Das Ultimative / Endgültige / Finale YOGI TEA Sorten-Urteil (Best-Of Aller Sorten)

Quelle des verwendeten Bildmaterials: https://www.yogitea.com/de/

Herzlich willkommen zu einer weiteren Aufstellung oder auch (subjektiven) qualitativen Anordnung der zahlreichen berühmten Yogi-Tee-Sorten (siehe Yogi Tee-Tag). Einer, bei der wie immer gilt: es handelt sich lediglich um eine Einzelmeinung, die man nicht als allgemeingültig erachten sollte. Dennoch spiegelt sie die Erfahrungen eines erfahrenen Tee-Konsumeten wider, der die entsprechenden Sorten nicht erst seit gestern kennt – und was den bisherigen (man könnte sagen langjährigen) Verzehr angeht langsam aber sicher auf einen vierstelligen Packungsbereich zugeht. Vielleicht also kann diese Liste ja einigen als Anhaltspunkt dafür dienen, welche Yogi-Tee-Sorten sie unbedingt einmal probieren sollten.

1. Yogi-Tees: Die hinteren Ränge

Natürlich klingt es hart, dass sich unter großen Sortenvielfalt der Yogi-Tees auch solche befinden könnten, auf die man unter Umständen komplett verzichten könnte. Dabei ist das noch etwas hart formuliert – denn eigentlich geht es nur darum, welche Sorten im Vergleich zu anderen etwas schwächer abschneiden; wie beispielsweise die Sorten NATÜRLICHE ABWEHR, WEISSER TEE MIT ALOE VERA, ECHINACEA, HIMALAYA, INNERE HARMONIE sowie NACH DEM ESSEN. Oder aber, und auch das gibt es – sich nicht allzu sehr von anderen, eventuell wertigeren Sorten unterscheiden – wie etwa die Sorten INGWER und INGWER ZITRONE, zu denen es mit INGWER ORANGE eine bessere respektive leckerere Alternative gibt. Die in der Aufstellung recht zahlreich vertretenen GRÜNTEE-Varianten haben ein ganz ähnliches Problem: es sind schlicht zwei oder drei zu viel, wobei sich die einzelnen Varianten auch nicht allzu markant voneinander unterscheiden. Hier könnte oder sollte man lieber ein oder zwei wahrhaft meisterliche Grüntee-Varianten kreieren, als vier oder fünf standardisierte.

Das dritte Kriterium spielt dagegen auf ein generell eher fragliches Konzept hinter bestimmten Sorten an. Ein Beispiel hierfür findet sich etwa in den Sorten FRAUEN TEE, FRAUEN POWER, FRAUEN BALANCE und natürlich auch MÄNNER TEE – die man schlicht anders benennen könnte oder auch sollte, um typischen Alltagsklischees von vorne herein aus dem Weg zu gehen. Und auch die DETOX DEINE SEELE-Varianten sind alles, nur nicht gerade glücklich benannt.

2. Yogi-Tees: Das solide Mittelfeld

Das relative Dilemma des Mittelfelds ist wie so oft klar: einerseits sind die hier vertretenen Sorten nicht schlecht und generell zu empfehlen, andererseits aber handelt es sich auch – und ganz schlicht – nicht um die besten. Zumal es, und das ist etwa bei den Sorten LAKRITZ und LAKRITZ MINZE der Fall; mittlerweile bessere Alternativen gibt (hier wäre das die Sorte FRISCHER GEIST). Es können aber auch einfach nur kleinere Schwächen sein, wie etwa bei der Variante SCHOKO CHILI – die ruhig noch etwas mehr Pepp vertragen könnte. Die Sorten aus dem relativ verlorenen Yogi Tee-Frücheposten (INGWER HIBISKUS und CRANBERRY HIBISKUS) dürften dagegen wohl ohnehin nicht jedermann munden.

3. Yogi-Tees: Die aromatisch-geschmackliche Elite

Natürlich, und bei aller Kritik – es gibt sie, die relativ unantastbaren Yogi-Tee-Sorten. Neben den schon seit Ewigkeiten vertretenen und so gut wie jedermann schmeckenden Standard-Sorten wie CLASSIC oder SCHOKO sind es hier vor allem die vortrefflich gelungenen Gewürzmischungen, die punkten können. Diese lesen sich wie folgt:
  • FRISCHER GEIST: Als relativer geschmacklicher Geniestreich löst diese vergleichsweise neue Sorte die beiden Sorte LAKRITZE und LAKRITZ MINZE quasi entgültig ab. Man bezeichne sie als das AFTER EIGHT unter den Yogi-Tees – nur dass sie wahrscheinlich auch solchen schmeckt, die die herben Schokoladentäfelchen eher nicht mögen.
  • INGWER ORANGE: Es gibt grundsätzlich keine anderen Yogi-Tee-Sorte, die die Gegensätze aus einem kraftvoll-würzigen Geschmack (Ingwer) und einem dezenten Gegensteuern in Form von eher lieblichen Noten (Orange, Vanille) so gekonnt vereint.
  • LEMON MINT: hier handelt es sich um einen der wohl spritzigsten und erfrischendsten Yogi-Tees überhaupt.
  • ABEND TEE: das Original, aus dem der neuere ABEND TEE VANILLE hervorgegangen ist. So intensiv und betörend schmeckt kaum eine andere Sorte – und Dank des Baldrian-Zusatzes kann man auch tatsächlich von einer entsprechenden Wirkung ausgehen.
  • HALSWÄRMER und ATEM-TEE: als enorm würzige, intensive und mit bewährten Inhaltsstoffen ausgestattete Tee-Varianten sorgen diese beiden Kandidaten tatsächlich für einen aufgeräumten Hals, und sei es nur gefühlt.
  • LEBENSFREUDE: schmeckt so Lebensfreude ? Man weiss es nicht, doch diese Variante gehört zweifelsohne zu einer der aussagekräftigere, wohlschmeckenderen.
  • ROSE: Als letztes Überbleibsel der sogenannten und ehemaligen Tao-Tees von Yogi Tea weiß diese Sorte nach wie vor mit ihrem sinnlichen Aroma und der lieblichen GEschmacksnote zu betören.
  • BLACK CHAI und SWEET CHAI: Die eindeutig kräftigsten Yogi-Tee-Sorten überhaupt – die auch notorischen Zucker-Konsumenten aufzeigen sollten, dass ein guter Tee keine weiteren Zusätze braucht. Mit Ausnahme der Milch eventuell, die die Sorte BLACK CHAI je nach Geschmack noch einmal zusätzlich aufzupeppen vermag.
  • WOHLFÜHL-TEE: Eine weitere der eindeutig gelungenen Kompositionen der hiesigen Würzmischer – die vor allem aufgrund der markanten Zimt- und Salbeinoten zu gefallen weiss.

Wünsche und letzte Worte:

In Bezug auf das Yogi Tee-Sortiment gilt es vornehmlich eines zu hoffen: dass das Sortiment auch weiterhin so breit gefächert und abwechslungsreich bleibt. Und natürlich, dass es in Zukunft noch weitere neue Sorten zu entdecken gibt; zumindest dann und wann. Ein etwas konkreterer Wunsch besteht dagegen darin, dass die Verantwortlichen vorsichtig mit den Entscheidungen sein sollten, welche Sorten sie eventuell aus ihrem Sortiment nehmen – wie es mit nicht wenigen bereits gesehen ist.

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Yogi Tee • Weißer Tee Mit Aloe Vera“

Produkt-Bezeichnung: Yogi Tea Weißer Tee mit Aloe Vera
Hersteller / Vertrieb: YOGI TEA GmbH, Burchardstraße 24 in 20095 Hamburg
Hersteller-Webseite: http://www.yogitea.com/de/
Produktart: Gewürztee-Mischung in Einzelbeuteln
Inhalt / Dosierung: Packung à 17 Beutel / 1 Beutel à 1,8 Gramm
Inhaltsstoffe: Basilikum (21%), weißer Tee (19%), Zitronenverbene, Süßholz, Gänseblümchen (8%), Jasmintee (grüner Tee, Jasminblüten), Zimt, Rosmarin, Salbei, Gelbwurz (Kurkuma) (3%), Fenchel, Kakaoschalen, Eibischwurzel, Schisandrabeeren, 200fach konzentriertes Aloe Vera Gel (0,3%)

„Die subtile Botschaft dieses Tees ist: sanfte Regeneration“. (www.yogitea.com)

Vorwort: Neben dem bereits vorgestellten Yogi-Tee INNERE HARMONIE (siehe Testbericht) ist der WEISSE TEE MIT ALOE VERA die zweite brandneue ayurvedische Kräuterteemischung aus dem renommierten Hause Yogi Tea. Eine ebenso vielversprechende, sollte man wohl sagen – die sich abermals anschickt, die Geschmacksnerven des geneigten Tee-Konsumenten nachhaltig anzuregen. Und tatsächlich: ein wie auch immer gearteter weißer Tee hat dem hiesigen Yogi-Sortiment bisher noch gefehlt.

Ersteindruck: Es ist wie immer spannend, einen neuen Yogi-Tee zu entdecken – und das trotz oder gerade wegen der bereits überaus ansehnlichen Bandbreite an über 40 verfügbaren Sorten. Als Kunde kann man so kaum anders, als sich durchzuprobieren und entsprechend zu differenzieren – auf dass man irgendwann seine persönlichen Geschmacks-Favoriten entdeckt hat. Es sei denn natürlich, man beginnt bereits mit einer halbwegs gezielten Auswahl und verzichtet darauf; auch die anderen Sorten kennenzulernen – was ebenso vernünftig ist. Eines aber steht fest: im Falle der Yogi-Tees ist die Versuchung vergleichsweise groß, eben doch alles zu probieren. Sicher auch, da man bei jeder einzelnen Sorte von einer Einhaltung der üblichen Qualitätsstandards ausgehen kann – die Zutaten stammen stets aus einem kontrolliert ökologischen Anbau, und so gut wie jede Sorte ist geschmacklich fein abgestimmt.

Design / Verpackung / Handhabung: An der üblichen Verpackung der Yogi-Tees ändert sich mit dem neuen weißen Tee nichts – das Design bleibt ebenso schlicht wie klar und ansprechend. Wie üblich sind 17 einzeln verpackte Tee-Beutel in einer vergleichsweise hochwertigen Aufmachung enthalten, die eine lange Haltbarkeit garantieren.

Aroma / Geschmack: Wie schon sein Partner INNERE HARMONIE kommt der neue WEISSE TEE eher nicht als kräftig-prägnante Gewürzteemischung daher – sondern vielmehr als sanfte und beruhigende Variante für alle, die auf den sonst bei Yogi-Tee üblichen Gaumenkitzel verzichten können. Immerhin, einigen sollte auch diese Mischung zusagen; vornehmlich aufgrund der guten Bekömmlichkeit und des alles andere als aggressiven Aromas. Doch im Gegensatz zum noch recht blumigen INNERE HARMONIE-Tee scheint es dieses Mal dann doch etwas zu viel – oder eher zu wenig – des Guten gewesen zu sein. Anders gesagt: der WEISSE TEE MIT ALOE VERA schmeckt wenig blumig und derart sanft, dass man ihn schon fast als nichtssagend einstufen müsste. Mit ein Grund dafür ist die dieses Mal eher schwächer dosierte Grundgewürz-Mischung, und das vollständige Untergehen einzelner (und dabei theoretisch aussagekräftiger) Zutaten. Denn: das auch im weißen Yogi-Tee die im Sortiment gerne verwendeten Zutaten Süßholz, Zimt, Salbei oder Kakaoschalen stecken sollen; das kann man selbst beim Studieren der Zutatenliste kaum glauben. Irgendwie haben es die Verantwortlichen geschafft – und das passierte ihnen bisher höchst selten – dass sich die Zutaten hier eher gegeneinander ausspielen als ein interessant-intensives Geschmackserlebnis zu kreieren.

Preis / Leistung: Am Preis-Leistungsverhältnis sollte sich trotz der dieses Mal recht enttäuschenden Geschmackserfahrung nicht viel ändern. Nach wie vor erhält man einen enorm qualitativen Tee, der im direkten Supermarkt-Verglich eher teuer abschneidet – sich in Bezug auf eher erlesene Biotee-Ware aber absolut im Rahmen hält.

Fazit: Nein, dieses Mal haben die Verantwortlichen bei Yogi Tee nicht den Vogel (den des guten Geschmacks) abgeschossen. Der WEISSE TEE MIT ALOE VERA schmeckt absolut nichtssagend, und reiht sich trotz seiner gut zu lesenden (aber eben nicht zu schmeckenden) Zutatenmischung eher neben den unspektakulären Mono-Sorten (wie dem hiesigen Fenchel- oder Kamillentee) sowie den unspektakulär-milden Frauentees ein.


„Wer es mild und bekömmlich mag, sollte ruhig mal einen Schluck riskieren. Wer aber das geschmackliche Abenteuer sucht, wartet auf den nächsten neuen Yogi-Tee.“

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Yogi Tee • Innere Harmonie“

Produkt-Bezeichnung: Yogi Tea Innere Harmonie-Tee
Hersteller / Vertrieb: YOGI TEA GmbH, Burchardstraße 24 in 20095 Hamburg
Hersteller-Webseite: http://www.yogitea.com/de/
Produktart: Gewürztee-Mischung in Einzelbeuteln
Inhalt / Dosierung: Packung à 17 Beutel / 1 Beutel à 1,8 Gramm
Inhaltsstoffe: Zitronenmelisse (46%), Rotbusch (15%), Süßholz, Zimt (6%), Kakaoschalen, basilikum, Pfefferminze, Kamillenblüten, Rosmarin, schwazer Pfeffer, Fenchel, Lavendelblüten

„Die subtile Botschaft des Tees lautet: Ausgeglichen den Tag bestreiten.“ (www.yogitea.com)

Vorwort: Immer wenn die Golden Temple Natural Products GmbH eine neue Variante ihres ebenso bekannten wie beliebten Yogi-Tees auf den Markt bringt, steigt die Vorfreude – und damit auch die Lust auf eine neue, dabei aber gewohnt qualitative und intensive Geschmackserfahrung.

Ersteindruck: In der Tat erscheint es geradezu vorbildlich, dass sich die Verantwortlichen hinter der Marke YOGI TEA niemals wirklich auszuruhen scheinen – und stattdessen immer wieder mit neuen Sorten experimentieren. Und das trotz der bereits überaus ansehnlichen, im Vergleich mit einigen anderen Herstellern sogar immensen Bandbreite an  verfügbaren Sorten. Allerdings wirft gerade dieses vorgehen auch einen potentiellen Kritikpunkt auf – schließlich ist die Frage, ob sich die jeweils neuen Sorten auch wirklich für den Konsumenten lohnen; nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Wie also wird die neue Yogi Tee-Geschmacksvariante INNERE HARMONIE diesbezüglich abschneiden, oder anders gefragt: gibt es im hiesigen Sortiment vielleicht schon eine ganz ähnlich schmeckende Sorte ? Ist die INNERE HARMONIE-Variante stärker oder schwächer als die bisherigen Gewürzkompositionen ? Kann sie den vielen anderen Yogi-Tees das Wasser reichen – oder ist sie im direkten Vergleich eher zu vernachlässigen ?

Design / Verpackung / Handhabung: Wie bei den Yogi Tees üblich kommt auch die Geschmacksvariante INNERE HARMONIE in einer überaus hübschen, detailreich ausgearbeiteten und letztendlich auch enorm praktischen Pappschachtel daher. Dank ihrer recht stabilen Verarbeitung lässt sich diese schließlich nicht nur wunderbar stapeln respektive geordnet aufbewahren, auch das Öffnen und Wiederverschließen gelingt problemlos. In der Schachtel selbst finden sich dann die einzeln verpackten Beuteltees, wobei sich auch diese kleinere Verpackung recht effektiv gestaltet – gerade im Vergleich zur etwas loseren, nicht ganz so aromadichten Variante von früher. Wie immer mit von der Partie sind die netten Sprüche-Schildchen, die mit einem Faden an den Beuteln befestigt sind und sich wunderbar zum Sammeln eignen.

Aroma / Geschmack: Schon beim Öffnen der Verpackung macht der INNERE HARMONIE-Tee einen durchaus markanten Eindruck. Beschnuppert man den trockenen Beutel, so strömt einem ein recht blumig-süffiges Aroma entgegen – welches in etwa mit dem Geruchseindruck von frischem Lavendel oder so gesehen auch einem Spaziergang in der französischen Provence zu vergleichen ist. Tatsächlich beinhaltet der Tee auch einen kleinen Zusatz von Lavendelblüten, allerdings keinen allzu aufdringlichen – das hauptsächliche Tee-Erlebnis wird aus der Vermengung von eher spritzigen Elementen (in diesem Falle Zitronenmelisse), dem sanft-vanilligen Hauch von Roiboos und der dieses Mal eher weichen, blumigen Gewürzmischung generiert. Auch im Abgang bleibt der Tee relativ mild, und das glücklicherweise ohne den Konsumenten mit einer allzu aufdringlichen Süße zu konfrontieren.

Preis / Leistung: Wie bei den Yogi-Tees üblich muss man für eine Packung schon etwas tiefer in die Tasche greifen – zumindest im Vergleich mit der gängigen Standardware aus Discountern oder Drogeriemärkten. Im Segment der eher exklusiven oder erlesenen Tees aber gehören die Yogi-Tees noch zu den erschwinglichsten. Da überdies alle Zutaten aus einem kontrolliert ökologischen Anbau stammen, sich die Firma für Nachhaltigkeit einsetzt und man jeder einzelnen Tasse schlicht anmerkt, dass hinter ihr ein gewisser Schöpfungsprozess steckt – erscheint der Verkaufspreis auch absolut gerechtfertigt.

Fazit: Mit dem INNERE HARMONIE-Tee erweitert sich die breite Palette der Yogi-Tees um eine weitere Sorte. Eine, die vielleicht nicht ganz so prägnant ist wie viele der anderen Sorten; und damit eher Freunde eines blumig-milden Teegenusses ansprechen sollte – die aber dennoch eine Daseinsberechtigung hat und eine nette Alternative zu anderen eher blumigen Sorten wie etwa dem ROSE-Tee bietet.


„Ein schier umwerfendes Geschmackserlebnis sollte man eher nicht erwarten – aber viel falsch machen kann man mit der neuen Sorte auch nicht.“

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Teekanne Kräutergarten Minze & Süßholz“

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Produkt-Bezeichnung: Teekanne Kräutergarten Minze & Süßholz
Hersteller / Vertrieb: TEEKANNE GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.teekanne-shop.de/
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 20 Beuteln á 1,75 Gramm
Inhaltsstoffe: Pfefferminze (60 %), Süßholz (40 %)

„Genießen Sie mit jeder Tasse den einzigartigen Geschmack aromatischer Minze abgerundet mit natürlichem Süßholz.“ (Quelle teekanne-shop.de, Link)

Vorwort: Das große Tee-Sortiment des seit 1882 bestehenden Unternehmens Teekanne; welches nicht nur eines der ältesten Unternehmen dieser Art sondern auch aktueller Marktführer ist, bietet den Konsumenten seit kurzem eine neue vielversprechende Unterkategorie der Kräuter-Tees an: die sogenannten KRÄUTERGARTEN-Tees. Diese könnte man in etwa als Bindeglied zwischen den natürlichen, reinen Kräutertees und den HARMONIE-Mischsorten bezeichnen, die meist mehrere Inhaltsstoffe beinhalten. Denn: die Kräutergarten-Tees haben grundsätzlich zwei Hauptbestandteile, und setzten einerseits auf die jeweilige Einzelwirkung, aber auch auf eine möglichst harmonische Gesamtkomposition. Aktuell finden sich zwei Sorten in diesem Sortiment: der Salbei & Limette-Tee sowie der Minze & Süßholztee, der auch Gegenstand dieses Erfahrungsberichts ist.

Ersteindruck & Verpackung: Man kann den diversen TEEKANNE-Kampagnen und Werbespots (und vor allem denen mit der hauptsächlichen Werbefigur Steffi Graf) gegenüberstehen wie man will – die verantwortlichen Marketingexperten wissen einfach, wie sie ihre Tees bestmöglich in Szene setzen. Das spiegelt sich auch im gradlinigen Verpackungsdesign wider – welches im Falle des Minze & Süßholzstees mit einem hohen Wiedererkennungswert versehen ist. Schließlich kommt es nicht allzu oft vor, dass ein Tee in einer beinahe komplett weißen Verpackung angeboten wird – was die Neugierde weckt und mit gewissen positiven Assoziationen (Stichwort Klarheit, Reinheit) zu verbinden ist. Ein weiterer Clou ist natürlich das altbewährte TEEKANNE-Logo, welches schnörkellos und gut lesbar platziert wurde. Besonders nett ist, dass eine Art rote Schleife (siehe oben links auf dem Bild) einmal komplett um die Verpackung herumgeht – und wo der Knoten dieser regelrechten Geschenke-Verpackung sein könnte, befindet sich ein weiteres Logo mit dem Schriftzug und dem Hinweis auf die langjährige Tradition des Unternehmens. Doch sieht die Verpackung nicht nur gut aus – sie erfüllt auch ihre Funktion; schließlich ist sie problemlos wiederverschließbar und enthält alle wichtigen Informationen zum Tee und zum Unternehmen. Man sollte also meinen, dass hier einfach alles stimmt – was tatsächlich auch der Fall ist, bis auf eventuell eine kleine Ausnahme. Denn: besieht man die Verpackung einmal genauer, so ist festzustellen dass hinter der Produktbezeichnung Minze & Süßholz ein weiterer, längerer Schriftzug verborgen ist. Genauer gesagt handelt es sich um einen schmackhaften Werbetext – der jedoch nur wenig Sinn macht. Schließlich ist er so gut wie überhaupt nicht zu lesen – und dient offenbar hauptsächlich dazu, die Bildkomposition etwas fülliger wirken zu lassen. Doch dafür hätte man auch ein paar Verzierungseffekte oder andere Schnörkel verwenden können; und keinen Text der ohnehin nicht zu lesen und sogar durch andere Symbole überlagert wird.

Die Beutel: Die Teebeutel des Minze & Süßholzstees werden alle separat verpackt, was die Haltbarkeit erheblich verbessert. Das schicke Design der Hauptpackung wurde sogar mit auf die kleinen Einzelverpackungen übernommen, was nett anzusehen ist. Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass auf den Beutelverpackungen selbst auch noch einmal Zubereitungshinweise angegeben sind. Die Länge der Beutel-Bänder fällt angenehm großzügig aus, und es werden keine Zusatzmaterialien für die Befestigung verwendet.

Aroma vor und während der Zubereitung: Beschnuppert man die Teebeutel vor der Zubereitung, so ist ein starkes, angenehmes und erfrischendes Minz-Aroma zu vernehmen. Dieses steht auch klar im Vordergrund – während man dahinter außerdem eine dezente, zunächst noch nicht wirklich zu definierende Süße wahrnehmen kann. Ist der Tee dann einmal fertig zubereitet, verhält es sich ganz ähnlich; wobei der Gesamteindruck schon etwas milder ausfällt. Streng riecht das Ganze jedenfalls nicht – sondern eher nach einem inspirierenden, der Nase schmeichelnden Kräuter-Gemisch.

Geschmack: Nimmt man die ersten Schlücke dieses schon einmal sehr ansprechend duftenden Tees, so stellt sich alsbald eine Erleichterung ein. Schließlich stellt sich heraus, dass der Minze & Süßholztee auch uneingeschränkt hält, was er verspricht. Er schmeckt markant nach Pfefferminze, lässt aber auch eine gewisse Süße nicht vermissen. Die wird vornehmlich aus den mit 40 Prozent bezifferten Süßholz-Anteilen generiert, die den alleinstehend eher herben Geschmack der Pfefferminze etwas mildern. So entsteht eine annehme Mischung, die weder zu streng noch zu süß schmeckt. Vor allem aber hat man das Gefühl, hier wirklich ein handfestes Produkt zu konsumieren – im Gegensatz zu vielen anderen gängigen Kräutertees, bei denen man nicht selten das Gefühl hat als komme die ein oder andere Zutat (trotz hoher Anteile) zu kurz. Ein weiterer Vorteil, der aus der offensichtlich gelungenen Mischung resultiert: ein Nachsüßen erübrigt sich vollständig, die natürliche Süße der Süßholzwurzel wurde auf den Punkt dosiert und macht den Tee auch jenen schmackhaft, die möglicherweise nicht ganz so viel mit einer alleinstehenden Pfefferminze anfangen können – aber auch keinen Zucker zusetzen wollen.

Die Nährwert-Tabelle:

Daten: >1 Portion (100 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 8/2
Fett <0,1g
davon gesättigte Fettsäuren <0,1g
Kohlenhydrate 0,3g
davon Zucker 0,2g
Eiweiß 0,2g
Salz 0,01g

Preis / Leistung: Der TEEKANNE Minze & Süßholz-Tee bewegt sich mit einer Preisempfehlung von etwa 2,29 Euro pro Packung im gemäßigten Mittelfeld. Zumindest allgemein – im TEEKANNE-internen Sortiment zählt er eher zu den höherpreisigen. Das erscheint in Anbetracht der offerierten Qualität aber auch durchaus gerechtfertigt – es gibt wohl keinen vergleichbaren und auch noch günstigeren Tee, der diesbezüglich mit dieser Sorte mithalten kann.

Fazit: Der Minze & Süßholztee kann als echter Glücksgriff bezeichnet werden – sowohl in Bezug auf das Konzept der neuen Kräutergarten-Tees, als auch die Konsumenten selbst. Die können sich hier über einen inspirierenden, angenehm reichhaltig schmeckenden Tee mit zwei Hauptzutaten freuen – die sowohl die Lust nach frisch anmutenden Kräutern als auch einer natürlichen Süße problemlos zu stillen wissen.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Milford Cola-Kick Tee“

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Bild von http://www.milford.de, Direktlink
Produkt-Bezeichnung: Milford Cola-Kick Tee
Hersteller / Vertrieb: Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.milford.de
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 28 Beuteln á 2 Gramm
Inhaltsstoffe: Hibiskus, Schwarzer Tee (30%), Aroma (Cola), süße Brombeerblätter, Zichorienwurzeln, Zimt, Süßholzwurzeln, Gewürznelken, Kolanuss, Vanilleschoten

„Der coole Frische-Kick.“ (Quelle Milford.de, Link)

Vorwort: Einigen dürfte es bereits aufgefallen sein – MILFORD holt mit einem ausführlichen Produkt-Update aus zum großen, bestenfalls konkurrenzfähigen Schlag. Neben einigen Veränderungen von Rezepturen, einem neuen Verpackungsdesign und neuen Marketing-Strategien fallen dabei auch die gänzlich neuen Sorten auf, wie der Waldmeister-Tee (Review) oder auch der heute vorgestellte Cola-Kick-Tee. Dieser soll mit seiner modernen, zeitgemäßen Gestaltung und dem Frische-Versprechen vor allem jüngere Käuferschichten ansprechen – und nicht zuletzt Freunde des kultigen Brause selbst. Aber kann der Tee auch nachhaltig überzeugen, oder handelt es sich schlicht um eine wenig gehaltvolle Marketing-Maßnahme ?

Ersteindruck: Wie schon beim Waldmeister-Tee könnte man als Konsument leicht überrascht sein, eine Sorte wie diese in den gut sortierten Regalen der üblichen Supermarktketten anzutreffen. Cola kennt man eigentlich nur als super-süßes Kaltgetränk – an dessen Fans sich der Tee wohl auch hauptsächlich richtet. Schließlich verspricht er eine ähnlich anregende Wirkung durch Schwarztee-Komponente, und das typische Cola-Aroma mit den Vorzügen eines Früchtetees zu verbinden.

Aroma / Geschmack: Der MILFORD Cola-Kick Tee entwickelt bereits bei der Zubereitung einen interessanten, wenn man so will konkurrenzlosen Duft; der nur schwer zu beschreiben ist. Klar ist nur, dass er vergleichsweise angenehm und wenig penetrant daherkommt – und Lust darauf macht, den Tee auch geschmacklich zu erleben. Bei den ersten Schlücken wird dann zunächst eines deutlich: der Cola-Kick-Tee besteht aus weit mehr als nur Kolanüssen und dem namensgebenden, gering dosierten Cola-Aroma. Tatsächlich ist es so, dass ausgerechnet jene Cola-Komponenten in der Gesamtkomposition eher untergehen – eventuell, da sie im Vordergrund einen zu künstlichen Gesamteindruck erweckt hätten. Besonders dominierend fällt dagegen der Hibiskus-Anteil (der dem Tee auch seine rötliche Farbe verleiht) auf, der von einer markanten Süße aus der Kombination von süßen Brombeerblättern und Zimt begleitet wird. Im Nachgang jedoch stellt sich ein deutlich bittereres Aroma ein; der Schwarztee-Anteil (30 Prozent) kommt zum Tragen. Zweifelsohne handelt es sich um eine interessante Kombination die gleichermaßen erfrischt wie belebt; doch es bleibt mindestens ein Wermutstropfen: wie schon der Milford Waldmeister-Tee schmeckt auch die Cola-Kick-Variante nicht wirklich vollmundig. Jene Elemente, die dem Ganzen einen zusätzlichen Kick, oder zumindest eine solide Basis gegeben hätten (vor allem Süßholzwurzel und Vanille) fallen kaum ins Gewicht.

Die Nährwert-Tabelle ist entsprechend eines handelsüblichen Tees ohne außergewöhnliche Zusatzstoffe entsprechend als geringfügig bedeutend einzustufen, doch aufgrund der gesteigerten Süße finden sich auch leicht erhöhte Kalorienangaben:

Daten: 1 Portion (200 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 20/5
Fett 0
davon gesättigte Fettsäuren 0
Kohlenhydrate 1,2
davon Zucker
0,4g
Eiweiß 0
Salz 0

Preis / Leistung: Die MILFORD-Tees gehören allgemein zu den (vergleichsweise) günstigen Teemarken, die so gut wie überall erhältlich sind. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Falle auch den Markennamen mitbezahlt – wie bei so vielen bekannteren, etablierten Brands. Ob das immer gerechtfertigt ist, steht in den Sternen – in diesem Fall aber erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis grundsätzlich fair. Tee-Puristen könnte lediglich stören, dass die Teebeutel nicht einzeln verpackt sind, sondern in der großen Packung (mit 28 Beuteln) leicht durcheinanderkommen können. Auch lässt sich die Packung eher schlecht als recht wiederverschließen.

Fazit: Zumindest ein Versprechen hält der Cola-Kick-Tee – er wirkt belebend, und durch seinen Schwarztee-Gehalt anregend. So markant wie es die Produktbezeichnung vermuten lässt, schmeckt er aber beileibe nicht – vielmehr handelt es sich um einen vergleichsweise typische Teemischung aus Schwarz- und Früchtetee (vor allem Hibiskus). Diese lebt vom interessanten Spiel aus einer angenehmen Süße und einem herben Nachgeschmack, sodass die Sorte vor allem experimentierfreudigen Teekonsumenten empfohlen werden kann. Ob er sich als Dauerbrenner eignet, wird sich zeigen… die Chancen stehen aber eher schlecht.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Milford Waldmeister Tee“

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Bild von http://www.milford.de, Direktlink
Produkt-Bezeichnung: Milford Waldmeister Tee
Hersteller / Vertrieb: Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.milford.de
Produktart: Tee im Aufgussbeutel
Inhalt / Dosierung: 1 Packung mit 28 Beuteln á 2 Gramm
Inhaltsstoffe: Rooibos, Fenchel, Krauseminze, Äpfel, grüner Rooibos, Aroma (Waldmeister), süße Brombeerblätter, Zimt, Zitronengras, Säuerungsmittel: Citronensäure, Steviablätter, Waldmeisterkraut

„Sommer für die Zunge“ (Quelle Milford.de, Link)

Vorwort: Die Teemarke MILFORD dürfte vielen Tee-Genießern ein Begriff sein. Sind die verschiedenen Sorten bisher vor allem durch ihre teils großen Beutelpackungen aufgefallen, setzt die Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG (der Name hinter der Marke MILFORD) in diesem Jahr auf ein neues Konzept. Nicht nur, dass einige Tees bezüglich ihrer Rezeptur verfeinert wurden, auch optisch und markentingtechnisch gibt man sich nun vermehrt modern. Man wagt einen Schritt nach vorne, nicht zuletzt um wettbewerbsfähig zu bleiben – ein mutiger, aber doch durch und durch nachvollziehbarer Schritt für eine Traditionsmarke.

Ersteindruck: Grundsätzlich punktet der Waldmeister-Tee schon, bevor er sich überhaupt geschmacklich messen muss. Denn wie viele Tees mit einer ähnlichen Geschmacksvariation wird man in den gut sortierten Regalen der üblichen Supermarktketten schon vorfinden ? Exakt. Nicht einmal größere aryuvedische Teehersteller wie YOGI TEE verfügen über eine vergleichbare Sorte – sodass man zweifelsohne von einer Art Marktlücke auf dem Teemarkt sprechen muss. Aber: ist dem wirklich so, oder gibt es vielleicht einen Grund weshalb sich andere Hersteller noch nicht an eine Waldmeister-Variante gewagt haben ? Schließlich verrät bereits die Zutatenliste dass es wohl doch nicht so einfach ist, einen Waldmeister-Tee herzustellen der auch nach Waldmeister schmeckt. Dafür sorgt in diesem Falle offenbar nur das Waldmeister-Aroma – hauptsächlich aber eine ganze Menge anderer Zutaten, die in vielen gängigen Teesorten stecken.

Aroma / Geschmack: Der MILFORD Waldmeister-Tee riecht schon bei der Zubereitung interessant – wenn auch nicht wirklich nach dem, was man sich allgemein unter einem Waldmeister-Aroma vorstellen würde. Dezente Noten sind zweifelsohne erkennbar, doch grundsätzlich überwiegt ein süßliches Aroma, welches entfernt an einen Bienenhonig und einen Hauch von Limette / einer citrusartigen Frische erinnert. Geschmacklich verhält es sich dann ganz ähnlich: man bekommt letztendlich weniger Waldmeister geboten, als man sich eventuell erhofft hat. Das bedeutet noch nicht automatisch, dass es sich um einen minderwertigen Tee handelt, im Gegenteil – doch könnten einige Konsumenten ob des doch etwas unbeherzten, harmlos-süffigen Geschmacks enttäuscht werden. Der resultiert letztendlich aus der üppigen Zutatenliste, die auf einen Kompromiss schließen lässt: man wollte weder einen zu exotischen, noch einen zu gewöhnlichen Tee kreieren. Das Ergebnis ist somit auch weder etwas halbes, noch etwas Ganzes: die feine, diffuse Waldmeisternote täuscht kaum darüber hinweg, dass man letztendlich doch nur einen gewöhnlichen Misch-Tee aus typischen Zutaten konsumiert. Das wäre vielleicht noch nicht so wild, könnte der Tee zumindest mit etwas Pepp punkten – doch fehlt es ihm auch dahingehend an Biss. Ein wenig Kardamom oder vielleicht sogar eine Priese Süßholzwurzel – dann hätte der Tee sicher einen nachhaltigeren Charakter an den Tag gelegt. Zumindest interessant aber erscheint der Ansatz, dem Ganzen durch Stevia eine zusätzliche Süße zu verleihen – was recht gut klappt und geschmacklich nicht stört.

Die Nährwert-Tabelle ist entsprechend eines handelsüblichen Tees ohne außergewöhnliche Zusatzstoffe entsprechend als geringfügig bedeutend einzustufen:

Daten: 1 Portion (200 ml) enthält:
Brennwert kJ/kcal 7/2
Fett 0
davon gesättigte Fettsäuren 0
Kohlenhydrate 0,4
davon Zucker <0,1g
Eiweiß 0
Salz 0

Preis / Leistung: Die MILFORD-Tees gehören allgemein zu den (vergleichsweise) günstigen Teemarken, die so gut wie überall erhältlich sind. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Falle auch den Markennamen mitbezahlt – wie bei so vielen bekannteren, etablierten Brands. Ob das immer gerechtfertigt ist, steht in den Sternen – in diesem Fall aber erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis grundsätzlich fair. Tee-Puristen könnte lediglich stören, dass die Teebeutel nicht einzeln verpackt sind, sondern in der großen Packung leicht durcheinanderkommen können.

Fazit: Der Milford Waldmeister-Tee ist kein wirklicher Waldmeister-Tee im allgemein verständlichen Sinne – sondern vielmehr ein Mischprodukt aus verschiedenen Inhaltsstoffen, dem mit einer Priese Waldmeisteraroma ein Schubser in die richtige Richtung gegeben werden sollte. Das Problem ist nur, dass er weder Freunde exotischer Geschmackserlebnisse ansprechen sollte – die bereits nach einer Packung verspüren werden, dass die vermeintlich Magie der Sorte nur allzu schnell verfliegt – noch Fans von altbewährten Sorten, die lieber zu den jeweils puren Varianten greifen werden. Somit fällt das Gesamturteil entsprechend ernüchternd aus. Marketing-technisch ist das Ganze sicher wirksam – doch das dahinterstehende Endprodukt enttäuscht letztendlich, wenn auch auf hohem Niveau.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Bad Heilbrunner Almwiesenblüten Tee“

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Produkt-Bezeichnung: Bad Heilbrunner Almwiesenblüten Tee
Hersteller: Bad Heilbrunner Naturheilmittel GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.bad-heilbrunner.de
Produktart: Tee / Beuteltee
Inhalt / Dosierung: 15 Pyramidenbeutel à 1,8 g = 27 g
Inhaltsstoffe: Rotkleeblüten, Krauseminze, Kamillenblüten, Rosenblüten, Hibiskusblüten, Orangenblätter, Färberdistelblüten, natürliches Aroma, Kornblumenblüten, Ruhrkrautblüten, blaue Malvenblüten, Ringelblumenblüten, Sonnenblumenblüten, Klatschmohnblüten

„Büten sind nicht nur für das Auge schön. Zarte kostbare Blütenblätter beeindrucken mit ihrem Duft und ihrem Geschmack ganz neu als Bad Heilbrunner® Blütentee im Pyramidenbeutel.“ (Zitat http://www.badheilbrunner.de)

Vorwort: Auf, auf zum zweiten Teil der Produkt-Reviews zu den allgemein bewährten Bad Heilbrunner-Tees. Ob gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden oder nicht – nachdem der erste Test zum Bad Heilbrunner Gebirgsblüten Tee geradezu erschreckend ausfiel (was ein entsprechend vernichtendes Urteil nach sich zog, Link zum Nachlesen) – liegt nun die Hoffnung im so bezeichneten, ähnlich vielversprechenden Almwiesenblüten Tee. Natürlich ist das Sortiment von Bad Heilbrunner groß, doch vorerst sollen es nur die 4 Tees dieser speziellen, neuen Sparte (Blütentees im Pyramidenbeutel) sein, die an dieser Stelle behandelt werden. Zur selbigen gehören auch noch der Wildbachblüten Tee und der Waldblüten Tee – diese scheinen jedoch schwerer erhältlich, und werden gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt rezensiert.

Design / Verpackung / Handhabung: Die Tees aus der Reihe der Bad Heilbrunner Blüten-Tees fallen zuerst vor allem dadurch auf, dass ihre Verpackung weitaus größer und wuchtiger ist als die ihrer bekannten, kleineren Vertreter (beispielsweise die der 8 Beutel starken Medizin-Tees). Und so ist es auch in diesem Fall: die 15 Beutel finden in einer großen, quadratischen Schachtel Platz, die netterweise ein kleines Sichtfenster bereithält. Selbige Beutel sind übrigens Pyramidenbeutel – die deutlich hochwertiger wirken als herkömmliche Beuteltees, und die zudem auch in Bezug auf den Beutel-Inhalt weitere Einblicke gewähren. Gerade im späteren Verlauf, wenn sich die Blüten durch die Zugabe von Wasser langsam entfalten, sorgt dies für ein entsprechendes Schauspiel.

Aroma / Geschmack: Der Almwiesenblüten Tee ist vor allem eines – einzigartig. Wenn man schon Vergleiche ziehen möchte, dann gelingt dies tatsächlich nur innerhalb des momentan noch recht übersichtlichen Bad Heilbrunner Blütentee-Sortiments. Verantwortlich dafür sind die teils edlen Zutaten (hauptsächlich bestehend aus den verschiedensten Blüten), die in dieser Form in keinem anderen Tee auf dem deutschen Markt angeboten werden. In Anbetracht der fidelen Blüten-Vielfalt sollte man ein entsprechend vielfältiges, blumiges Geschmackserlebnis erwarten können – und zumindest in dieser Hinsicht gibt sich Almwiesenblüten Tee auch keine Blösse. Er wirkt deutlich milder und bekömmlicher als beispielsweise der Gebirgsblüten Tee, und bietet in seinem Geschmackerlebnis eine markante Mischung aus süßlichen und leicht herben Eindrücken. Man sollte indes exakt auf die Zieh-Zeit achten, und die empfohlenen 10 Minuten keinesfalls überziehen – sonst entweichen typischerweise Bitterstoffe, die sich in diesem Fall sehr markant bemerkbar machen und den Tee irgendwann ungenießbar werden lassen. Am besten (süßlichsten, bekömmlichsten) schmeckt er vielmehr bei einer geringeren Ziehzeit von etwa 5 bis 8 Minuten – es gilt, ein wenig zu experimentieren um das gewünschte Geschmacksergebnis zu erzielen. Wer möchte, kann ihn auch entsprechend nachsüßen – doch erscheint dies in Anbetracht des (beabsichtigten) Spiels aus der Kombination einer leichten Süße (in den ersten Momenten) hin zu einem leicht bitteren Nachgeschmack eher unzweckmäßig.

Preis / Leistung: Knapp 2,50 Euro möchte man im Drogeriemarkt für den Almwiesenblüten Tee haben – in Anbetracht der Menge von 15 Pyramidenbeuteln sicher kein allzu günstiges Unterfangen. Es bleibt der etablierte Markenname von Bad Heilbrunner und das damit einhergehende Qualitätsversprechen – sowie die Einzigartigkeit dieses Tees, die einen höheren Preis teilweise rechtfertigt. Schließlich wird es schwer, entsprechende (das heisst, ähnlich schmeckende) Alternativen zu entdecken.

Fazit: Der Almwiesenblüten Tee riecht grundsätzlich immer noch besser (in etwa wie ein guter, vollmundiger Kräutertee) als er schmeckt – das leicht verträumte; wenn man so will mystische Kräuteraroma weicht schnell einem doch auffallend konsequenten, herben Blüten-Geschmack. Woraus sich dieser zusammensetzt, lässt sich natürlich nachlesen – doch leider nicht wirklich herausschmecken; zu diffus (und auch etwas zu brachial) ist der geschmackliche Gesamteindruck. Doch handelt es sich eben nicht um einen milden Tee, wie es die Blüten-Zutaten eventuell suggerieren – sondern wie es die Verpackung bereits anpreist, um einen explizit aromatischen. Eine leichte Grund-Süße macht ihn dabei bekömmlicher – aber noch lange nicht so bekömmlich wie beispielsweise die Medizinaltees derselben Marke. Der Almwiesenblüten Tee schlägt den Gebirgsblüten Tee zwar um Längen – doch auch er bleibt ein eher exklusives (in Sachen Investition) und nicht unbedingt für den Alltag empfohlenes Produkt. Ein solches, dass sich vor allem gut in einer (durchsichtigen) Teekanne macht, und zu entsprechenden Anlässen konsumiert werden kann.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Bad Heilbrunner Gebirgsblüten Tee“

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Produkt-Bezeichnung: Bad Heilbrunner Gebirgsblüten Tee
Hersteller: Bad Heilbrunner Naturheilmittel GmbH & Co. KG
Hersteller-Webseite: http://www.bad-heilbrunner.de
Produktart: Tee / Beuteltee
Inhalt / Dosierung: 15 Pyramidenbeutel à 1,8 g = 27 g
Inhaltsstoffe: Pfefferminze, Sonnenhut, Holunderblüten, Salbei, Thymian, Mädesüß, Ringelblumenblüten, Holunderbeeren, natürliches Aroma, Berg-Thymian, Frauenmantel, Schafgarbe, Spitzwegerich, Rosenblüten, Enzian

Vorwort: Dass der Hersteller Bad Heilbrunner in den oftmals riesigen Tee-Sortimenten gut sortierter Drogerie-Märkte schon seit längerem ein Wörtchen mitzureden hat, ist vielen Tee-Trinkern bewusst. Besonders bekannt dürften dabei jene Heilpflanzen-Tees sein, die in den markant-kleinen Verpackung à 8 Filterbeuteln angeboten werden. Noch nicht ganz so bekannt, und auch nicht spezifisch für etwaige Beschwerden ausgelegt kommt seit einiger Zeit ein Bad Heilbrunner Beutel-Tee in einer vergleichsweise mächtigen Verpackung daher: der GEBIRGSBLÜTEN TEE. Zur Produktreihe gehören auch der Wildbachblüten Tee, der Waldblüten Tee und der Almwiesenblüten Tee – wenn man nicht gerade im Onlineshop der offiziellen Seite bestellt, muss man schon etwas Glück haben um alle 4 Sorten in einem Drogeriemarkt seiner Wahl vorzufinden.

Design / Verpackung / Handhabung: Gerade im Vergleich zu den sonst von Bad Heilbrunner gewohnten kleinen Heilkräutertees wirkt die Schachtel des Gebirgsblüten-Tee’s recht wuchtig – und avanciert so automatisch zu einem Blickfang. Im Zusammenspiel mit der ausziehbaren Schließe, auf der ein kleines Fensterchen mit Blick auf den Inhalt integriert ist; entsteht ein zusätzlich leicht verspielter und an eine edle Bonbon-Verpackung erinnernder Eindruck. Jener edle Eindruck spiegelt sich auch im eigentlichen Verpackungsdesign und Layout wider, welches weitestgehend schlicht gehalten ist – lediglich einige kleine Bilder von ausgewählten Kräutern und ein Teil einer gefüllten Tee-Tasse zieren die Vorder-, Oberseite und Rückseite; während das frische weiss als farbliches Gestaltungsmittel klar dominiert. Bad Heilbrunner weist so nicht zuletzt auf seine Rolle im Tee-Markt hin: als Hersteller, der vor allem mit feinen Kräutern arbeitet und  mit seinen Tees im besten Fall etwaige leichte Beschwerden kurieren kann; erscheint die Verpackung absolut zweckmäßig und vergleichsweise stilvoll. Interessant: ausgerechnet die Verpackungs-Unterseite ist in einem milden Lilaton gehalten – was nur für einen entsprechenden Akzent sorgt, wenn man die Verpackung hinlegt.Bei den Beuteln selbst handelt es sich um Pyramidenbeutel aus biologisch abbaubaren Stoffen – was die große Verpackung / Schachtel erklärt. Schließlich nehmen Pyramidenbeutel ein weitaus größeres Volumen ein als herkömmliche Beutel, auch da die Zwischenräume entsprechend mit Luft gefüllt sind. Die Aufmachung der Beutel wirkt hochwertig – das Tee-Schild ist leicht auf den Beutel aufgeklebt, sodass es nicht herumflattert. Dadurch, dass die Beutel weitestgehend durchsichtig sind, erhält man einen guten Einblick in das Innenleben – welches durch die teils feine, teils etwas gröbere Kräutermischung Lust auf den Konsum macht. Lediglich bei der Länge des Fadens könnte es – je nach Facón – ein Problem geben: diese sind vergleichsweise kurz, sodass der Beutel (da er nicht den Boden erreicht) bei größeren Tassen oder Kannen hineinzurutschen droht.

Aroma / Geschmack: Der Gebirgsblüten-Tee macht vor allem geruchstechnisch einen guten Eindruck. Auch wenn der Pfefferminz-Geruch dominiert, ist die Duftnote intensiv und vielschichtig. Etwas problematischer wird es dann im Geschmack: in den ersten Momenten entfaltet der Tee ein mitunter recht blumiges, leicht süßliches Aroma; nur um danach überraschend stark ins bittere überzugehen. Überprüft man die Verpackungsbeschreibung, so kann man feststellen dass der Tee auf jeden Fall kraftvoll ist – und auch befreiend, wenn nicht gar reinigend wirkt. Der eher schwere Charakter des Tees macht in jedoch gleichzeitig zu einem Tee, den man nicht zu jeder Zeit trinken würde – und der bittere Nachgeschmack wird sicher nicht jedem gefallen. Es gilt probieren über studieren – doch ein wenig mehr (milde) Kräuterhaftigkeit, bei dem das Auseinanderhalten der einzelnen Zutaten besser möglich ist, hätte dem Gebirgsblüten-Tee sicher nicht geschadet. Oder aber ein wenig süße, die das ganze leicht abgemildert hätte – so ist der Tee eher etwas für hartgesottene Teetrinker; die das volle, aber eben leicht diffuse Kräutererlebnis zelebrieren wollen.

Preis / Leistung: 15 Pyramidenbeutel erhält man für 2.49 Euro – was im direkten Vergleich mit anderen Marken nicht gerade günstig erscheint. Jedoch ist der Gebirgsblüten-Tee mitunter einzigartig, eine nennenswerte Alternative gibt es nicht.

Fazit: So richtig möchte der Funke einfach nicht überspringen. In Anbetracht des renommierten Herstellers, der natürlichen Zutaten, des Preises und der edlen Verpackung mitsamt der schicken Pyramidenbeutel hätte man insgesamt mehr erwarten können. Während der Geruch noch überzeugt und wunderbar mannigfaltig daherkommt; enttäuscht das Geschmackserlebnis eher, als dass es einen sinnbildlich auf eine Alm oder in eine Gebirgsgegend versetzen würde. Anders gesagt: der Gebirgsblüten-Tee ist schlicht viel, viel zu bitter und (vergleichsweise) aggressiv in Sachen Geschmack und Wirkung.


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Produkt-Review | Rezension | Testbericht: Wie Finde Ich MEINEN „Yogi-Tee“ ?

In einem früheren ausführlichen Beitrag auf Oliverdsw.Wordpress wurde bereits auf eine der bekanntesten Tee-Brands überhaupt eingegangen: Yogi Tee (siehe großer Artikel-Test). Kaum eine andere Marke bietet eine solche Sortiment-Vielfalt einerseits, und ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis andererseits an – ein Grund mehr,  dem Yogi-Sammelsorium aus Dutzenden verschiedenen Sorten noch einmal genauer auf den Zahn zu fühlen. Ja, welche Sorte ist denn nun wirklich etwas für ‚mich‘, welche sollte ich zuerst probieren die Produktpalette der Yogi-Tees noch völliges Neuland für mich ist ? Zwar handelt es sich wie so oft um die berühmte Geschmacksfrage, doch einige Möglichkeit zwecks einer Differenzierung gibt es dann doch. Und um welche es sich dabei handelt, soll in diesem Beitrag (hoffentlich) erörtert werden.

Methode 1: Man nimmt (erstmal) das, was ohnehin leicht verfügbar ist.

Der Nachteil dieser Variante liegt auf der Hand – man sieht sich mit einem zumeist stark eingeschränkten Produktsortiment auseinandergesetzt. Doch jedes Geschäft, welches Yogi-Tee in seinem Sortiment hat, wird folgende Sorten mit hoher Wahrscheinlichkeit immer anbieten:

 

Hier kann man bereits einen ersten, oberflächlichen Eindruck der verschiedenen Geschmackserlebnisse der Yogi-Tees erhalten – die Classic-Variante ist die ursprünglichste, sozusagen ‚unverfälschte‘ mit einem Hauch von Zimt, Anis (grob: Weihnachten), die Schoko-Variante eine der vollmundigeren (schönes, mildes Schokoladenaroma), der Sweet-Chai-Tee ein erfrischend-herb-würziger Muntermacher (u.a. mit deutlich zu schmeckendem Fenchel), der Ingwer Zitrone-Tee ein spritziger und wärmender Genuss zu jeder Jahreszeit.

Gut, so weit kommt jeder, wenn es darum geht das erste Mal auf ‚Tuchfühlung‘ mit den verschiedenen Yogi-Tees zu gehen – aber wie geht es danach weiter, vor allem, wenn einem 4 Sorten nicht reichen – was durchaus verständlich wäre, zumal man nach diesen 4 allein schon aus Neugier noch ‚mehr‘ kennenlernen möchte ? Dann lohnt sich oftmals eine genauere Nachfrage in einem gut sortierten Bio-Laden seiner Wahl, oder aber eine Sammelbestellung im Internet. Selbst in bekannten Online-Auktionshäusern werden die Yogi-Tees oftmals gerne angeboten, und das auch noch zu einem etwas günstigeren Preis als im Laden (möglich: 20-40 Cent Ersparnis pro Schachtel). Der Vorteil ist, dass man hier alle Sorten beliebig kombinieren kann, schubweise – denn es wird wohl kaum jemand das gesamte Sortiment auf einen Schlag erstehen. Da droht dann verständlicherweise eine Sinnes- und Geschmacksüberreizung, und allzu lange sollte man die Packungen ja nun auch nicht zuhause (offen) stehen lassen. Kommen wir, für die etwas fortgeschritteneren, zur Möglichkeit 2…

Methode 2: Auswahl nach Inhaltsstoffen (etwas fummelig).

Ein ureigener Vorteil der Yogi-Tees ist die Tatsache, dass alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau kommen; und sich das Unternehmen niemals zu weit aus dem Fenster lehnen würde was das betrifft – man hat schließlich einen (guten) Ruf zu wahren. Jedoch gilt es einstweilen etwas fummelig, sich seine jeweiligen ‚Lieblingszutaten‘ herauszupicken, die dann natürlich nicht alleine im Tee auftauchen werden – sondern je nachdem entsprechend geschmacklich dominieren / sich unterordnen. Und dennoch kann folgende alphabetisch angeordnete Liste helfen, ’seinen‘ persönlichen Lieblings-Yogi-Tee zu entdecken (Achtung, es folgt eine längere Liste – bei Bedarf überspringen).

Alant > Was ist das ?
(Atem Tee)

Angelikawurzelextrakt
(Frauen Tee, Frauen Power)

Anis
(Black Chai, Glücks Tee, Fenchel Mit Rose, Himalaya, Männer Tee, Kleiner Kur, Sweet Chai, Sweet Chili)

Baldrianwurzel
(Abend Tee)

Basilikum
(Atem Tee, Glücks Tee, Regenwetter Tee, Aura Tee, Klarer Geist Tee, Lebensfreude, Jasmine)

Bockshornklee
(Glücks Tee, Wohlfühl Tee, Männer Tee)

Brennnessel
(Ginseng Flower, Jamine, Sweet Chili, Lotus, Frauen Fitness)

Chili
(Lebensfreude, Männer Tee, Sweet Chili)

Echinacea > Was ist das ?
(Aura Tee)

Eibischwurzel > Was ist das ?
(Halswohl Tee)

Eukalyptus
(Atem Tee, Regenwetter Tee)

Fenchel
(Abend Tee, Glücks Tee, Aura Tee, Himalaya, Männer Tee, Revital Tee, Digestiv Tee, Sweet Chili, Frauen Fitness, Atem Tee, Ruhe Tee, Fenchel Mit Rose, Kleiner Kur Tee, Rose, Sweet Chai, Halswohl Tee, Frauen Tee)

Gelbwurz (Kurkuma)
(Aura Tee, Ingwer Hibiskus, Lemon Mint, Männer Tee, Kleiner Kur Tee, Rose, Halswohl Tee)

Geröstete Zichorienwurzel
(Black Chai, Aura Tee, Lakritz, Männer Tee, Rooibos)

Gerstenmalz
(Ruhe Tee, Schoko, Lakritz, Männer Tee, Digestiv Tee, Frauen Tee)

Getrockneter Zitronensaft
(Regenwetter Tee, Ingwer Zitrone, Lebensfreude, Lemon Mint)

Getrocknetes Kombuchagetränk
(Ginseng Flower, Grüne HArmonie, Grüne Energie, Grüner Engel, Jasmine, Lotus, Rose)

Ginkgo
(Klarer Geist Tee, Revital Tee)

Ginsengblüten
(Ginseng Flower)

Ginsengextrakt
(Lotus, Männer Tee)

Ginsengwurzel
(Ginseng Flower)

Grüner Tee
(Grüne Harmonie, Grüner Engel, Grüne Energie)

Grüner Tee mit natürlichem Jasminblütenaroma
(Jasmine)

Guarana
(Grüne Energie)

Hagebutte
(Ruhe Tee, Ginseng Flower, Jasmine, Revital Tee, Frauen Fitness)

Hibiskus
(Ruhe Tee, Ingwer Hibiskus, Ingwer Zitrone, Jasmine, Rose, Frauen Power)

Himbeerblätter
(Ruhe Tee, Jasmine, Frauen Power, Frauen Balance)

Holunderblüten
(Grüne Energie, Grüner Engel, Grüne Harmonie, Rose)

Honigbusch
(Aura Tee)

Hopfen
(Glücks Tee, Lotus)

Ingwer
(Black Chai, Glücks Tee, Regenwetter Tee, Fenchel Mit Rose, Ingwer Hibiskus, Ingwer Zitrone, Ingwer Tee, Ginseng Flower, Grüne Energie, Lebensfreude, Himalaya, Lakritz Minze, Memon Mint, Zauberhafte Pfefferminze, Kleiner Kur Tee, Kleiner Kur Mit Zitrone, Revital Tee, Rose, Sonnige Kamille, Sweet Chili, Frauen Balance, Frauen Fitness, Frauen Power, Frauen Tee, Atem Tee, Ruhe Tee, Schoko, Classic, Aura Tee, Wohlfühl Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Klarer Geist Tee, Jasmine, Lakritz, Lotus, Männer Tee, Rooibos, Digestiv Tee, Sweet Chai, Halswohl Tee)

Ingweröl
(Black Chai, Schoko, Classic, Wohlfühl Tee, Ingwer Hibiskus, Himalaya, Lakritz Minze, Rooibos)

Kakaoschalen
(Schoko, Fenchel Mit Rose, Sonnige Kamille, Sweet Chili)

Kamille
(Abend Tee, Ruhe Tee, Jasmine, Rose, Sonnige Kamille, Frauen Tee)

Kardamom
(Abend Tee, Glücks Tee, Regenwetter Tee, Fenchel Mit Rose, Ingwer Hibiskus, Ginseng Flower, Jasmine, Lakritz, Lotus, Männer Tee, Revital Tee, Rose, Sweet Chai, Halswohl Tee, Frauen Power, Frauen Tee, Frauen Balance, Frauen Fitness, Atem Tee, Ruhe Ree, Schoko, Classic, Aura Tee, Wohlfühl Tee, Klarer Geist Tee, Lebensfreude, Lakritz Minze, Lemon Mint, Zauberhafte Pfefferminze, Kleiner Kur Tee, Rooibos, Digestiv Tee, Sweet Chili)

Kardamomöl
(Lakritz Minze, Rooibos)

Karob
(Schoko, Aura Tee, Männer Tee, Rooibos)

Klette
(Aura Tee, Kleiner Kur Tee)

Königskerze
(Atem Tee, Jasmine, Rose, Halswohl Tee)

Koriander
(Wohlfühl Tee, Himalaya, Kleiner Kur Tee, Deigestiv Tee)

Krauseminze
(Ingwer Hibiskus, Lemon Mint, Lotus, Zauberhafte Pfefferminze, Sonnige Kamille, Sweet Chai)

Lavendel
(Abend Tee, Glücks Tee, Rose, Frauen Balance, Frauen Fitness

Lavendelblüten
(Sonnige Kamillie)

Limone
(Regenwetter Tee, Lotus, Revital Tee, Lemon Mint)

Lindenblüten
(Ruhe Tee, Rose)

Lotusextrakt
(Lotus)

Löwenzahn
(Lotus, Kleiner Kur Tee, Kleienr Kur Mit Zitrone, Revital Tee, Frauen Tee)

Luzerne
(Atem Tee, Ruhe Tee, Ginseng flower, Jasmine, Rose)

Mate grün
(Frauen Fitness)

Muskat
(Abend Tee)

Muskatblüte
(Männer Tee)

Nelken
(Black Chai, glücks Tee, Regenwetter Tee, Wohlfühl Tee, Ginseng Flower, Lebensfreude, Lakritz Minze, Lemon Mint, Zauberhafte Pfefferminze, Revital Tee, Rose, Sonnige Kamille, Sweet Chili, Frauen Blance, Frauen Power, Frauen Fitness, Frauen Tee, Atem Tee, Ruhe Tee, Schoko, Classic, Fenchel Mit Rose, Ingwer Hibiskus, Green Chai, Jasmine, Lakritz, Lotus, Kleiner Kur Tee, Rooibos, Digestiv Tee, Sweet Chai, Halswohl Tee)

Orangenextrakt
(glücks Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Lakritz, Sonnige Kamille, Halswohl Tee, Frauen Tee)

Orangenschalen
(Glücks Tee, Regenwetter Tee, Ruhe Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Ginseng Flower, Lebensfreude, Lakritz, Lotus, Halswohl Tee, Frauen Tee)

Oregano
(Regenwetter Tee, Wohlfühl Tee, Frauen Balance)

Petersilie
(Regenwetter Tee, Kleiner Kur Tee)

Pfefferminze
(Abend Tee, Regenwetter Tee, Ingwer Hibiskus, Ingwer zitrone Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Ingwer Tee, Klarer Geist Tee, Ginseng flower, Grüne Energie, Grüne Harmonie, Grüner Engel, Jasmine, Lakritz Minze, Lemon Mint, Lotus, Zauberhafte Pfefferminze, Männer Tee, Kleiner Kur Mit Zitrone, Revital Tee, Seet Chili, Digestiv Tee, Frauen Power)

Pu Erh roter Tee
(Frauen Fitness)

Rosenblüten
(Fenchel Mit Rose, Grüner Engel, Grüner Morgen, Rose, Jasmine)

Rosmarin
(Lotus, Frauen Fitness)

Rotbusch
(Black Chai, Rooibos, Frauen Fitness)

Rote Bete
(Ingwer hibiskus)

Salbei
(Abend Tee, Wohlfühl Tee, Grüner Engel, Jasmine, Lotus, Kleiner Kur Tee)

Schachtelhalm
(Ginseng flower)

Schafgarbe > Was ist das ?
(Glücks Tee, Regenwetter Tee, Rose)

Schwarzer Pfeffer
(Black Chai, Glücks Tee, Regenwetter Tee, Fenchel Mit Rose, Ingwer Hibiskus, Ingwer Zitrone Tee, Ingwer Tee, Ginseng flower, Green Chai, Jasmine, Lakritz, Lotus, Männer Tee, Revital Tee, Rose, Sonnige Kamille, Sweet Chili, Frauen Tee, Frauen Balance, Frauen Fitness, Frauen Power, Atem Tee, Ruhe Tee, Schoko, Classic, Aura Tee, Wohlfühl Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Klarer Geist Tee, Grüne Energie, Lebensfreude, Lakritz Minze, Lemon Mint, Zauberhafte Pfefferminze, Kleiner Kur Tee, rooibos, digestiv Tee, Sweet Chai, Halswohl Tee, Grüner Morgen)

Schwarzer Tee
(Black Chai, Zauberhafte Pfefferminze)

Selleriesamen
(Regenwetter Tee, Ginseng flower)

Sonnenblumenblätter
(Rose)

Spitzwegerich > Was ist das ?
(Rose)

Süßholz
(Atem Tee, Glücks Tee, Ruhe Tee, Schoko, Regenwetter Tee, Fenchel Mit Rose, Wohlfühl Tee, Ingwer Hibiskus, Ingwer zitrone Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Ingwer Tee, Klarer Geist Tee, ginseng Flower,Grüner Engel, Lebensfreude, Grüner Morgen, Himalaya, Jasmine, Lakritz Minze, Lemon Mint, Lakritz, Lotus, Zauberhafte Pfefferminze, Männer Tee, Kleiner Kur Tee, Kleiner Kur Mit Zitrone, Revital Tee, Digestiv Tee, Sweet Chai, Sonnige Kamille, Sweet Chili, Halswohl Tee, Frauen Tee, Frauen Power, Frauen Balance, Frauen Fitness)

Thymian
(Atem Tee, Halswohl Tee, Frauen Balance)

Tragant > Was ist das ?
(Aura Tee, Männer Tee)

Vanilleextrakt
(Atem Tee, Schoko, Ingwer Orange Mit Vanille, Lakritz, Rooibos)

Vanilleschoten
(Atem Tee, schoko, Aura Tee)

Wacholderbeeren
(Kleiner Kur Tee, Frauen Tee)

Zimt
(Black Chai, Glücks Tee, Regenwetter Tee, Fenchel Mit Rose, Ingwer Hibiskus, Lebensfreude, Himalaya, Lakritz Minze, Lemon Mint, Zauberhafte Pfefferminze, Kleiner Kur Mit Zitrone, Revital Tee, Rose, Sonnige Kamille, Sweet Chili, Frauen Balance, Frauen Fitness, Atem Tee, Ruhe Tee, Schoko, Classic, aura Tee, Wohlfühl Tee, ginseng Flower, Green Chai, Jasmine, Lakritz, Lotus, Männer Tee, Kleiner Kur Tee, Rooibos, Digestiv Tee, Sweet Chai, Halswohl Tee, Frauen Power, Frauen Tee)

Zimtextrakt
(Black Chai, Glücks Tee, schoko, Classic, Wohlfühl Tee, Green Chai, Himalaya, Lakritz Minze, Männer Tee, rooibos)

Zitronengras
(Abend Tee, Regenwetter Tee, Wohlfühl Tee, Ingwer Zitrone Tee, Ingwer Orange Mit Vanille, Ingwer Tee, Klarer Geist Tee, Ginseng Flower, Grüne Harmonie, Grüne Energie, Grüner Engel, Grüner Morgen, Kleiner Kur Mit Zitrone, Revital Tee)

Zitronenmelisse
(Abend Tee, Klarer Geist, Frauen Balance)

Zitronenmyrte
(Fenchel Mit Rose, Kleiner Kur Tee, Revital Tee)

Zitronenschalen
(Ingwer Zitrone Tee, Grüner Morgen, Kleiner Kur Mit Zitrone)

Zitronenverbene
(Wohlfühl Tee, Klarer Geist Tee, Grüne Harmonie, Grüne Energie, Grüner Engel, Grüner Morgen, Frauen Balance)

Zitrusextrakt
(Ingwer Zitrone, Ginseng Flower, Halswohl Tee)

Und, was sieht man ? zum einen, dass ein jeder ’seine‘ Lieblingszutat sicher in dieser Liste wiederfinden wird. Und zum anderen, was noch viel wichtiger ist, dass es tatsächlich ‚besondere‘ Zutaten gibt, die nur in einer einzigen Sorte (oder einigen wenigen) auftauchen. Das garantiert zwar nicht immer, dass der Geschmack entsprechend ‚aussergewöhnlich‘ ist (da noch andere Zutaten hinzukommen), aber es kann ein Anhaltspunkt sein. Ein Beispiel dazu: es lohnt sich kaum, nach einem expliziten Tee mit INGWER, KARDAMOM oder ZIMT Ausschau zu halten – man kann sich relativ sicher sein, dass diese Inhaltsstoffe in so gut wie jedem Yogi-Tee enthalten sind. Viel eher lohnt sich z.B. ein Blick auf die BALDRIANWURZEL, die, wie man weiss, einen recht prägnanten Geruch hat – diese kommt lediglich im Abend Tee vor. Und der schmeckt passenderweise auch noch recht einzigartig – und schon hat man einen ‚ganz besonderen‘ Yogi Tee herausgepickt.

Andererseits muss man auch schauen, dass man sich von wahren Inhaltstoff-Sammlern wie Ginseng Flower (Zitronengras, Pfefferminze, Hagebutte, Orangenschalen, Süß0holz, Kardamom, Ginsengwurzel, Zimt, Ginsengblüten, Ingwer, Zitrusextrakt, Brennessel, Luzerne, schwarzer Pfeffer, Schachtelhalm, Selleriesamen, Nelken, getrocknetes Kombuchagetränk) nicht zuviel verspricht – denn im Endeffekt schmeckt und duftet der Tee gar nicht so blumig wie man es vielleicht erwarten würde. Einzelne Inhaltsstoff-Nuancen gehen unter, der ‚erdige‘ Charakter dominiert klar. Das soll nicht heissen, dass es sich hier um einen minder guten Tee handelt – nur manchmal ist weniger eben mehr.

Methode 3: Frei nach Geschmack eine Ordnung bilden.

Hierzu muss man die Yogi-Tees in Oberkategorien unterteilen: Gewürztees, Frucht- und Minztees, Kräutertees, Grüne Tees und Tao-Tees. Man sollte es tunlichst vermeiden, eine weitere Oberkategorie mit der Bezeichnung ‚Frauen Tees‘ zu eröffnen, wie leider auf der offiziellen Yogi-Tee-Seite geschehen – Gleichberechtigung sollte wenn dann schon für alle gelten. Sollte man mit dem Gedanken spielen, sich je einen Tee aus jeder Kategorie zu Probierzwecken zu beschaffen, so kann man relativ sicher sein dass man recht unterschiedliche Tees erhalten wird, die sich klar voneinander unterscheiden. Etwas anders sieht es dann schon aus, wenn man ins Detail geht.

Gewürztees Spitzenposition (Achtung, subjektiv !):

  1. Classic – Irgendwie hat alles einmal angefangen. Der Ursprung. Das ‚Wahre‘, ungekünstelte.
  2. Schoko – Ein Genießer-Tee für alle Altersklassen. Einzigartig schokoladig, ohne zu süß oder ’schwer‘ zu sein.
  3. Sweet Chai – Eine enorm würzige, starke aber dennoch bekömmliche Mischung mit Fenchel & Co.
  4. Lakritz Minze – ‚Frischer‘ geht es nicht. Super erfrischend und lakritzig-lecker, Suchtpotential.

Gewürztees Mittelfeld:

  1. Black Chai – Ein Gewürztee mit Schwarztee, ohne viel Schnickschnack.
  2. Green Chai – Ein Gewürztee mit Grüntee, ohne viel Schnickschnack.
  3. Rooibos – Milde Rotbusch-Gewürzmischung
  4. Sweet Chili – Für manche Geschmacksnerven noch ein zu kleiner (milder) Reiz.

Gewürztees ‚Dejavué-Effekt‘ (erneut: subjektiv !):

  1. Himalaya – Wirkt nicht wirklich wie eine eigenständige Sorte, schmeckt wenig aufregend und insgesamt eher ‚lasch‘.
  2. Lakritz – Wurde durch die neue Sorte Lakritz Minze nach hinten verdrängt.
  3. Jamaika – Vermarktet als ‚Frauentee‘, schmeckt nicht so wie man es vielleicht erwarten würde (‚tropisch‘ oder intensiv).

Damit hätten wir bereits die Kategorie der Gewürztees abgearbeitet – derzeit gibt es etwa 11 Sorten (ohne Gewähr) in diesem Produktsegment. Man kann kaum etwas falsch machen, wenn man mit den ‚Standart-Sorten‘ beginnt – zumeist Classic, Schoko und Sweet Chai. Für Tee-Genießer mit einem etwas spezielleren Geschmack bieten sich Tees der zweiten Kategorie, wie der mit den Schwarz- und Grünteezusätzen, oder aber die Rotbuschvariante bestens an. Jedoch sollten sich alle Yogi Tee-Neueinsteiger auch dringend nach der Sorte Lakritz Minze umsehen – diese Sorte schmeckt wunderbar aussagekräftig, intensiv und eigenständig (keine Vergleichssorte). Lediglich die Sorten Himalaya, Lakritz und Jamaika lösten bei mir keine Begeisterungsstürme aus – sie schmecken am ehesten wie eine auf ‚mild‘ getrimmte Mischung aus anderen Sorten. Es folgen die…

Frucht- und Minztees (unsortiert):

 

  1. Ingwer Hibiskus – Für Hibiskus-Freunde absolut empfehlenswert, schmeckt süffig-vollmundig.
  2. Ingwer Zitrone – Etwas ‚leichter‘ als die Hibiskus-Variante, etwas spritziger und frecher.
  3. Lemon Mint – noch nicht probiert.

Da es nur 3 Sorten (derzeit) aus diesem Produktsegment gibt, braucht man diese auch nicht großartig einzuteilen. Ein Probieren lohnt sich hier immer; es bleibt abzuwarten ob es in Zukunft noch weitere Sorten geben wird. Gerade im Früchte-Bereich böte sich da doch sicher einiges an. Jetzt wird es allerdings schon etwas komplizierter…

Kräutertees Kategorie 1 – Ganz vorne mit dabei:

 

  1. Abend Tee – Der einzige Yogi-Tee mit Baldriananteilen. Wenn schon ‚Beruhigung‘, dann mit dieser Sorte.
  2. Atem Tee – Genau das richtige zum Durchatmen. Schmeckt deutlich anders als alle anderen Sorten.
  3. Aura Tee – Auch im Aura Tee kommen einige ‚exklusive‘ Zutaten zusammen, was man schmeckt.
  4. Wohlfühl Tee – Fast schon eine Spur zu lasch, doch man schmeckt die wohltuende Milde des Salbeis.
  5. Ingwer Orange mit Vanille – Die ‚aufgepeppte‘, vollmundigere Version des Ingwer-Tees.
  6. Klarer Geist Tee – Endlich eine Sorte mit Gingko.
  7. Kleiner Kur mit Zitrone – Ebenfalls eine ‚aufgewertete‘ Version des normalen Kur-Tees.
  8. Halswohl Tee – Genau das richtige bei Halsweh. Achtung: kann und soll kein Arzneimittel-Ersatz sein !
  9. Sonnige Kamille – Einfach, aber gut.

Kräutertees Mittelfeld – solide bis unspektakulär:

  1. Glücks Tee – Kommt wie eine kaum abgeänderte Alternativ-Version zum Wohlfühl Tee daher.
  2. Ruhe Tee – Gute Zutaten, im Gesamteindruck aber viel zu unspektakulär.
  3. Regenwetter Tee – Vergleichbar mit dem Kleine Kur mit Zitrone Tee, oder dem Revital Tee.
  4. Fenchel mit Rose – Sehr mild.
  5. Ingwer Tee – Irgendwie fehlt hier der letzte Pfiff.
  6. Lebensfreude – Schmeckt nicht mannigfaltig und intensiv genug, um auf einen solchen Namen zu hören.
  7. Zauberhafte Pfefferminze – Eine weitere Standard-Sorte. Unspektakulär aber gut.
  8. Kleiner Kur Tee – Erinnert entfernt an den Lakritz Tee.
  9.  Revital Tee – Beinahe ebenso frisch-zitronig wie der Regenwetter Tee.
  10. Digestiv Tee – Einen solchen ‚Effekt‘ können grundsätzlich alle Yogi Tees haben. Zutaten weisen keine Besonderheiten auf.

Kräutertees WEITERE (muss das wirklich sein…)

 

  1. Männer Tee – Eigens geschaffen für die männlichen Vertreter der menschlichen Rasse. Dem Sweet Chili Tee mehr als ähnlich.
  2. Frauen Tee – Das weibliche Gegenstück. Dann doch lieber Sonnige Kamille, den können beide Geschlechter trinken.
  3. Frauen Fitness – Die Männer sind schließlich schon fit genug.
  4. Frauen Power – Emanzipation vor.
  5. Frauen Balance – Aber immer schon das Gleichgewicht wahren.

Uneingeschränkt empfehlenswerte Grüne Tees:

  1. Grüne Harmonie.
  2. Grüne Energie.
  3. Grüner Engel.
  4. Grüner Morgen.

Uneingeschränkt empfehlenswerte TAO-Tees (Geheimtipp !):

  1. Jasmine – Absoluter Geheimtipp.
  2. Lotus – Ebenso.
  3. Rose – Ebenso. Einfach mild-blumig und ‚betörend‘.
  4. Ginseng Flower – Zutaten-Overflow – dafür schmeckt er beinahe zu unspektakulär.

Man sieht, es kann zu einer richtigen kleinen Philosophie werden, sich mit dem Sortiment der Yogi Tees zu befassen – muss es aber nicht. Denn eigentlich sollte man einen Tee so handhaben, wie es die ursprüngliche Intention vorsieht: entspanntes Konsumieren ohne Hektik, Stress oder zuviele Gedanken. Dieser Beitrag soll lediglich als Denkanstoss dienen, der aufzeigen soll; wie breit gefächert die Produktpalette der Yogi Tees ist.

Produkt-Review | Rezension | Testbericht: „Yogi-Tees“ (Auszug)

„Der verführerische, geheimnisvolle Duft und die köstlichen Aromen von ausgesuchten Kräutern und exotischen Gewürzen geben jedem YOGI TEA seinen unvergleichlich reichhaltigen Geschmack.“ (Quelle: http://www.yogitea.eu/de/ – wie auch alle folgenden Zitate)

Was wäre ein ausführlicher Tee-Test  (siehe Teil 1 / Teil 2) ohne die berühmten Yogi-Tee’s ? Diese finden sich zumeist in Drogerien und gut sortierten Supermärkten – mit zwei besonders auffälligen Merkmalen. Zum einen ist der Preis vergleichsweise hoch – eine Packung mit 15 Beuteln kostet im Schnitt etwa 2.99 Euro, was die Yogi-Tee’s zu den teuersten der im regulären Einzelhandel erhältlichen Teesorten macht. Und zum anderen ist die Auswahl zumeist schwindend gering – viele Märkte bieten nur die 4 gängigsten Sorten an, mehr findet man meist nur in speziellen Bio-Läden. Tatsächlich aber bietet die hinter dem Yogi Tee stehende, bereits Anfang der 1980er Jahre gegründete Golden Temple Company (USA) mehr als 50 (!) verschiedene Beuteltee-Sorten an.

Wer nicht gleich ‚blind‘ zu einer Sorte, oder gar zu einer ‚Probierpackung‘ von jeder greifen möchte (das wird teuer), für den findet sich zur Weihnachtszeit ein recht schmackhaftes Angebot in fast allen Einzelhandelsmärkten: eine spezielle Yogi Tee Weihnachtsedition für etwa 3.99 Euro. Diese beinhaltet 12 verschiedene Sorten der Marke, einzeln verpackt in einer hübschen Weihnachtsbox – und dient somit als stellvertretende Kostprobe für das Yogi Tee-Gesamtsortiment. Glücklicherweise sind von jeder Sorte 2 Beutel enthalten (einmal probieren, einmal absichern) – sodass man auf diesem Wege vielleicht doch relativ schnell zu ’seinen‘ Lieblingssorten kommt.

Warum aber ist dieser Beitrag hier so plakativ und polemisch betitelt, möchte man nun fragen ? Dies geschah nicht nur, um mehr mögliche Interessenten ‚anzulocken‘, nein – tatsächlich könnte man das Yogi Tee-Sortiment als etwas gespalten bezeichnen. So ist es grundsätzlich ein ehrenwertes Prinzip, ausschließlich kontrollierte biologische Zutaten für die Tees zu verwenden (was u.a. auch den hohen Preis erklärt), andererseits muss man sich durchaus fragen, warum es dann gleich über 50 verschiedene Sorten sein müssen. Und noch eher: ob sich diese 50 Sorten überhaupt noch markant voneinander unterscheiden ! Kommen wir aber zuerst zu den Yogi Tee WINS als Einstieg.

Yogi Tee® Classic ist der erste und bekannteste ayurvedische Gewürztee. Dieses Rezept ist eine Perle aus der Schatztruhe des Ayurveda.“

Die Zutaten:

Zimt* (61%), Kardamom*, Ingwer*, Nelken*, schwarzer Pfeffer*, Zimtextrakt, Ingwerextrakt.

Diese Classic-Variante trägt ihren Namen nicht zu Unrecht: es handelt sich hierbei um den ersten Yogi-Tee überhaupt, der bis heute den größten Bekanntheitsstatus besitzt. Die Frage nach dem ‚warum‘ erübrigt sich ebenfalls – die in diesem Tee verwendeten Zutaten dienten in den Folgejahren als Zutatengrundlage für viele weitere Yogi-Tee Sorten; man könnte also von dem Yogi-Urtee sprechen. Als koffeinfreie und äusserst süßlich-würzige Variante weiss er in so gut wie jeder Altersklasse Anklang zu finden; und einen doch recht einzigartigen Aroma- und Geschmackscharakter zu entwickeln.

Deshalb ist dieser Classic-Tee auch eine derjenigen Sorten, die man in so gut wie jeder gut sortierten Einzelhandelskette finden wird. Er bringt alle Vorteile des Yogi-Tee Brands mit sich; wie die schmucke Verpackung, den einzigartig-intensiven Geschmack und die wärmende Wirkung – andererseits ‚überfordert‘ er aber auch nicht mit zu vielen, zu aussergewöhnlichen oder generell eher unbeliebten Zutaten. Hier muss man also eindeutig von einem WIN sprechen – Der Yogi-Tee Classic ist der perfekte Eintiegstee in die Welt der Yogi-Tees, zugleich macht er Lust auf das restliche Sortiment.

Gesamtnote: 2+ / Begründung: Markant würziger Eintiegstee ins Yogi-Sortiment / Empfehlung: Auf jeden Fall

„Yogi Tee® Schoko hat ein mildes Schokoaroma mit einer leichten Schärfe. Er ist besonders bei Kindern beliebt.“

Die Zutaten:

Kakaoschalen* (60%), Zimt*, Süßholz*, Karob*, Gerstenmalz*, Kardamom*, Ingwer*, Nelken*, natürliches Vanilliearoma, Zimtextrakt, schwarzer Pfeffer*, Ingwerextrakt, Vanilleschoten*

Wer sich nach der Classic-Variante nun weiter in die Yogi-Tee-Gefilde vorbewegen möchte, der kommt am beinahe schon legendären Schoko-Tee nicht vorbei. Dieser zählt ebenfalls zu den vier bekanntesten Sorten, und weiss neben der ohnehin schon breitgefächerten Zielgruppe auch noch speziell jüngere Teetrinker zu begeistern. Warum das so ist oder sein könnte, liegt recht nahe: sobald man den Yogi-Schokotee mit heissem Wasser übergießt, verströmt der Beutel einen aussergewöhnlich angenehmen Duft, der überraschend-intensiv nach Schokolade, oder gar Schokoladenfabrik anmuten lässt.

Die perfekte Alternative zum Kakao oder Kaffee – der Yogi-Schokotee ist eine der intensiv-markantesten Sorten aus dem gesamten Sortiment. Er schmeckt dabei so vollmundig wie kaum eine zweite Sorte, und weiss das Gaumenspiel mit der interessanten Mischung aus süßlichen und würzigen Zutaten anzuregen. Zwar schmeckt der Tee längst nicht so schokoladig wie er riecht, doch das ist auch gut so. Schließlich soll es sich sinnigerweise um eine Kakaoalternative handeln, und nicht um eine (ebenso kalorienhaltige) Kopie. Der Schoko-Tee ist der Dauerbrenner schlechthin: er passt zu jeder Tages- und Jahreszeit, besonders stimmig und passend erscheint er allerdings im Herbst / Winter.

Gesamtnote: 1 / Begründung: Sagenhaftes Kakao-Aroma, intensiver Geschmack / Empfehlung: Wer diese Sorte nicht probiert, ist selber schuld

„Diesen süßen Chai aus Gewürzen, Fenchel, Süßholz und Kardamom widmen wir der Liebe und Fürsorglichkeit zwischen allen lebenden Wesen auf der Erde. Möge mit jeder Tasse Tee das Band der Zuneigung und des Mitgefühls zunehmen.“

Die Zutaten:

Anis, Fenchel, Süßholz, Kardamom, schwarzer Pfeffer, Zimt, Ingwer, Nelken

Ohlala, welch hoch gestochene Worte für eine Produktbeschreibung – doch erscheinen sie gar nicht mal mehr so übertrieben, hat man einmal von dieser Sorte gekostet. Zwar ist auffallend, dass in etwa dieselben Inhaltsstoffe wie bei der Classic-Variante verwendet werden – doch der nicht zu knapp enthaltene Fenchel sowie eine Prise Süßholz (vgl. Lakritze) machen aus dem Sweet Chai-Tee doch noch eine kleine Einzigartigkeit. Und was für eine – die Bekömmlichkeit des Fenchel wird hier mit der Würze des Süßholz zu einer harmonischen Komposition verbunden.

Hier sollten auch getrost alle zugreifen, denen die Classic-Variante noch zu wenig ‚Pepp‘ hat – gefühlt schmeckt der Chai-Tee eben doch noch ein wenig kräftiger und würziger, und insgesamt einfach markanter.

Gesamtnote: 1 / Begründung: Fabelhafte Mischung aus Süße und Würze / Empfehlung: Eindeutig

Zutaten:

Süßholz, Kakaoschalen, Krauseminze, Fenchel, Anis, Ingwer, Pfefferminze, Brennnessel, Chili (2%), Zimt, Kardamom, Nelken, schwarzer Pfeffer

Meinung:

Im Grunde wie eine ‚Kreuzung‘ aus Sweet Chai-Tee und Schoko-Tee – jedoch deutlich schärfer. Zusätzlich setzt man hier auf Krauseminze, Pfefferminze, Brennessel und Chili – und das merkt man. Wer also einen zusätzlich ‚belebenden‘ Effekt verspüren möchte, für den sollte diese Chili-Variante genau das richtige sein.

Gesamtnote: 2+ / Begründung: So gut wie Sweet Chai und Schoko – aber erfrischend schärfer / Empfehlung: Ja, durchaus

Zutaten:

Süßholz* (41%), Zimt*, Ingwer*, Orangenschalen*, Kardamom*, schwarzer Pfeffer*, Zichorienwurzel*, Gerstenmalz*, Nelken*, natürliches Orangen- und Vanillenaroma

Meinung:

Eine Gewürzmischung, die die Süßholz-Anteile an erste Stelle setzt. Statt Kakaoschalen kommen Orangenschale zum Einsatz, die zusammen mit der herben Frische des Süßholz ein intensives Geschmackserlebnis garantieren. Markant: der lang anhaltende Nachgeschmack.

Gesamtnote: 2+ / Begründung: Für Lakritz-Liebhaber genau das richtige / Empfehlung: Für Fans

Zutaten:

Hibiskus (30%), Süßholz, Ingwer (21%), Pfefferminze, Krauseminze, Kurkuma, rote Beete, Ingweröl, Zimt, Kardamom, Nelken, schwarzer Pfeffer

Meinung:

Der Ingwer hätte ruhig noch etwas mehr in den Vordergrund rücken können – doch auch so gestaltet sich der Ingwer Hibiskus-Tee als willkommene Abwechslung. Als einer der wenigen Frucht- und Minztees von Yogi-Tee (läuft nicht unter Gewürztee) weiss diese Mischung durchweg zu überzeugen.

Gesamtnote: 2 / Begründung: Etwas fruchtiger als die anderen Yogi-Tees, markant / Empfehlung: Ja

Zutaten:

Rotbusch* (70%), Zimt*, Ingwer*, Karob*, geröstete Zichorien*, Kardamom*, Nelken*, Zimtextrakt, schwarzer Pfeffer*, natürliches Vanillearoma, Ingwerextrakt, Kardamonextrakt

Meinung:

Ein ‚echter‘ Rooibos-Tee gehört eben auch in das Yogi-Tee Sortiment. Als Grundlage dient hier ein Rotbusch-Anteil von 70 Prozent, der auf die übliche Yogi Tee Gewürzmischung trifft.

Gesamtnote: 2 / Begründung: Noch ausreichend einzigartig genug, Rotbusch-Tee / Empfehlung: Ohne Frage

Dann gibt es da n0ch generelle WINS Yogi-Tees betreffend, die da in etwa wären:

  • Markant gestaltete Verpackungen / Schachteln WIN
  • Produktbeschreibung / Inhaltsstoffe angegeben WIN
  • Kultig: verschiedene Yoga-Übungen auf / in den Schachteln WIN
  • Solide, einzeln verpackte Beutel in verschiedenen Farben WIN
  • Unzählig-verschiedene, tiefsinnige Lebensweisheiten / Aphorismen an jedem Beutel WIN
  • Jeder Yogi-Tee riecht und schmeckt äusserst intensiv WIN
  • Duft teilweise so intensiv, dass er in den gesamten Raum übergeht WIN
  • Man denkt gar nicht erst daran, die Tees zusätzlich zu zuckern WIN
  • Großes Sortiment, für jeden etwas dabei WIN

Was aber ist nun mit den heiss erwarteten FAILS ? Nun, auch innerhalb des Yogi-Tee Sortiments gibt es solche, wenn auch kaum allgemeine. Das einzige was da auf der Hand liegt wäre nur folgendes…

  • Relativ hoher Preis
  • Sorten unterscheiden sich nicht genug voneinander

Aber, und das soll an dieser Stelle nicht vorenthalten werden, gibt es zwei Dinge die zweifelsohne als absolute FAILS (wenn auch eher makabere, und nicht allzu ernstzunehmende) durchgehen. Zum einen wäre das folgendes…

Pardon… ein Tee ’nur‘ für Frauen ? Wie passend erscheint es da, dass zwei der Tees mit dem Inhaltsstoff der Erikawurzel daherkommen… in jedem Fall handelt es sich hier um einen deutlichen Schritt zurück in Sachen Gleichberechtigung. Wer Tees ’nur‘ für Frauen produziert, der könnte zu diesem Thema auch eine besondere Ansicht haben, eine besondere ‚Verpflichtung‘ verspüren. Das muss doch aber nicht sein, gerade bei soetwas marginalem wie einer Teesorte… was kommt als nächstes, etwa ein Männertee ? Ach ja…

Hmm, wie interessant dass es der ‚Männertee‘ nur auf eine Sorte bringt, die Frauen aber gleich mit 4 Varianten ‚bedient‘ werden. Wie gut ist es da, dass man diesen Männertee ebenso wie die vermeintlichen Frauentees getrost vergessen kann (auch geschmacklich nicht sonderlich interessant). Dann doch lieber zu den allgemeinen Varianten greifen, die sind schließlich für alle da.

Dann gibt es da noch gewisse Sorten, die in gewisser Weise eine ‚Kopie‘ von anderen sind, beziehungsweise sich kaum von anderen unterscheiden. Unter anderem sind das folgende:

  • Lakritz Minze (Pfefferminze (43%), Süßholz (34%), Zimt, Kardamom, (4%), Ingwer, Nelken, Schwarzer Pfeffer, Zimtextrakt, Kardamomöl, Ingweröl) – die ‚minzigere‘ Variante des Lakritztees. Wer’s braucht ?
  • Himalaya (Ingwer* (39%), Fenchel*,Zimt*, Anis*, Koriander*, Zimtextrakt, Ingwerextrakt, Süßholz*) – Was genau an dieser Sorte speziell sein soll, steht wohl in den Sternen. Oder kurz davor, in den Höhen des Himalaya.

Und dann gibt es auch im Yogi-Tee-Sortiment die genrell fraglichen Sorten, fraglich allein aufgrund der Bezeichnungen.

  • Yogi Tee® Halswohl (Süßholz*, Fenchel*, Zimt*, Orangenschalen*, Ingwer*, Thymian*, Althaeawurzel*, Königskerze*, getrockneter Zitronensaft*, natürliches Orangenaroma, Kardamom*, schwarzer Pfeffer*, Nelken*, Gelbwurz* ) – Bei Halsschmerzen doch lieber zu einem Lutschbonbon greifen.
  • Yogi Tee® Wohlfühl (Zimt*, Salbei*, Oregano*, Süßholz*, Kardamom*, Ingwer*, Nelken*, Eisenkraut*, Zitronengras*, schwarzer Pfeffer*, Zimtextrakt, Ingwerextrakt, Koriander*, Bockshornkleesamen*) – Wohlfühlen, das sollte man sich doch am besten mit jedem Tee.
  • Yogi Tee® Glückstee (Zimt*, Fenchel*, Ingwer*, Johanniskraut*, Anis*, Süßholz*, Kardamom*, Orangenschalen*, natürliches Orangenaroma, schwarzer Pfeffer*, Lavendel*, Nelken*, Boxhornkleesamen*, Zimtextrakt ) – Irgendeine dieser Zutaten muss auch Fortuna gefallen.
  • Yogi Tee® Lebensfreude (Basilikum, Süßholz, getrockneter Zitronensaft, Orangenschalen, Zimt,Ingwer,Chili,Kardamom,Nelken, schwarzer Pfeffer) – was möchte ich denn nun, mich wohlfühlen, glücklich sein oder Lebensfreude verspüren ? Ach komm her, ich nehm‘ einfach alles…
  • Yogi Tee® Ruhe (Lindenblüten, Kamille,Fenchel, Kardamom, Gerstenmalz, Hibiskus, Süßholz, Luzerne, Himbeerblätter, Orangenschalen, Hagebutte,Zimt,Ingwer, Nelken, schwarzer Pfeffer) – Macht dieser Tee wirklich ‚ruhiger‘ als andere ?
  • Yogi Tee® Abend (Fenchel, Kamille,Pfefferminze, Kardamom, Zitronenmelisse, Zitronengras, Baldrianwurzel, Lavendel, Salbei, Muskat) – Immerhin sind Anteile der Baldrianwurzel vorhanden…

Schlussendlich… ich persönlich möchte die Yogi-Tees nicht mehr missen, trotz gewisser witziger / makaberer Aspekte innerhalb des Produktsortiments. Aber wie sollte es auch möglich sein, dass ein Hersteller es tatsächlich schafft über 50 verschiedene Sorten anzubieten ohne das dabei Dopplungseffekte / die typisch-vielversprechenden ‚Wohlfühltees‘ entstehen ? Genau, gar nicht. Und so lebt man damit beziehungsweise pickt sich aus dem vielfältigen Sortiment einfach die Sorten heraus, die einem persönlich am meisten zusagen. Beginnen kann man recht gut mit den 3 Standard-Sorten Classic, Sweet Chai und Schoko. Weiter vorantasten kann man sich dann immer noch – auch ich bin noch nicht am Ende, möchte demnächst unbedingt noch die Grünntee-Varianten aus dem Hause Yogi-Tee probieren. 

Der größte Vorteil der Yogi-Tees bleibt für mich die Tatsache, dass jede zubereitete Tasse tatsächlich so etwas wie ein kleines (stressfreies) ‚Event‘ darstellt – wie es im Sinne einer Auszeit auch sein sollte. Dafür sorgen die markant-intensiven Gerüche; die netten Sprüchlein sowie der vollmundige Geschmack. Während ich bei anderen Tees oft in Versuchung geriet, doch noch ein Stückchen Zucker hinzuzugeben (da der Geschmack ein wenig zu wünschen übrig liess), komme ich bei jedem (!) Yogi-Tee bis heute nicht auf diesen Gedanken. Dafür schmecken die Sorten einfach viel zu intensiv. Hinzu kommt, dass man sich sicher sein kann dass nur hochqualitative Zutaten verwendet werden – und bei einem solchen Geschmack bin ich auch gerne bereit, einen höheren Preis zu bezahlen. Der Preis ist zwar hoch, doch das Preis-Leistungsverhältnis ist keineswegs schlecht – da die Leistung in diesem Fall wirklich als ausserordentlich bezeichnet werden kann.

Gut, besser, Yogi-Tee – ich denke, ich habe ‚meine‘ Teesorte bereits nach 3 Reviewteilen gefunden. Damit erübrigen sich alle weiteren Tee-Produkttests, etwas besseres werde ich vermutlich kaum auf dem deutschen Markt entdecken. Wer anderer Meinung ist beziehungsweise einen weiteren Vorschlag hat – nur her damit.