camel-Zigaretten sorgen nicht (wie sonst so oft) für ein Gefühl der Fliessband-Produktion.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Prince Rounded Taste“

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Wie auch schon die auf diesem Blog getesteten Pall Mall stammt auch das Zigarettenbrand Prince aus dem Hause der British Amercian Tobacco Public Limited Company (kurz BAT). Der Hersteller selbst schreibt zu seinem Produkt: Das neue, einzigartige Geschmackserlebnis mit Hochland-Tabak. Qualitativ hochwertigen Hochland-Tabak findet man nur in wenigen Regionen der Welt, in denen optimale Boden- und Klimabedingungen herrschen. Nun, das klingt in erster Linie natürlich nach einem ganz besonderen, hochwertigen Produkt – die Frage ist nur, ob man diesen Unterschied auch beim Genuss einer solchen Zigarette schmeckt / riecht / bemerkt.

Die Werte für die Rounded-Taste Zigaretten lauten wie folgt:

Nikotin: 0,7 mg
Kondensat / Teer: 8 mg
Kohlenmonoxid: 8 m

Zum Vergleich die der „stärkeren“ roten, sogenannten Rich Taste-Variante:

Nikotin: 0,9 mg
Kondensat / Teer: 10 mg
Kohlenmonoxid: 10 mg

Design / Optik: Ehemals in einem erfrischenden Blauton gehalten, führte man vor noch gar nicht allzu langer Zeit hierzulande ein neues Design ein, welcher eher schlicht-edel wirkt. Auf den ersten Blick wirkt die Schachtel weiss, doch bei näherem Hinsehen entdeckt man dünne, etwas dunklere Linien – welche schon einmal für eine gewisse optische Einzigartigkeit sorgen. Das Logo kommt in fetten Lettern und in einem kräftigen Rot-Ton daher, ganz oben setzte man noch eine leicht erhabene Gold-Krone als Stil-Element ein. Sehr gut und selbstsicher formuliert ist auch der Spruch auf der Seite der Verpackung, wo geschrieben steht: We call it white. The taste stays the same. „Wir“ nennen diese Prince-Variante also weiss; was einem das Gefühl gibt als „dürfte“ der Konzern sich das erlauben, andere aber vielleicht nicht. Der Gesamteindruck fällt edel aus – wenngleich man sagen muss, dass auch die ehemalige bläulich-weissliche Variante ihren besonderen Reiz hatte.

Geschmack / Aroma: Bevor man die Zigarette anzündet, hat man natürlich den Gedanken an den speziellen „Round Taste“ und den besonderen Tabak (siehe oben) im Kopf – umso verwunderlicher erscheint es, dass die Zigarette ein etwas schwächeres Geruchsaroma hat als andere. Doch schon hier fällt auf, dass offenbar weniger Parfümierungsstoffe verwendet wurden, man kann den Tabak selbst schon deutlicher herausriechen als bei anderen Marken. Geht man dann zum (freudigen – aber nicht vergessen, gesundheitsschädlichen) Anzünden über, so könnte es sein, dass man auch als „erfahrener“ Raucher erst einmal ins Stocken kommt. Nanu, es handelt sich hier doch um einen Round Taste, also eine etwas schwächere Variante als beispielsweise die Roten Prince ? Tatsächlich aber schmeckt die Zigarette enorm intensiv, und „kratzt“ ob des relativ kräftigen Aromas gar leicht im Hals. Dies ist also das Geheimnis des speziellen Tabaks – man hat letztendlich wesentlich „mehr“ davon. Doch für eine vermeintlich „leichtere“ Variante ist die Rounded Taste-Sorte schlicht und einfnach zu stark.

Preis / Leistung: In Bezug auf diese Kategorie gibt es nichts außergewöhnliches zu vermelden – seit eh und je waren Prince-Zigaretten im etwas höheren Preissegment anzufinden. So kostet eine Schachtel derzeit (Juni 2011) 4,70 Euro, man erhält dafür wie zumeist 19 Zigaretten. Wesentliche Längenunterschiede zu anderen (beispielsweise L&M) Marken gibt es nicht, die Zigarette ist zwar etwas kürzer, dafür aber ist der Filterbereich nicht so lang. Insgesamt wirken die Prince-Zigaretten aber etwas „kompakter“ und dichter als beispielsweise die günstigeren L&M’s.

Fazit: Nicht für schwache Nerven – das sind die Prince Rounded-Taste Zigaretten. Der Geschmack ist überaus intensiv, und stärker als gedacht oder erwartet – wer wirklich merklich „leichtere“ Zigaretten sucht, sollte lieber zu den blauen Editionen von anderen Brands greifen (manchmal ist es auch hilfreich, die nackten Zahlen – die Werte – zu vergleichen). Auch in Sachen Optik und Design konnte insgesamt doch eher das ehemalige blaue Design punkten, mit der markanten „Flamme“ in der Mitte – definitiv.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Marlboro Blend 29“

Achtung: die Produktreviews Zigaretten betreffend sollen nicht zum Rauchen / Weiterrauchen animieren, sondern lediglich als unabhängiges, unterhaltsames Informationsmaterial bezüglich des jeweiligen Produktes dienen.

Überblick: Ebenfalls aus dem Hause Philip Morris (L&M) stammt die Kultmarke Marlboro, eine der bekanntesten Zigaretten-Brands überhaupt. Nachdem sich vor allem die Standard-Sorten Marlboro Red und Marlboro Gold längst einen der oberen Plätze in den jeweiligen Raucher-Hitlisten erobert hatten, folgte vor noch nicht allzu langer Zeit ein neuer Ableger: Marlboro Blend 29, eine Sorte, die ohne Zusatzstoffe daherkommt – was noch eine relative Seltenheit auf dem deutschen Markt darstellt. Entsprechend wird sie auch vermarktet – selbstverständlich nicht als vermeintlich gesünder, aber eben als ein klein wenig besonders. Die Werte der Zigaretten bewegen sich dabei ungefähr zwischen den leichten (Gold) und Roten Editionen.

Werte der Marlboro Blend 29-Zigaretten:

Nikotin: 0,7 mg
Kondensat / Teer: 7 mg
Kohlenmonoxid: 8 mg

Design / Optik: Nicht nur, dass die Zigaretten an sich ein wenig mit der bisherigen Marlboro-Tradition brechen, auch die Aufmachung der Schachtel kommt absolut Marlboro-untypisch daher. Den beinahe einzigen Wiedererkennungswert liefert der typische Schriftzug in schwarzen Lettern, die Grundfarbe ist erstmalig in einem dezenten Beige gehalten. Den größten Anteil am verfügbaren Platz nimmt die Zahl 29 ein, stellvertretend für den neuen, prägnanten Namen der Sorte. Besagte Zahl versteckt sich hinter dem ausgeschriebenen Schriftzug mit dem Zusatzhinweis Additive Free Tobacco, und wirkt dabei noch wesentlich abenteuerlicher als die regulären Marlboro-Designs – sicherlich passend zur allgemeinen Marlboro-Werbung.

Geschmack / Aroma: Dass bei dieser Sorte keine Zusatzstoffe verwendet werden, ist nicht einfach nur so dahergesagt – man bemerkt es direkt. Bereits der Geruchstest vor dem Anzünden lässt klar erkennen, dass keine Parfümierungsstoffe verwendet wurden – die Zigarette riecht deutlich kräftiger und „rauer“ als die regulären Marlboro’s. Dieser Eindruck setzt sich entsprechend fort, der Geschmack während des Rauchens ist eher stark, sodass trotz der eher niedrigen Werte keinesfalls von einer allzu „milden“ Zigarette gesprochen werden kann.

Preis / Leistung: Das Marlboro-Brand gehört zweifelsohne nicht zu den günstigeren auf dem deutschen Markt erhältlichen Sorten – so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Preis der Zusatzstoff-freien Zigaretten nicht von den regulären Sorten unterscheidet. Vielleicht sollte man viel eher von Glück sprechen, dass sie aufgrund der „Exklusivität“ und um sich von den regulären Sorten abzuheben, nicht sogar teurer sind. Derzeit (Juni 2011) erhält man eine Schachtel mit 19 Zigaretten (einige wenige Millimeter kürzer als beispielsweise die günstigeren L&M) für 4,70 Euro – das ist natürlich kein Pappenstiel. Aber dennoch, insgesamt kann nur ein relativ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis herauskommen, Zigaretten von Marlboro besitzen einfach eine gewisse (Basis-)Qualität, egal ob nun bei den regulären Sorten oder eben beim Blend 29 oder gar der Menthol-Variante.

Fazit: Wenn eine Sorte aus dem Hause Philip Morris / Marlboro den typischen Werbeplakaten (die vielen geläufig sein werden – Abenteuer, Cowboys, Freiheit) am nächsten kommen sollte, dann ist es wohl die Marlboro Blend 29-Variante. Und das, obwohl sie vergleichsweise spät eingeführt wurde. Aber dennoch, Geruch und Geschmack unterscheiden sich markant im Vergleich zu anderen Sorten, wonach die Sorte definitiv eine Existenzberechtigung hat. Wenn man also mal wieder etwas neues, anderes probieren möchte – könnte man, sofern nicht gerade auf allzu gewagte Experiment wie solche in Richtung Menthol steht, sicherlich zu dieser Sorte greifen.


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