Metal-CD-Review: OCEANS OF TIME – Trust (2016)

Alben-Titel: Trust
Künstler / Band: Oceans Of Time (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 26. Februar 2016
Land: Norwegen
Stil / Genre: Power Metal
Label: Alone Records

Alben-Lineup:

Geir Nilsen – Bass
Lasse Jensen – Guitars
Ken Lyngfoss – Vocals
Nicolay Ryen Christiansen – Drums

Track-Liste:

1. Charon (04:34)
2. Save You (05:43)
3. Pray for the Dying (04:08)
4. Trust (05:28)
5. Show Me the Way (04:17)
6. 1865 (04:50)
7. Black Death (04:02)
8. Nemesis (03:44)
9. Grapes of Baccus Pt. 1 (04:55)
10. Grapes of Baccus Pt. 2 (02:51)
11. Grapes of Baccus Pt. 3 (01:56)
12. Grapes of Baccus Pt. 4 (05:08)

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Als eine der interessanteren, dabei aber weitestgehend unbekannten Power Metal-Combos aus dem hohen Norden hatten sich die Recken von OCEANS OF TIME schon kurz nach ihrer Gründung im Jahre 2005 aufgemacht die europäische Metal-Szene mit ihrem Material zu begeistern. Neben zwei kleineren Veröffentlichungen stand und steht diesbezüglich vor allem das 2012 erschienene Debütalbum FACES (siehe Review) Pate, das zweifelsohne seine Schwächen hatte – grundsätzlich aber mit einer interessanten und für etwaige Genre-Bands aus Norwegen gar nicht mal so typischen Spielart inklusive einiger progressiver Ansätze daherkam. Auch mit dem vorliegenden, über das Label Alone Records erschienenen und auf 500 Exemplare limitierten Zweitwerk TRUST schickte man sich dementsprechend an, für einen möglichst überzeugenden und reichhaltigen Klangeindruck zu sorgen – und das mit einem allemal lobenswerten Ausgang.

Mit ein Grund dafür könnte sein, dass sich die OCEANS OF TIME dieses Mal etwas mehr vorgenommen hatten als noch zuvor – und TRUST eine ebenso überraschende wie effektive Wirkung als Metal-Oper zu etablieren vermag. Als vergleichsweise kleine und mit weniger Gastsängern (unter anderem Nils K. Rue von PAGAN’S MIND sowie Allrounder Jørn Lande) auskommende, versteht sich – aber doch eine, die vor allem in Bezug auf den Gesang und die Atmosphäre einiges abzuräumen vermag. Das wiederum liegt klar an den handwerklichen Leistungen der einzelnen Mitglieder, die im Vergleich mit dem Vorgänger noch einmal deutlich zugelegt haben – und TRUST so tatsächlich zu einer kleinen Entdeckungsreise in nicht unbedingt alltägliche Gefilde des europäischen Power Metals machen. In solche einer eher anspruchsvollen Natur noch dazu, denn immerhin und glücklicherweise fungieren die progressiven Strukturen nicht nur als bloße Aufhänger für ein möglichst effektvolles Spektakel.

Anders gesagt: die OCEANS OF TIME gehen auf ihrem TRUST spürbar bedacht vor und überlassen hier nichts dem Zufall. Das bezieht sich auch und explizit auf das Verhältnis von rundum knackigen, balladesken und auch mal deutlich düstereren Momenten. Wobei, und das ist im allgemeinen ein recht spannungsfördernder Faktor; die Stimmung auch mal innerhalb weniger Augenblicke umschlagen kann. In jedem Fall erscheint die hier von den Norwegern angestrebte Mixtur oder auch Symbiose aus verschiedenen Elementen recht ausgewogen und sorgt für einen hohen Unterhaltungswert – vor allem natürlich dann, wenn wie zum Alben-Auftakt gleich mehrere Brecher hintereinander um die Gunst der Hörerschaft buhlen. Sei es der noch am ehesten an eine typische Metal-Oper erinnernde Opener CHARON mit seinen symphonischen Einschüben und den Chor-Elementen, das balladesk angehauchte SAVE YOU mit seinen knackigen Strophen und dem emotionalen Refrain, das majestätisch stampfende und auch mal etwas schroffere Töne anschlagende PRAY FOR THE DYING oder der wuchtige Titeltrack TRUST – grundsätzlich gibt es hier nichts auszusetzen.

Vor allem natürlich nicht, was die Leistung des hiesigen Band-Frontmanns Ken Lyngfoss betrifft – der auf TRUST schlicht in jedem Moment überzeugt, und mit seiner dezent an Nils Patrik Johansson erinnernden Stimme einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Etwas schade ist dementsprechend, dass das Album das zu Beginn hoch gehaltene und eigentlich nur in Bezug auf die nicht perfekte Abmischung noch etwas Luft nach oben lassende Niveau im weiteren Verlauf nicht immer halten kann – und sich vor allem im Mittelteil einige Längen oder auch explizit schwächere Nummern eingeschlichen haben. Die Ballade SHOW ME THE WAY etwa wäre solch ein Beispiel. Zum einen, da sie dem vorangegangen SAVE YOU kaum das Wasser reichen kann –  und zum anderen, da man es im Hinblick auf den mit eher merkwürdig-schmachtenden Gesängen ausgestatteten Refrain doch etwas übertrieben hat. Auch 1865 hätte um ein vielfaches spannende ausfallen können, während BLACK DEATH und NEMESIS zumindest in Bezug auf ihre teils vordergründige elektronische Komponente etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen.

Glücklicherweise aber zieht man mit dem vierteiligen GRAPES OF BACCUS noch einmal ordentlich an – und vermag es somit, den Kreis zum höchst gelungenen Alben-Auftakt doch noch zu schließen. Alles in allem ist den OCEANS OF TIME hier ein höchst respektables Genre-Album gelungen, dass den Vergleich mit zahlreichen anderen und vielleicht namhafteren Bands nicht scheuen muss – mindestens aber seinen direkten Vorgänger FACES locker in den Schatten stellt.

Absolute Anspieltipps: CHARON, SAVE YOU, PRAY FOR THE DYING, TRUST


„Im Mittelteil offenbaren sich Schwächen, aber: Anfang und Ende sind auf diesem beeindruckenden Zweitwerk von OCEANS OF TIME eins.“

OCEANS OF TIME – Kingdom Falls (Official Video)

Symphonic Power Metal ist gleich leichte Mädchen, Diskokugeln und Alkohol ?

Nachdem die Jungs von SONATA ARCTICA erst kürzlich ein Musikvideo veröffentlichten, welches gestandene Fans eher verärgert und enttäuscht als dass es der einstigen Stellung der Band gerecht würde (Link), folgt nun mit KINGDOM FALLS ein weiterer visueller Kandidat für das wohl schlechteste Metal-Musikvideo des Jahres 2012. Der Unterschied: das betreffende Liedgut hat es eigentlich in sich, ganz im Gegensatz zum Pendant von SONATA ARCTICA. Da hilft auch die lange Liste des Casts und der Verantwortlichen nichts – klar ist, dass die Wirkung der Musik von der ersten Sekunde an nicht zum auf modern getrimmten Video passt. Ein Fantasy-orientierter Power Metal, gespielt in einer modernen Disco, die Bandmitglieder etliche Drinks konsumierend, umgarnt von allerlei liebreizenden Damen… ? Ich muss doch sehr bitten, vermutete ich derart plumpe Inhalte hätten nichts mit Metal zu tun, respektive nichts in diesen Bereichen zu suchen. Wenn man sie allerdings doch kombiniert erhält man… ein diffuses, verstörendes Bild wie dieses. Das tut entsprechend weh, und funktioniert noch nicht einmal als gut gemeinte Parodie. Nächstes Mal vielleicht…

Metal-CD-Review: OCEANS OF TIME – Faces (2012)

Land: Norwegen – Stil: Progressive Metal  / Power Metal

1. Quest For Mystery
2. Walls Of Silence
3. The Beast
4. Faces
5. Kingdom Falls
6. A Touch Of Insanity
7. Roar Of Organs
8. Uncertainty
9. Panic
10. You’re So Cold

Willkommen in der fabelhaften Welt des Progressive Metal.

Vorwort: Nanu, OCEANS OF TIME, wer oder was soll denn das nun wieder sein ? In der Tat klingt bereits der Bandname nach einem fleischgewordenen Klischee, doch das Norweger mehr können als typischen 08/15 Power Metal zu servieren, können sie nun – im besten Fall – auf ihrem Debütalbum FACES beweisen. Der Silberling wurde unter dem Label Melodic Revolution Records veröffentlicht und in den Dänischen Jailhouse Studios von Tommy Hansen gemastert – nachdem man gute 2 Jahre in das Erstwerk investiert hatte. Ob sich die Mühen gelohnt haben ? Schade ist, dass die Band derzeit offenbar nur über einen handelsüblichen Myspace-Auftritt zu verfügen scheint – und noch über keine eigene Webpräsenz. Aber wer weiss schon, was die Zukunft bringt… ?

Kritik: FACES startet mit dem zweieinhalb minütigen Opener QUEST FOR MYSTERY – der einen ersten Einblick in das musikalische Schaffen der Norweger erlaubt. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands gibt es allerdings kein großartiges Vorspiel – es geht recht zügig los, und man schöpft ab der ersten Sekunde aus dem Vollen. Das heisst, dass die Atmosphäre nicht über klassische oder Soundtrack-orientierte Komponente etabliert wird – sondern schlicht durch allerlei treibende Riffs, exzellente Soli und eine enorm progressiv angehauchte Songstruktur. So wird schnell deutlich, dass man bei OCEANS OF TIME auf ein Höchstmaß an Abwechslung bedacht ist – und vor Ideen geradezu überzusprudeln scheint. Nach diesem überaus fulminanten Beginn wird es mit dem Opener WALLS OF SILENCE aber erst einmal wieder etwas ruhiger – wenn auch nur kurz. Alsbald findet man sich in einer einladenden akustischen Umgebung wieder, die sehr vielschichtig klingt und angenehm mannigfaltig wirkt. Und das ist – unter anderem – auch das schöne an einem guten Progressive Metal: hier werden Elemente aus anderen Genres zu einem neuen, großen Ganzen vermischt; ohne dass man dabei eine entsprechende Harmonie und Struktur ausser acht lässt. Die ständigen Tempowechsel, das unterstützende Keyboardspiel, fetzige Soli und ein wenig dezenter Chorgesang hie und da ergeben ein Klangbild, dass in seiner Vielfältigkeit und Erhabenheit stark an das spätere musikalische Schaffen von FAIRYLAND erinnert. Natürlich nur wenn man so will, und gerade keine andere passende Vergleichsband zur Hand hat. Aber auch bei OCEANS OF TIME herrscht einstweilen ein gewisser ’sphärischer‘ Touch vor, der das Liedgut auf eine etwas höher gelegene Ebene zu hieven scheint – eine höhere als die, auf der sich der gewöhnliche Progressive Metal sonst bewegt.

So darf es gerne weitergehen – und das tut es ! Auch THE BEAST stellt sich als hungriges, progressives Monster heraus – dass nach den Herzen der Hörerschaft giert. Dabei bekommt es das kampflos – mit Titeln wie diesem fällt es beileibe nicht schwer, sich für den Sound von OCEANS OF TIME zu erwärmen. Eine Prise Melodic Metal hier, eine Priese Power Metal dort; mal symphonisch-klassisch angehauchte Passagen (man beachte das Flöten- und Pianospiel), mal fetzig-treibende Metal-Stampfer-Momente – es geht wunderbar verschachtelt zu, aber eben auch nicht zu komplex oder schwer zugänglich. Im Gegenteil, gerade der nette Gesang und die unterstützenden Backgroundgesänge klingen wunderbar harmonisch und gehen sofort ins Ohr. Mit FACES folgt sogleich der Titeltrack des Albums, der zu Anfang ein wenig nach den 80ern, und danach (und durch das Flötenspiel) nach TOCCATA MAGNA klingt. Auch wenn man hier einige Stil- und Tempowechsel vorgesehen hat, wirkt die Nummer – in Anbetracht das Daseins als Titeltrack – ein wenig so, als ginge ihr vorzeitig die Luft aus. Zumindest im Anfangs- und Endteil – denn gerade der Mittelteil (etwa: Minute 2 bis 3.15) erweist sich als geradezu kongenial und atmosphärisch; wohl auch weil man hier eine etwas düsterere Schiene fährt. Danach geht es wieder über in die etwas gewöhnungsbedürftigen gute-Laune Synthie-Arrangements, nur um kurz vor Ende noch einmal etwas an Härte zuzulegen. So kann man sagen, dass der starke Mittelteil den Titel noch mit Leichtigkeit über das Mittelmaß hieven kann, sodass man noch längst nicht von einem Fehlschlag oder Lückenfüller sprechen kann. Aber: es geht besser.

Und offenbar wurde der Ruf erhöhrt – verdammt schnell, wie es scheint. Denn mit dem mitreissenden KINGDOM FALLS macht man wieder alles richtig. Und mehr – auch wenn der Titel insgesamt ein wenig an den Sound von KERION erinnert. Die enorm Power Metal-lastige, aber immer noch ausreichend abwechslungsreich-progressive Komposition wirkt ohne Umwege wirkt und setzt sich sofort in den Gehörgängen fest. Die erhabene Lagerfeuerstimmung im Refrain sorgt für eine Wahnsinns-Atmosphäre – und wird durch den ungekünstelten Chorgesang und die dezente Frauenstimme noch zusätzlich aufgewertet. Gänsehaut-Gefahr, im positivsten Sinne ! Auch die tollen Soli und die leicht sphärisch angehauchte Hintergrundvertonung machen enorm Laune – wenngleich es mit der emotionalen, klassisch orientierten Instrumentalpassage gegen Mitte noch ergreifender, gar hypnotischer wird. Und selbst danach folgt noch Steigerung um Steigerung – beispielsweise in Form des sagenhaften Duetts, in der der weibliche Part mal mitsingt, und mal für unterstützende Backgroundgesänge sorgt. Zweifelsohne handelt es sich hier um den bisher besten Titel des Albums, und zugleich um einen Anwärter auf den besten (Power) Metal-Titel des Jahres 2012. Doch lassen wir uns nicht von der überschwänglichen Euphorie blenden – schließlich gibt es noch weitere 5 Titel.

Einer davon ist das mit knapp achteinhalb Minuten längste Stück des Albums – A TOUCH OF INSANITY. Und das beginnt exakt so, wie man es in Anbetracht der Titulierung erwarten würde – doch Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich ganz nah beieinander. Was hier an der Gitarre abgefackelt wird, raubt einem schlicht die Sprache. Das teilweise extreme Drumming sorgt für eine zusätzliche Härte; verwirrender fallen dagegen schon die eingespielten Audio-Samples aus. Denn in der Tat handelt es sich hier um ein reines Instrumentalstück – sodass man mit anderen Elementen versucht, den Unterhaltungswert zu steigern. Das dies aber eigentlich gar nicht nötig ist, beweisen die darauf folgenden Passagen und Arrangements – die ohne derartige Einspieler noch viel besser funktionieren. Für Freunde einer vermehrt düsteren, beklemmenden Stimmung ist die Nummer goldrichtig, auch wenn sie sicher nicht zu den Highlights gehört. Auch das folgende ROAR OF ORGANS gehört nicht zu dem Besten, was das Album zu bieten hat – hier wird die Titelgebung dem eigentlichen Inhalt schlicht nicht gerecht, auch wenn gegen Mitte wieder einige Spannungsmomente aufgefahren werden. Der Gesang ist gut und ausdrucksstark, der Titel stellenweise emotional – doch der finale, zündende Funke will einfach nicht überspringen.

Etwas ungewöhnlich wird es nun mit UNCERTAINTY, einer stark balladesk angehauchten Nummer die vermehrt auf Frauengesang setzt. Das klingt erst noch reichlich befremdlich, zumal man hier die Komplexität der Komposition noch weiter zurückfährt als bei der Power Metal-Nummer KINGDOM FALLS. Man hört nicht viel mehr als ein leise klimperndes Piano, den harmlos wummernden Bass und das enorm entschleunigte Schlagzeug – während im erst Refrain (und im späteren Solo) die Gitarren zu Rate gezogen werden. Das klingt dann aber mehr nach einem handelsüblichen Rockmusikstück, welches man auch bei anderen, deutlich kommerzieller orientierten Bands zu hören bekommen würde – und irgendwie nicht so recht nach den OCEANS OF TIME, die man in den vorherigen Titeln kennengelernt hat. Zumindest gegen Ende besinnt man sich auf einige klassische Elemente, die so die Überleitung zu PANIC markieren. Hier findet sich wieder eines der ungewöhnlicheren Stücke mit allerlei enthaltenen Stilwechseln und musikalischen Einschüben aus den verschiedensten Genres. Ein abwechslungsreicher, aber insgesamt durchwachsener Titel, der nicht ganz halten kann was der fulminante Auftakt (bis 0.35) verspricht. Bleibt nur noch das abschließende YOU’RE SO COLD, das mit einer Laufzeit von statten 8 Minuten wieder recht lang ausfällt – und nach einem etwas langatmigen Auftakt mehr und mehr an Fahrt gewinnt, zwischenzeitlich gar deutlich AYREONeske Züge annimmt. Das passt schon.

Fazit: Man sollte sich Zeit nehmen – und FACES auf sich wirken lassen. Es handelt sich um ein sehr progressives, vielschichtiges und zutiefst abwechslungsreiches Werk, das zum Träumen und Versinnbildlichen der behandelten Themenkomplexe einlädt. Auch bietet man die exakt richtige ‚Dosis‘ an Inhalten, in Anbetracht einer Gesamtspielzeit von etwa 55 Minuten verhindert man beinahe automatisch dass sich auffallende Längen einschleichen. Für  das nächste Album sollte man sich vornehmen, noch ein klein wenig an der Produktionsqualität zu feilen – das Ganze könnte ruhig noch ein wenig knackiger (in etwa: druckvoller, härter, klarer) klingen. Ansonsten wird der geneigte Progressive Metaller ein rundum gelungenes Gesamtpaket vorfinden, dass für reichlich Unterhaltung sorgen wird. Jene, die zwischendurch auch das gewisse ‚Tempoerlebnis‘ suchen, werden dagegen kaum bedient – insgesamt überwiegen die etwas gemäßigteren Titel, welche leider auch nicht immer ein Höchstmaß an Progressivität und Abwechslung aufweisen (siehe das etwas zu gewöhnliche UNCERTAINTY). Deutlich ver-rücktere Nummern wie A TOUCH OF INSANITY lassen sich auch nicht bei jedem Durchlauf genießen, und sind stark Launen-abhängig. Es steht fest: der Auftakt des Albums fällt überaus stark aus, danach vertrackt man sich etwas in belangloseren Kompositionen, und bietet nur noch vereinzelte Highlights. Eine Empfehlung – aber in erster Linie für Fans des Progressiven, bei dem Tempo und Druck einem hohen Maß an Abwechslung und verschiedenen Klangeindrücken weichen.

Anspieltipps: QUEST FOR MYSTERY, WALLS OF SILENCE, THE BEAST, KINGDOM FALLS