Filmkritik: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (2019)

Filmtyp: Spielfilm
Basierend Auf: Originaldrehbuch
Regie: J. J. Abrams
Mit: Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac u.a.
Land: USA
Laufzeit: ca. 142 Minuten
FSK: ab 12
Genre: Science Fiction / Fantasy / Action
Tags: Star Wars | Jedi | Skywalker | Macht | Dunkle Seite | Imperium

Inhalt: Die sogenannte Neue Ordnung ist noch immer nicht besiegt. Eher ist das Gegenteil der Fall, hat der Widerstand unter Führung von Generalin Leia (Carrie Fisher) mehr zu kämpfen als jemals zuvor – erst Recht, da der skrupellose Anführer Kylo Ren (Adam Driver) einen ungeahnten Verbündeten hinzugewonnen zu haben scheint. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Rey (Daisy Ridley), der offenbar letzten Jedi. Gemeinsam mit ihren Freunden Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO (Anthony Daniels) macht sie sich auch die Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt…

Kritik: Mit „Der Aufstieg Skywalkers“ endet die neueste (Haupt-)Trilogie aus dem berühmt-berüchtigten STAR WARS-Franchise. Eine Trilogie, die im allgemeinen für höchst gemischte Gefühle in den jeweiligen Fangemeinden gesorgt hat – und das nicht nur, da sich mittlerweile Disney für den Aufstieg oder Fall des einst von Altmeister George Lucas ins Leben gerufenen Franchise verantwortlich zeichnet. Gründe für den relativen Zwiespalt dürften sich schließlich auch in Bezug auf die inhaltliche Ausrichtung der Trilogie (mit „Das Erwachen der Macht“ als im Grunde lediglich die Original-Trilogie kopierendem Auftakt, siehe Rezension) sowie allerlei; man nenne sie moderne Entscheidungen hinsichtlich diverser Charaktere und Stilmittel finden. Im Falle von „Der Aufstieg Skywalkers“ – beziehungsweise grundsätzlich der gesamten neuen Trilogie – kommt es aber ohnehin ganz auf die jeweiligen persönlichen Erwartungen an.

Anders gesagt: erwartet man hier ein STAR WARS-Erlebnis der guten alten Schule – oder eines, welches auch nur ansatzweise mit dem einzigartigen Flair der drei ursprünglichen Teile vergleichbar ist – so wird man vermutlich eher enttäuscht. Andererseits, und im Vergleich mit der insgesamt sicher noch etwas unrühmlicheren Trilogie der Jahre 1999 bis 2005 (mit Episode 1 als kitschig-quietschbunten Negativhöhepunkt, siehe Rezension) schneiden die neuen Filme eben doch deutlich besser respektive angenehmer ab. Und das in mehrerlei Hinsicht: von den anberaumten handwerklich-technischen Elementen über die etablierte Atmosphäre bis hin zu deutlichen Reminiszenzen an die Original-Trilogie (unter anderem durch die durchaus angenehme Rückkehr diverser wichtiger Charaktere) stecken in der insgesamt überraschend düster gehaltenen Disney-Trilogie schon deutlich mehr „echte“ STAR WARS-Anteile als in den meisten anderen Franchise-bezogenen Werken.

Unter dem Gesichtspunkt und der Erwartungshaltung, möglichst viel neues und dabei in jeder Hinsicht erträgliches (selbst das ist heutzutage gar nicht mehr so einfach) STAR WARS-Material serviert zu bekommen, hat sich die neue Trilogie also durchaus einen Platz in den Hitlisten der Fans verdient. Erträglich deshalb, da man sich einerseits nicht zu weit vom Original entfernt, eine grundsätzlich spannende Weiterführung der ursprünglichen Geschichte inszeniert, auch einige durchaus passende neue Elemente vorsieht – und andererseits, da sich die inhaltlichen und stilistischen Fehlgriffe vor allem im Sinne eines eventuell zu modernen Films in Grenzen halten. Sicherlich, dezent stören können sie trotzdem – doch insgesamt betrachtet, und gerade nach dem eher enttäuschenden Auftakt der neuen Trilogie wissen sowohl „Die letzten Jedi“ und „Der Aufstieg Skywalkers“ einiges an hoch potentem Futter für STAR WARS-Fans zu liefern. OB sich diese dann als eingefleischt bezeichnen würden oder im besten Fall bereits seit der ursprünglichen Ausstrahlung der Originale dabei sind – die für immer relativ unantastbar bleiben werden und sollten – das spielt im Grunde gar keine allzu große Rolle.

So kann „Der Aufstieg Skywalkers“ grundsätzlich jedem Fan oder Nicht-Fan empfohlen werden, der nicht zu viel erwartet, eher wenig Lust auf die Charakter-bezogenen Neben-Ableger der Reihe hat – aber ebenfalls nicht auf ein zünftiges Sternen-Abenteuer verzichten kann oder will. Im Vordergrund – und unter Einbeziehung der im besten Fall etwas heruntergeschraubten Ansprüche – stehen dabei klar all jene STAR WARS-Elemente, die man kennt und liebt – und die nicht ohne Grund ikonisch geworden sind. Seien es große und von vielen geschätzte Charaktere wie Chewbacca, Luke Skywalker, Han Solo, Lando Calrissian, Leia Organa oder die Droiden R2D2 und C3PO; die verschiedenen Welten, die verschiedenen Raumschiffe und Gleiter (inklusive des Millenium-Falcons), die markanten Bösewichte – „Der Aufstieg Skywalkers“ hat viel von jenem zu bieten, was schon früher beliebt war beziehungsweise die Reihe eigentlich erst groß gemacht hat. Sicher, allzu große Überraschungseffekte bleiben in Anbetracht des Rezepts „weniger neues, mehr vom altbewährten“ aus – doch das macht nichts, bietet der Film auch so genügend Anhaltspunkte um nicht an Spannung zu verlieren.

Der wichtigste Punkt war uns ist aber der, dass man diese altbewährten Elemente tatsächlich sinnvoll und auf eine durchaus reizvolle Art und Weise in einen neuen Film portiert hat – und sie dabei niemals der Lächerlichkeit preisgibt oder dem Andenken an die alten Filme anderweitig Schaden zufügt. Eben so, wie es bei vielen aktuellen Remakes, Reboots oder Serien-Ablegern heutzutage leider gerne mal der Fall sein kann. So lassen sich auch die durchaus vorhanden Kritikpunkte an „Der Aufstieg Skywalkers“ verschmerzen; erneut unter der Beachtung des generell etwas heruntergeschraubten Anspruchs versteht sich. Das Erzähltempo vor allem in der ersten Hälfte des Films beispielsweise wirkt schon etwas holprig respektive teils gehetzt, das Hinarbeiten auf den eigentlichen Höhepunkt (das zu erwartende große Finale) überzeugt nicht immer bzw. bekommt es einige Dämpfer ab. Auch die teils eingeschobene Lockerheit bzw. die hie und anberaumten witzigen Stellen bedienen zwar den typischen STAR WARS-Humor, fühlen sich aber einstweilen etwas (zu) gezwungen an. Die handwerklich-technischen Aspekte wissen größtenteils zu überzeugen – vor allem im Hinblick auf die Kostüme, die (kleineren) Effekte, die Innenansichten der Raumschiffe und -Gleiter sowie glücklicherweise auch den Soundtrack. Im Großen finden sich dagegen – und warum auch immer – leider immer wieder einige eher störende Elemente, die man anders oder besser hätte umsetzen müssen. Die arg künstlichen Ansichten des zerstörten Todessterns etwa markieren hier ein Beispiel – oder der Haupt-Stützpunkt der Sith inklusive Publikum (eine viel zu vereinfachte, extrem matschig wirkende Darstellung) oder die große und eher diffuse (Weltraum-)Schlacht gegen Ende.

Was bleibt, ist eigentlich nur noch eine Kleinigkeit – die Charaktere, und damit verbunden sicherlich auch die Qualität des Schauspiels. Fest steht: man kann die in „Der Aufstieg Skywalkers“ vorgestellten bzw. handelnden Personen (wenn man mal die bereits bekannten und damit altbewährten außen vor lässt) eigentlich nur lieben oder hassen – dazwischen gibt es nicht viel Platz. Immerhin, die ein oder andere Überraschung gibt es – wobei sich auch hier eher wenig wirklich konstruiert anfühlt; mit Ausnahme des im Sinne der „dunklen Seite“ doch etwas zu mäandernden Gebarens von Kylo Ren. Alles in allem handelt es sich um einen soliden STAR WARS-Film – und einen würdigen Abschluss der neuen Trilogie.


„Ein gelungener Abschluss einer insgesamt nicht perfekten, aber doch höchst soliden Trilogie“.


Kindheits-Erinnerungen, Amiga-Spiele #02: Oscar (Jump N‘ Run)

Published: 1993, Flair Software


Covid-19 Aka: Der Letzte Post # Damit Das Große Vergessen (Niemals) Stattfinden Wird

Herzlich willkommen zu einem Beitrag, der nicht viel mehr macht (und machen soll) als gegen das allgemeine Vergessen vorzugehen. Ein Vergessen der eher großflächigen Art, welches sich vielleicht noch nicht heute oder in diesem Jahr; doch aber in der nächsten Zeit abzeichnen wird – wenn die Corona-Pandemie „vorüber“ ist respektive für überstanden erklärt werden wird. Während sich dabei viele über die in diesem Zusammenhang zurückgewonnenen Freiheiten freuen werden; wird es allerdings auch solche geben, die das Ganze etwas anders betrachten – beispielsweise, indem sie die zurückgegebenen Freiheiten nicht als wie auch immer geartete Belohnung (z.B. für ein Befolgen der Maßnahmen oder für ein gewisses Durchhaltevermögen) sehen; sondern als schlichte Wiederherstellung dessen was schon immer galt und auch weiterhin gelten sollte. Überhaupt, und das mag vielleicht zynisch klingen; soll es sogar solche geben, die sich im Laufe des gesamten Zeitraums der Pandemie nicht einmal haben testen lassen, einen Bogen um jede Form der Impfung gemacht haben, niemals an irgendetwas nennenswerten erkrankt sind – und dennoch am Leben sind. Auch wenn sie wirklich alles gemacht haben – außer sich daheim im eigenen Keller zu verbarrikadieren. Das bereits das eine schiere Unmöglichkeit in den Köpfen mancher darstellt, ist traurig – aber dennoch ist es eine weitere jener (Lebens-)Wahrheiten, gegen die man sich eigentlich nicht sperren kann oder sollte.


Allerdings – und damit zum eigentlichen Thema – gibt es noch einen weiteren Punkt im Zusammenhang mit der Pandemie, und damit leider auch dem alltäglichen Wahnsinn. Einem Wahnsinn der so sehr wütet, dass vielleicht nur ein Krieg dazu in der Lage wäre, ihn noch zu überschatten. Dabei handelt es sich vielleicht sogar um den wichtigsten in der gesamten Analyse und / oder (hoffentlich) stattfindenden Aufarbeitung der Pandemie und den getroffenen Maßnahmen, die aus ihr resultierten. Denn ganz egal wie man sich im Laufe der Pandemie verhalten hat (also beispielsweise ob man nun eher für die Regierung ist oder auf Anti-Maßnahmen-Demos marschiert, ob man sich im Rahmen eines kleinen Experiments hat Impfen lassen oder nicht) – am Ende werden zumindest eine handvoll feste Ergebnisse stehen, mit denen es umzugehen gilt. Dabei wird es besonders wichtig sein diese niemals zu vergessen respektive sie unter den Tisch zu kehren – oder sie im Sinne einer Abwägung als notwendige „Kollateralschäden“ zu betrachten. Denn das, das sind sie beileibe nicht.

Doch beginnen wir mit einer Gruppe, die in Aufstellungen wie diesen – und nach einem solchen Einstieg – oftmals außen vor gelassen werden. Wir vergessen niemals…

Die Menschen, die tatsächlich durch eine Infektion mit und einer Erkrankung an Covid-19 mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten und / oder haben – und die aufgrund des Virus indirekt oder direkt verstorben sind.

Dazu ist zu sagen: erkrankte Menschen oder gar Tote sollten niemals, aber auch niemals nach „Qualitäten“ eingestuft und behandelt werden. Auch nicht inmitten oder während einer Pandemie, selbst einer theoretisch noch so verheerenden – wobei wir von Glück reden können, dass wir eine solche mit einem Virus wie Covid-19 eben (und nachweislich) nicht angetroffen haben. Anders gesagt; und da dies viele noch immer nicht verstehen: ein Covid-Toter ist nicht mehr oder weniger wert (und damit auch nicht mehr oder weniger zu bedauern) als jemand, der an einer anderen Form einer Atemwegsinfektion oder einer Volkskrankheit wie Krebs gestorben ist. Sich durch den Verlauf von Krankheiten ergebende Todesfälle sind, und das beschreibt die Natur der Sache; grundsätzlich immer tragisch – gerade aus einer menschlich-emotionalen Sicht heraus. Im Sinne einer medizinischen Klassifizierung sowie zu Analyse- und Verständniszwecken muss natürlich weiterhin unterschieden werden – aber bitte nicht auf einer perfiden Ebene wie der in den letzten 2 Jahren vornehmlich bedienten. Extrem vorsichtig sollte man auch damit sein zu behaupten, Menschen mit Sicherheit vor diesen oder jenen Erkrankungen schützen zu können, wenn man nur die richtigen Maßnahmen und Entscheidungen trifft – was oftmals ein Irrglaube respektive nur ein reiner Wunschtraum ist. Sicher ist das nicht schön – und es ist unangenehm, sich einer solchen Machtlosigkeit stellen zu müssen; gerade in der Position als Mensch mit einer zusätzlichen Verantwortung für andere. Doch wer weiß – vielleicht befindet sich der Mensch ja auch nicht ohne Grund in einer zumindest in diesem Zusammenhang (d.h. beispielsweise in Bezug auf neue, noch nicht bekannte oder erforschte Krankheitsbilder) relativ machtlosen Position. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig, den Faktor Menschlichkeit nicht außen vor zu lassen – und sich eine solche Machtlosigkeit, aber auch Fehler oder Fehlentscheidungen einzugestehen. Auch das – und darüber hinaus noch eine zusätzliche Lektion Demut – hat uns die Covid-19-Pandemie gelehrt.

Kommen wir im folgenden also auf all jene, die wir ebenfalls nicht vergessen sollten; geht es um eine finale Bewertung der Covid-19-Pandemie bzw. dem globalen Umgang mit eben jenem zutiefst – und das längst nicht nur aus medizinischer Sicht heraus – schrecklichen Virus. Neben den tatsächlich an oder mit Covid-19 Verstorbenen vergessen wir schließlich niemals…

Die Menschen, die aufgrund der allgemeinen Bedrohungssituation durch die Covid-19-Pandemie mit ihren anderweitigen Problemen verspätet oder überhaupt nicht zum Arzt gegangen sind, oder die aufgrund von Verschiebungen verspätet oder überhaupt nicht behandelt wurden – aus Angst, aus Vorsicht; oder aufgrund dessen dass die allgemeine Wichtigkeit dieser Behandlungen falsch bewertet wurde. Heute weiß man glücklicherweise längst um das unglaubliche (Zahlen-)Spiel der Krankenhäuser und des Gesundheitssystems, welches alles im Fokus hatte – nur nicht die Gesundheit der Menschen respektive Patienten. Wie viele Opfer (Verschlimmerung des Krankheitsbilds, frühzeitiger Tod, Tod) diese perfiden Vorgehensweisen tatsächlich hatten und haben, wird sich – im besten Fall – noch zeigen.

Das enorme psychische Leid bei Kindern und Erwachsenen, ausgelöst weniger durch die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung an sich – sondern vielmehr durch die aggressiv-manipulative Art der Propagierung und Umsetzung der sogenannten Schutzmaßnahmen. Dabei geht es nicht um eine mildere oder im Sinne einer Ausnahmesituation tolerierbaren Form eines (temporären) Leids, wobei die vermeintliche „Rechtfertigung“ in Richtung der Verhinderungen eines noch viel größeren Leids (beispielsweise durch eine rasantere Ausbreitung der Infektionen) schon diesbezüglich niemals wirklich zu greifen schien. Vielmehr geht es um eine durchaus pathologische Form des Leids, die sich letztendlich in dann gegebenenfalls auch zu diagnostizierenden Depressionen sowie massiven Angst-, Panik- und Zwangsstörungen manifestieren wird. Was allein der Faktor Angst in allen Altersgruppen angerichtet hat und noch immer anrichtet, ist – wenn auch in einem negativen Sinne – absolut bemerkenswert. Auch der gerade wenn dies von vielen noch immer verschwiegen respektive zu einer regelrechten Banalität oder stillschweigend hinzunehmenden Randerscheinung verklärt wird. Das makabere: ausgerechnet und insbesondere diejenigen, die um die Bedeutung des Faktors Angst wissen sollten und eine gewisse Öffentlichkeitswirkung haben (z.B. viele Ärzte und verantwortliche Politiker); waren und sind die maßgeblichen Unterstützer eben solcher; man nenne sie umgekehrter Kampagnen – sodass sich diese auch irgendwann – und hoffentlich – einmal dafür verantworten müssen; in welcher Form auch immer.

Es ist eben eine gar nicht mal so abwegige Frage, ob man eine mögliche Infektion mit einem Krankheitserreger oder einem Virus, welche nur in den seltensten Fällen (nicht gefühlt, sondern statistisch) schwerwiegend oder gar tödlich verläuft; tatsächlich mit einer propagierten Todesangst (die dann weitaus mehr betrifft) entgegenkommen sollte oder muss – oder ob das Verhältnis zwischen einer (theoretischen oder tatsächlichen) Infektionsgefahr und der mentalen Gesundheit (die eine größere Rolle spielt als viele glauben mögen) in einem solchen Fall nicht schon früh – und vielleicht sogar unumkehrbar – kippt. Fest steht: genau so wurde es nicht nur, aber vor allem in Deutschland gemacht – offenbar ohne eine nennenswerte Rücksicht auf Verluste. Vor allem betrifft dies natürlich die Kinder und Jugendlichen, die noch über weitaus weniger Filter und kritische Beobachtungsgaben verfügen, als dass sie zwischen Unwahrheiten, vielleicht nur gut gemeinten Ratschlägen und extrem überspitzten Wahrheiten (dies sollte das Groß der Meinungen zu und dem Umgang mit Corona betreffen) unterscheiden könnten. Explizite Lügen oder falsche Versprechungen müssen gar nicht erst unterstellt werden – auch wenn diese nachweislich ebenfalls vorgekommen sind. Spätestens wenn das Corona-Virus verschwunden respektive für die Allgemeinheit weitestgehend ungefährlich geworden ist, wird sich zeigen wie viele der induzierten Depressionen, Angststörungen und Zwangs-Verhaltensweisen diese Zeit überdauert haben. Vermutlich werden es nicht wenige sein – leider. Schade ist nur, dass offenbar niemand damit gerechnet hat, rechnen wollte – und die Verantwortung dafür auch in Zukunft munter hin- und hergeschoben werden wird. Jedoch vergessen wir ebenfalls nicht…

Die zerstörten Existenzen vor allem aus dem Bereich der sogenannten und so bezeichneten Mittelschicht. Sicher, es mag Hilfen oder vielleicht auch Solidarität gegeben haben; und das System ist generell in der Lage Auffang-Mechanismen anzubieten, um niemanden verhungern oder auf der Straße leben zu lassen. Dennoch ist es bezeichnend, wie viel im Laufe der Pandemie bzw. erneut der Dauer der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zerstört wurde – und das nicht nur im sozialen, sondern natürlich auch im wirtschaftlichen Bereich. Wie viele (vor allem kleinere) Unternehmen es nicht geschafft haben, wie viele Menschen ihren Beruf und vielleicht auch ihre Berufung haben aufgeben müssen, wie vielen die Arbeit auf eine massive Art und Weise erschwert bis teilweise auch unerträglich gemacht wurde – all das steht in den Sternen, respektive in den aufzuarbeitenden Statistiken. Fest steht wohl nur eines: auch hier geht es nicht um Kleinigkeiten, erst Recht nicht nach all der Zeit.

Die zutiefst gespaltene Gesellschaft. Eine Gesellschaft die auch dann gespalten ist, wenn sich das Verhältnis nicht auf super-saubere Größenordnungen von 50-50 beziffern lässt; sondern wie aktuell (und wohl auch in Zukunft, zumindest in Bezug auf ein polarisierendes Thema wie das der Impfung) im Bereich 85-15 oder 90-10 liegt. Wobei, und dies erscheint wichtig; man natürlich immer bedenken muss dass es sich bei der vermeintlichen kleinen Prozentzahl der vermeintlichen „Außenseiter“ eben nicht um einen Rest von „Spinnern“ handelt, die Impfungen ganz generell und aus eventuell merkwürdigen spirituell-esoterischen Gründen ablehnen – sondern um Menschen, die ganz speziell (und ausschließlich) nur die Impfungen gegen das Covid-19-Virus ablehnen. Und das aus meist überaus nachvollziehbaren, zumindest aber nicht einer überheblichen Lächerlichkeit preiszugebenden Gründen, wie es heutzutage leider gern – und aus der sicheren Komfortzone der Mehrheit heraus, unabhängig von der tatsächlich zu erwartenden Wirksamkeit – gemacht wird.

Die Menschen, die an Nebenwirkungen der Covid-19-Impfungen leiden oder aufgrund von schwerwiegenden unerwünschten Effekten verstorben sind. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe, die aus mehreren Gründen unbedingt beachtet werden muss. Zum einen natürlich, da dies der Anstand gebührt und Ehrlichkeit bzw. Transparenz in einer aufgeklärten Gesellschaft wichtig sind – zum anderen aber auch, da diese Erkenntnisse eine große Rolle in Bezug auf die wissenschaftliche Arbeit rund um das Thema dieser (aber auch anderer) zukünftiger Impfstoffe spielen sollten. Noch einmal: man kann und sollte nicht davon ausgehen, dass die Impfstoffe per se darauf ausgelegt waren und sind, eine negative (oder wie manche vielleicht sogar glauben, tödliche) Wirkung zu entfalten – doch da es sich um so gesehen wenig erprobte Mittel handelt welche in das Immunsystem eingreifen und möglicherweise andere Wechselwirkungen haben, ist eine genaue Beobachtung umso wichtiger. Daher sollten mögliche Nebenwirkungen auch niemals heruntergespielt oder gar verschwiegen werden – die natürlich umso schwerer wiegen, je weniger wirksam ein Mittel ist (Nutzen-Risiko-Verhältnis). Solange dies nicht von den wichtigsten Entscheidern im Rahmen der Pandemiebekämpfung berücksichtigt und transparent kommuniziert wird, wird sich auch nichts an der gespaltenen (Impf-)Gesellschaft ändern; oder anders gesagt: es bringt nichts respektive wäre sogar fatal, wenn man die verbleibenden 10 oder 15 Prozent mit Gewalt (mehr Druck, Bußgelder, Ausgrenzung) von einer Sache „überzeugen“ möchte, für die man keine oder nur eine unzureichend zufriedenstellende Positiv-Argumentation außer der vermeintlichen „Solidarität“ gegenüber der Mehrheit finden kann.


Das war es dann auch schon gewesen. Sicherlich gibt es noch mehr Gruppierungen, die hier keine Erwähnung gefunden haben. Auf diese kann bei Bedarf gerne per Kommentarfunktion hingewiesen werden, sodass sie eventuell ebenfalls in diese Aufstellung übernommen werden können. Dennoch gilt: mit diesem Beitrag ist das Thema Corona auf diesem Blog abgeschlossen, und das guten Gewissens. Fortan wird geschwiegen – aber eben nicht vergessen. Wer Interesse an den bisherigen Texten hat, kann diese gerne über den persönlichen Blog-Bereich finden.

The Painted Bird – Jetzt Auf DVD & Blu-Ray (Bildstörung)

INHALT:
Ein kleiner Junge lebt auf einem Hof mitten im Nirgendwo. Nur eine alte Bäuerin kümmert sich um ihn, den Haushalt und das wenige Vieh. Als er eines Morgens aufwacht, ist sie tot. Mutterseelenallein, ohne Nachbarn weit und breit, macht sich der Kleine notgedrungen auf den Weg, um Hilfe zu suchen, und gerät in eine Welt voller Niedertracht, in der es offenbar jeder Mensch, dem er begegnet, auf ihn abgesehen hat. Drohungen und Schläge stehen gerade mal am Anfang seiner Odyssee mitten hinein ins Herz der schwarzen Menschenseele…

Link zu Bildstörung

Kindheits-Erinnerungen, Amiga-Spiele #01: P.P. Hammer And His Pneumatic Weapon

Published: 1991, Demonware
Developer: Traveling Bits


Ketzer Der Neuzeit – Youtube-Kanal (Thema Corona, Impfen & Mehr)

Ja, auch auf Youtube gibt es sie noch (wenn auch tendenziell eher selten) – mutige, unkonventionelle; ja sogar explizit ketzerische Inhalte. Einen hohen Unterhaltungswert gibt es – neben den eigentlichen Botschaften bzw. kritischen und zum Nachdenken anregenden Kernaussagen – noch obendrauf. Ein allgemein empfehlenswerter Kanal – und auch wenn diese Form der „Werbung“ hier eher selten ist: bitte abonnieren !


PC-Spieletest / Game-Review: Star Wars Jedi: Fallen Order (2019)

Veröffentlichungsdatum: 15. November 2019 (PC)
Entwickler: Respawn Entertainment
Publisher: Electronic Arts
USK: Ab 16 freigegeben
Genre: Action-Adventure

Ein (Doppel-)Lichtschwert in der Dunkelheit.

Inhalt: Der Jedi-Schüler Cal Kestis scheint der einzige zu sein, der die fatale imperiale Order 66 – bei der nahezu alle Jedi getötet wurden – knapp überlebt hat. Doch nicht nur, dass er zum aktuellen Zeitpunkt Konflikten eher aus dem Weg gehen möchte, er scheint auch einen Großteil seiner einstigen Fähigkeiten verloren zu haben. So arbeitet er auf einer imperialen Werft auf dem Planeten Bracca, bis er eines Tages dazu gezwungen wird doch noch von der Macht Gebrauch zu machen – was die so bezeichnete Zweite Schwester auf den Plan ruft, die alle noch verbliebenen Jedi gnadenlos jagt. Glücklicherweise wird Cal gerade noch von Cere Junda und Greez Dritus gerettet – die offenbar beide für das Gute kämpfen und über ein eigenes Schiff, die Mantis verfügen. Fortan begibt man sich gemeinsam auf die Reise durch die Galaxis – mit dem Ziel, den Jedi-Orden doch noch auf irgendeine Art und Weise wieder aufbauen zu können…

Schon lange wartet die allgemeine Fangemeinde rund um gelungene Videospiele aus dem Star Wars-Universum auf einen wirklich würdigen Nachfolger zur legendären Franchise-Reihe JEDI KNIGHT. Vielleicht kommt hier ja JEDI: FALLEN ORDER ins Spiel – ein am ehesten als klassisch zu bezeichnender STAR WARS-Titel, welcher auf viele der tendenziell ärgerlichen neumodischen Erscheinungen in Videospielen verzichtet. Vornehmlich wären das etwaige kostenpflichtige oder auf merkwürdige Art und Weise freischaltbare Zusatzinhalte – wobei man in diesem Fall man sogar jegliche Online- und Multiplayer-Aspekte außen vor lässt. Stattdessen fokussiert man sich voll und ganz auf die Single-Player und Story-Kompetenzen des Spiels – was heutzutage eher eine Seltenheit ist. All das fühlt sich schon einmal alles andere als schlecht an – und macht tatsächlich Lust darauf, das neueste Spiel aus dem STAR WARS-Franchise auf eine ganz altmodische, aber gerade deswegen angenehme Art und Weise zu erkunden.

Und tatsächlich: es funktioniert, vor allem in den ersten Momenten von FALLEN ORDER. Die ersten vom Spieler gemachten, gar nicht mal so behutsamen Schritte (und Sprünge, inklusive halsbrecherischer Kletterpartien) innerhalb einer imperialen Arbeitsstätte wirken grundsätzlich stimmig – und das sowohl von der Inszenierung her, als auch vom Spielgefühl selbst. So wird das Geschehen oft durch einige nett gemachte Video-Sequenzen und Dialog-Momente in Ingame-Grafik begleitet – wobei die Übergänge zum tatsächlichen Spielgeschehen angenehm fließend sind. Als nur vermeintlich frisch gebackener Jedi mit einem leichten Gedächtnisschwund sieht das Spielprinzip dabei vor, dass man sich erst an seine Fähigkeiten erinnern muss, um sie wiederzuerlangen – was ein theoretisch vielleicht nicht ganz so sinnvolles, im Sinne des Spiels aber doch gut funktionierendes und motivierendes System beschreibt.

Neben diesen essentiellen Fähigkeiten, die durch vom Spiel vorgesehene Erinnerungen zugänglich gemacht werden; gibt es allerdings auch noch ein klassisches Skill-System: je mehr Gegner man erledigt (und umso mehr Erfahrung man damit sammelt), desto mehr lässt sich freischalten. Von erweiterten Fähigkeiten im Umgang mit dem Lichtschwert, über mehr verfügbare Lebensenergie-Punkte bis hin zu noch stärkeren Macht-Kräften ist hier auch alles dabei, was das Jedi-Herz begehrt. Die insgesamt fünf verfügbaren Welten (zwischen denen man stets und zu jederzeit mit per Raumschiff-Flug wechseln kann) sind recht groß und abwechslungsreich gestaltet (mal eher naturbezogen, mal eher technisch, mal eisig, mal apokalyptisch) – wobei man selbst entscheiden kann in wie weit man sie erkundet (etwa, um zusätzliche Geheimnisse zu entdecken), oder ob man schlicht den Story-Missionen folgt. In diesem Fall käme man wesentlich schneller voran – wobei man immer noch eine gute handvoll Stunden unterwegs sein wird.

Die hauptsächliche Motivation generiert das Spiel dabei aus dem besagten Freischalten von immer neuen Fähigkeiten, dem Vorankommen in der grundsätzlich spannenden Story – sowie der teils enorm abwechslungsreichen, geradezu filmreifen Inszenierung. So gibt es immer wieder Momente, die als waschechte Highlights fungieren. Etwa, wenn man selbst einen riesigen AT-AT erst verfolgen, irgendwie erklettern und dann übernehmen muss – um daraufhin selbst die mächtigen Laser-Kanonen zu bedienen. Überaus stimmig sind auch die Passagen, an denen man sich an seine Ausbildung als Padawan erinnert. Hier spielt man die Hauptfigur Cal als Kind – wobei insbesondere eine spätere Passage (als in der Erinnerung die Order 66 ausgelöst wird) einen derart großen Reiz entwickelt, dass man sich fast ein eigenes Spiel dazu wünschen würde. Doch natürlich gibt es auch im eigentlichen Spiel – und wenn mal nicht so viel los ist – einiges zu entdecken. Vor allem die Kletter-Passagen machen dabei ordentlich Laune – vor allem natürlich, wenn sie wie in einem speziellen Level in der Natur stattfinden, und man sich an Lianen hängt und über Äste balanciert. Hier erscheint einem als Spieler auch eine der größeren Kreaturen als absoluter Gänsehaut-Moment – wobei man zunächst nicht weiß, ob sie Freund oder Feind ist.

Neben den normalen Kämpfen (vor allem gegen allerlei Kreaturen, aber auch gegen imperiale Truppen) gibt es auch eine großzügige handvoll Bosskämpfe – die sich als enorm fordernd erweisen und einiges an Spannung erzeugen. Eventuell auch etwas Frust, vor allem zu Beginn – doch irgendwann hat man den Dreh raus, vor allem durch das richtige Timing und dem Einsatz wichtiger Fähigkeiten (wie dem Blocken, Ausweichen und Rollen). Während das Spiel im Mittelteil einige kleinere Längen hat, zieht man gegen Ende noch einmal ordentlich an – und präsentiert dem Spieler nicht nur einige Story-relevante Überraschungen, sondern auch viele Momente zum Dahin-Schmelzen in einer einzigartigen STAR WARS-Atmosphäre.

Das alles klingt gut, beziehungsweise nach einem sehr guten Spiel – doch leider offenbaren sich auch einige Probleme an und in FALLEN ORDER. Beispielsweise ist das gesamte Erkundungs- oder eher Fähigkeiten- und Belohnungssystem insgesamt betrachtet doch nicht ganz zufriedenstellend ausgefallen. Zum einen deshalb, da man viele der Abschnitte eines Levels erst in einem weitaus späteren Verlauf erkunden kann – beispielsweise, da man eine zu große Lücke nicht überwinden kann (hier hilft dann der später erwerbbare Doppel-Luftsprung) oder man ein Hindernis nicht wegdrücken kann (hier hilft dann der spätere Macht-Schub). Das man so gesehen immer wieder an verschlossenen Türen oder Hindernissen vorbeilaufen muss – mit dem Wissen, sie erst später überwinden zu können – fühlt sich dann doch etwas merkwürdig an.

Später dann, und wenn man sie endlich überwinden kann; muss man die Stellen dann aber doch wieder akribisch suchen – eine Schnellreise- oder Teleport-Option gibt es nicht, man beginnt stets am gleichen Startpunkt eines Levels. Ein weiteres damit verbundenes Problem ist die Belohnung, die es für diese Entdeckungen gibt; denn: zumeist handelt es sich um kleinere Story-Inhalte (auf die man als nicht beinharter Fan eher verzichten kann) oder aber freischaltbare Gimmicks für das Lichtschwert oder die Spielfigur. Die gefühlt unzähligen einzelnen Elemente für das Lichtschwert-Design etwa haben keine Auswirkungen auf das Schwert – es sind nur optische Anpassungen. Das ist insofern ärgerlich, als dass man bei wünschenswerten Dingen wie etwa der Farbe des Lichtschwerts mit Optionen geizt – und man sich so eher wie ein besserer Schrottsammler denn wie ein echter Entdecker vorkommt.

Ein weiterer Kritikpunkt findet sich klar im Grund-Design oder eher der Grundidee des Spiels. So gibt es ein spezielles System mit leuchtenden Macht-Kreisen, an denen man sich ausruhen kann um zu regenerieren oder seine Fähigkeiten anzupassen – was an sich eine gute Idee ist. Das Problem ist, dass bei einem Ausruh-Vorgang (und damit auch dem Setzen eines Speicherpunkts) alle Gegner in der Umgebung respawnt werden – was sich erneut verdammt merkwürdig anfühlt, und die theoretisch ärgerliche Arcade-Lastigkeit des Spiels noch fördert. Stichwort Arcade: die Boss-Gegner mit ihren mächtigen Lebensbalken sind das eine, die Tatsache dass selbst bei erneuten Anflügen eines Planeten Gegner exakt dort wieder erscheinen wo sie vorher waren das andere. Eine Spielwelt, die immer wieder zurückgesetzt wird ? Das spricht eher gegen ein gutes Singleplayer-Spiel.

Sei es drum – für eine gute handvoll Stunden ist FALLEN ORDER allemal gut. Vor allem natürlich, da das Spiel von seinen stimmig inszenierten STAR WARS-Elementen lebt – und nicht nur mit einem grundsätzlich sympathischen Hauptcharakter aufwarten kann, sondern auch mit atemberaubenden Kletterpartien und furiosen Lichtschwert-Duellen. Und auch die teils atemberaubenden Boss-Kämpfe (bei denen man durchaus taktieren muss) sind ein Highlight für sich. Schade ist nur, dass prinzipiell noch so viel mehr drin gewesen wäre. Eine bessere Übersicht über alle Positiv- und Negativaspekte bietet die folgende Tabelle:

Handlung und Präsentation
  • Stimmige Erzählung im Star Wars-Universum
  • Passende Zwischen- und Ingame-Sequenzen
  • Hauptcharakter kommt oft zu Wort, macht eine Entwicklung durch
  • Geschichte fühlt sich insgesamt nicht wirklich bedeutsam an

8.0/10

Grafik und Design
  • Hübsche, abwechslungsreiche Spielwelten
  • Tolle Wetter-, Waffen- und Explosionseffekte
  • Stimmiges Charakter-Design
  • Teils manipulierbare Umgebung
  • Eher schlauchiges, dennoch dezent unübersichtliches Leveldesign
  • Teils deutlich sichtbare Level-Grenzen

9.0/10

Sound
  • Hervorragend vertonte Figuren
  • Lebendige Umgebungsgeräusche
  • Viele kleinere, stimmige Soundelemente
  • Guter, passiger Soundtrack
  • Tolle Waffeneffekte
  • Allgemein enorm viele Star Wars-Elemente

10/10

Spielwelt, Umfang und Atmosphäre
  • Gefühl des Vorankommens durch Freischaltung immer neuer Fähigkeiten
  • Abwechslung durch Rätsel, Kletterpassagen, Kämpfe
  • Grandiose Lichtschwert-Kämpfe, Nutzung der Macht
  • Nette besondere Spielmomente (Erklimmung & Benutzung eines ATST)
  • Insgesamt eher simples, Arcade-Lastiges Spielprinzip
  • Merkwürdiges Gegner-Respawn-System
  • Andere Waffen sind nicht benutzbar (z.B. die der Gegner)
  • Nach kurzer Zeit: kaum Variation in Bezug auf Kämpfe und das Erkunden
  • Freischaltbares oft eher nutzlos (nur optische Elemente)
  • Rückkehr zu einzelnen noch nicht entdeckten Abschnitten frustrierend

4.5/10

Bedienung, Balance, Bugs
  • Frei belegbare Tasten
  • Vier verschiedene Schwierigkeitsgrade, jederzeit anpassbar
  • Teils fordernde Kämpfe
  • Kaum Bugs oder Abstürze
  • Eher geringe Systemanforderungen
  • Gewöhnungsbedürftige Mini-Map mit Weg-Markern
  • Zu Beginn noch zu wenig Fähigkeiten und Möglichkeiten
  • Eher fummelige Bedienung mit Maus und Tastatur
  • Keine Schnellreise-Möglichkeit auf den einzelnen Karten

7.5/10

Ungefähre Spielzeit in Stunden: 15-30

Fazit: Insgesamt betrachtet handelt es sich bei JEDI: FALLEN ORDER zweifelsohne um ein gutes Spiel. Aber eben – und leider – kein sehr gutes. Dafür hat es einfach zu viele Schwachpunkte respektive Entscheidungen der Entwickler zu bieten, die einem zumindest als erfahrener Spieler nicht ganz schlüssig erscheinen werden. Auch ist es letztendlich doch eher kurz und weniger umfangreich als eventuell gedacht – sodass man schneller wieder aus der guten alten STAR WARS-Atmosphäre herausgerissen wird als eventuell erwartet. Immerhin bleibt es bei einem höchst soliden Titel, der einen für einige Stunden intensiv beschäftigen wird – sodass man gespannt sein kann, ob in Zukunft nicht doch ein noch besseres Franchise-Spiel erscheint. Eines, dass dann vielleicht endlich in die Fußstapfen der legendären JEDI KNIGHT-Titel steigen kann.



„Ein ambitioniertes Star Wars-Spiel mit einigen kleineren Schwächen – doch die tolle Gesamt-Atmosphäre macht vieles wieder wett.“

Paroxetin, Psychopharmaka & Ärzte – Ein Erfahrungsbericht Und Kommentar


Nachdem mittlerweile gut 11 Jahre vergangen sind, seitdem auf diesem Blog das letzte Mal über das Thema „Paroxetin“ gesprochen wurde (das war hier); ist es nun an der Zeit für ein Update. Ein Update, bezüglich dessen zugegebenermaßen etwas weiter ausgeholt werden wird – und, das ist besonders wichtig; bei dem keine klare Position in Richtung des ein oder anderen eher festgefahrenen Lagers eingenommen werden wird. Anders gesagt: der Autor des folgendes Textes ist weder ein ebenso ahnungsloser wie irgendwie von der Pharma-Industrie profitierender Akteur (wie heutzutage leider ein Großteil der praktizierenden Ärzte), noch ein Pharma- oder speziell Psychopharmaka-Gegner.

Allerdings muss an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, dass es sich bei diesen Ausführungen lediglich um die Erfahrung eines einzelnen Patienten handelt – und dass die in diesem Zusammenhang getroffenen Feststellungen keine allgemeine Gültigkeit haben. Vielleicht aber gibt es Parallelen zu den Geschichten anderer irgendwie betroffener oder involvierter – sodass Berichte wie dieser doch noch zu etwas gut sind oder sein können.

Beginnen wir also mit dem Stichwort der verschiedenen Lager – und meiner persönlichen Position. Zwar habe ich mir vorgenommen, keine klare Stellung zu beziehen; zumal ein so komplexes Thema wie dieses das auch nicht unbedingt ermöglichen sollte – was einige dennoch nicht davon abhält, sich recht schnell zu entscheiden – und dennoch muss ich vorab eine eventuell etwas provozierende Feststellung treffen. Diese lautet wie folgt:

Das Medikament „Paroxetin“ hat mir nicht nur geholfen, sondern mein Leben gerettet. Genauer gesagt: 10 Jahre meines Lebens.

Natürlich, eine solche Aussage sollte man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, weshalb für alle interessierten auch eine etwas genauere Erläuterung folgt. Die eigentliche Grunderkrankung, respektive den Grund für den Beginn der Medikamenteneinnahme möchte ich dabei weitestgehend außen vor lassen (ich offenbare zwar viel persönliches, aber auch nicht alles; zumindest nicht im Detail) – es reicht zu wissen, dass die Indikation einer bzw. mehreren jener entspricht, an die sich das Medikament laut Beipackzettel auch adressiert. Fest steht auch, dass es sich keineswegs um eine „leichte“ Form der Erkrankung oder rein hypochondrische Züge gehandelt hat – es war (und ist) etwas los im Kopf respektive Gehirn, und neben einer grundsätzlich obligatorischen psychotherapeutischen Herangehensweise sollten oder mussten die Probleme eben auch medikamentös angegangen werden.

Und, deshalb der relative Lobes-Schwall zu Beginn – das hat auch geklappt. Natürlich ist es schwer zu sagen, ob Paroxetin als SSRI (selektiver Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer) tatsächlich einer Mangelerscheinung im zentralen Nervensystem entgegengewirkt hat – oder ob der Effekt nicht doch aus einem anderen Grund entstanden ist. Einen rein gedanklichen, von der eigenen Willens-Stärke getriebenen (was der Wirkungsweise eines Placebos entsprechen sollte) schließe ich hier allerdings aus – dafür ging es schlicht viel zu lange gut. Genauer gesagt, und zunächst für ganze 5 Jahre – bis die anfängliche Dosis von 20mg täglich nicht mehr auszureichen schien. Auch hier stellt sich natürlich die Frage nach dem warum, oder eher nach dem warum jetzt – schließlich haben sich keine merklichen Veränderungen in meinem Lebensstil oder der grundlegenden, sicherlich nicht immer leichten (das definiert ohnehin ein jeder anders) Situation ergeben. Sei es drum, und auch wenn ich es nicht wirklich für möglich gehalten hätte: eine Erhöhung der Dosis auf 40mg täglich brachte erneut den gewünschten Effekt, und zwar für weitere 5 Jahre (keine exakte Dauer, eher eine vereinfachte Schätzung). Allein deshalb kann ich sagen: Paroxetin hat mir geholfen, absolut – und zwar indem es mir 10 weitestgehend beschwerdefreie Jahre ermöglichte. Weitestgehend in Bezug auf die Feststellung, dass Krankheiten wie Depression oder Angststörungen enorm vielschichtige Symptome haben können – und die Unterscheidung bzw. Klassifizierung einstweilen schwerfallen kann. Dennoch: die Grund-Symptome der Krankheit, die ja auch ursprünglich zum Start der Medikamenten-Einnahme führten; waren verschwunden. Was genau das Medikament bei mir bewirkt hat, sieht man im folgenden:

Paroxetin verhinderte…
– eine allgemeine Antriebslosigkeit
– eine allgemeine Niedergeschlagenheit
– ein übermäßiges Angstgefühl
– Panikattacken
– Alpträume
Paroxetin sorgte vor allem für…
– einen problemlosen und erholsamen Schlaf
– tendenziell geordnetere, klarere Gedanken
– ein Gefühl der allgemeinen Gesundheit
Paroxetin hatte folgende Nebenwirkungen:
– Verringerung der Libido (deutlich)
– Heißhunger-Attacken (gelegentlich)
– Gewichtszunahme (deutlich bzw. ca. 25 Kilo, aber in einem langen Zeitraum)
– Ausbleiben von wirklichen Glücksgefühlen (tendenziell)
– Entstehung einer Wetterfühligkeit (könnte andere Gründe haben)

Wie angenehm eine Zeit wie diese sein kann, merkt man meist entweder im Vergleich zur Zeit davor – oder bis sich plötzlich doch wieder Symptome bemerkbar machen. Genau das ist auch bei mir passiert, nach den besagten 10 Jahren der kontinuierlichen Einnahme von Paroxetin. Einer Zeit, in der mir – um die Bedeutung noch einmal festzuhalten – selbst ein schwerer persönlicher Schicksalsschlag nichts anhaben konnte. Nicht anhaben im Sinne einer zusätzlichen (pathologischen) Reaktionen über die „normale“ Trauer (auch die ist schwer zu definieren) und Bewältigungs-Prozesse hinaus, versteht sich.

Dabei handelte es sich um einen langsamen und eher schleichenden Prozess – es begann mit einigen kleineren Symptomen, und steigerte sich immer weiter. Natürlich ist es höchst spannend herausfinden zu wollen, warum genau das so gewesen sein könnte – doch keineswegs sollte man dabei auf den Rat oder eine tatsächliche Hilfe von Ärzten hoffen. Zumindest nicht im Regelfall, denn: die meisten scheinen weniger über die Thematik und gerade die Funktionsweise von Psychopharmaka zu wissen als manche Patienten selbst. Oder aber sie kennen die Theorie – wollen sich im Sinne einer möglichst einfachen Behandlung aber nicht allzu intensiv mit Einzelfällen beschäftigen. Unter anderem ist das auch der Grund, warum die meisten, ja wenn nicht gar alle Psychopharmaka im Sinne eines pauschalen Versuchs verschrieben werden. Man weiß also nicht, ob beim Patienten tatsächlich diese oder jene Mangelerscheinung vorliegt (wie bei einem SSRI ein Mangel an Serotonin im synaptischen Spalt) – man wird es aber im Nachgang (und bei entsprechender Rückmeldung) erfahren. Wenn es dann (und im besten Fall) geholfen hat, kann man sich wiederum auf die Schulter klopfen – und (im schlimmsten Fall) behaupten, man hätte dies genau so erwartet.

Das Problem sind die fehlenden Möglichkeiten, etwaige Mängel auch tatsächlich feststellen zu können – als beispielsweise durch spezielle bildgebende Verfahren oder auch Dinge wie so gut wie nie in Praxis-bezogenen Behandlungen durchgeführte Messungen der Plasma-Konzentration von Wirkstoffen im Liqor. Wobei selbst die keinen endgültigen Aufschluss darüber geben können, ob und wie ein Medikament in einem individuellen Fall wirkt. Deshalb, und so lange sich die Wissenschaft nicht auch in diesem Gebiet weiterentwickelt; wird es auch in Zukunft in Beipackzetteln der meisten Psychopharmaka heißen: „man weiß nicht genau…“ „es ist nicht ganz sicher, aber…“ „wahrscheinlich wirkt Medikament X so….“ – was eigentlich eine Frechheit für sich ist. Oder eher ein Zeichen von Unsicherheit und Nicht-Wissen – dem natürlich auch die behandelnden Ärzte wenig entgegenzusetzen haben. Das erklärt, nebenbei gesagt; auch die absolut nachvollziehbare Position von eingefleischten Psychopharmaka-Gegnern.

Dennoch, und auch wenn ich selbst allen Grund dazu hätte; bezeichne ich mich selbst nicht als solchen – da ich davon ausgehe (bzw. es selbst gemerkt habe und damit relativ sicher bin), dass Medikamente wie SSRI’s eine positive Wirkung haben können. Argumente wie „das ist alles Gift“, „die Nebenwirkungen sind zu stark“, „die Absetzungssymptome sind nicht auszuhalten“ sollte man dabei mit Vorsicht genießen – wer einmal eine entsprechende Erkrankung mit entsprechenden Symptomen durchgemacht hat, greift ohnehin zu jedem verfügbaren Mittel – und sollte deshalb nicht verurteilt werden. Und wenn es dann auch noch tatsächlich hilft – umso besser. Nur leider, und das ist durchaus ein Fakt; wird das nicht für jeden so gelten. Und ja; Nebenwirkungen und Absetzungserscheinungen können auftreten (siehe Beipackzettel oder die Tabelle weiter oben) – doch sind diese meist weitaus „angenehmer“ als die eigentlichen Symptome der Krankheit. Wenn, ja wenn sie denn auch so vorhanden und ausgeprägt ist, was automatisch bedeutet: wer keine wirklich ernsthaften Symptome hat, sollte nicht gleich zu Psychopharmaka greifen.

Und damit zurück zu Paroxetin und dessen Wirkung bzw. verlorengegangenen Wirkung nach immerhin 10 Jahren. Ich glaube nach wie vor, dass das Medikament etwas im Gehirn und ZNS „gemacht“ hat – etwas, das weit über einen Placebo-Effekt hinausgeht und tatsächlich weitaus mehr positive als negative Effekte mit sich gebracht hat. Wenn man nur genauer verstehen könnte wie die einzelnen Mechanismen funktionieren, wäre das Problem gelöst – schließlich könnte man so auch nachvollziehen, warum ein Medikament wie dieses seine Wirkung verliert, verlieren kann. Man kann nur hoffen, dass in Zukunft weiter geforscht werden wird – was auch ich selbst tun werde, da ich nun eine neue Lösung brauche. Die ist auch schon in Arbeit, doch bis es dazu etwas wirklich nutzbares mitzuteilen gibt; heißt es wie so oft warten.

Ja, Der Blog Existiert Noch. Und: Vieles Andere (Leider) Auch.

Auch wenn ich noch immer nicht genau weiß wie es weitergeht, weitergehen könnte. Die letzten Tage habe ich eigentlich nur damit verbracht, mich an das „neue“ WordPress zu gewöhnen – also an die Änderungen auf und innerhalb der Plattform, auf der ich Blog-technisch unterwegs bin. So werden einige vielleicht bereits bemerkt haben, dass das Theme geändert wurde – und dass auch sonst einiges etwas anders aussieht als bisher gewohnt. Immerhin, mittlerweile bin ich eigentlich recht froh über die Neuerungen – wohingegen ich sie am Anfang noch verteufelt habe. Stichwort never change a running system… aber es ist wie es ist, und überhaupt: so gut wie aktuell hat der Blog wohl noch nie zuvor ausgesehen. Man betrachte nur einmal Seiten wie diese oder diese !


Die Welt, die ist bzw. spielt immer noch verrückt. Dabei fällt es mir immer schwerer, abzuschalten – und mich beispielsweise in die Welten des Films und / oder der Musik zu flüchten. Das kuriose ist, dass ich mir damit eigentlich selbst widerspreche – denn gerade mit dem Blog und der damit verbundenen Auseinandersetzung in Richtung diverser Medien wäre eine solche Chance ja durchaus gegeben. Dennoch habe ich – und dazu kann hier gerne eine fachkundige Meinung oder auch Diagnose abgegeben werden – aus irgendeinem Grund das Gefühl, nicht mehr mit dem Blog weitermachen zu können oder zu wollen. Zumindest so lange, bis die Welt wieder halbwegs in Ordnung ist. Das klingt merkwürdig ? Ja, das mag sein.

Jenes „halbwegs in Ordnung“ scheint dabei ohnehin relativ schwer zu definieren. Fest steht: in meinem ganzen Leben war ich mir nie zuvor – und das als ganz grundsätzlich nicht unbedingt optimistisch eingestellte Person – derart vieler, mich direkt oder indirekt umgebender Missstände bewusst. Sicher, das Leben hatte und hat schon immer seine Schattenseiten gehabt – jedoch, und auch wenn viele dies nicht wahrhaben wollen; hat ausgerechnet die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass so unglaublich viel mehr an; man nenne es Schlechtigkeiten ans Tageslicht gekommen sind. Ans Tageslicht – oder auch in das Bewusstsein einiger Menschen, die zuvor (und aus welchen Gründen auch immer) weniger kritisch und hinterfragend durch das Leben gegangen sind.

Und nein, hierzu muss man sich nicht erst diverser kruder Verschwörungstheorien bedienen. Man muss (eher: sollte) beispielsweise nicht glauben, dass wir von schuppigen Echsen-Menschen regiert und der Vernichtung entgegen geführt werden, dass Flugzeuge giftige Chemikalien („Chemtrails“) versprühen und die Pharma-Industrie mit den daraus entstehenden Krankheiten Geld verdient, dass die Erde eine Scheibe ist, eine große Höhle beinhaltet (in der ganz andere Menschen oder Wesen leben), dass die von uns entdeckten und aufgestellten physikalischen Gesetze allgemein ungültig sind – oder, und um ganz aktuell zu bleiben; dass die Corona-Impfungen in Wahrheit nicht weniger als absolut tödliche Giftspritzen sind.

Was man aber glauben kann ist, dass der Menschheit etwas abhanden gekommen ist. Und: dass es nicht besser, sondern eher schlimmer wird. Damit ist nicht etwa die Gesundheit gemeint; was bei einer allgemein steigenden Lebenserwartung auch nicht zu erwarten wäre (woran übrigens auch eine Pandemie wie die aktuelle nichts ändert) – sondern vielmehr ein eher schwer zu greifender Faktor. Richtig, die Rede ist von einer schwer zu definierenden Menschlichkeit – die vor allem in letzter Zeit zu einem raren Gut verkommen ist. Das gilt sowohl für einzelne Personen oder auch sogenannte Normalbürger, für große Teile der allgemeinen Bevölkerung – und auch oder gerade auch in Bezug auf Personen in gewissen verantwortlichen Positionen.

Immerhin sollte es mittlerweile (fast) jedem schwerfallen, einen anderen als paranoid abzustempeln – nur weil er glaubt, theoretisch höher gestellte oder zumindest gewisse Machtpositionen innehabende Personen würden nicht unser Bestes wollen. Ob man dies nun als Vorteil – vielleicht ja im Sinne der allgemeinen Aufklärung – werten würde oder nicht, fest steht: die Corona-Pandemie hat vieles offenbart. Vielleicht sogar zu vieles…

Ganz egal also ob in Bezug auf unseren Staat (der seine Bevölkerung offenbar gerne und ausgiebig lenkt und kontrolliert), unser theoretisch gutes aber dezent hinterhältiges Gesundheitssystem (weniger Humanismus und Ehrlichkeit, mehr Manipulationen und Gewinne), unsere Ärzte und Pflegekräfte (die allgemein und in vielerlei Hinsicht auf einem verlorenen Posten stehen, teils aber auch selbst fragwürdig handeln) unsere fürsorglichen Politiker (inklusive eines Paradebeispiels wie unserem sogenannten Gesundheitsminister, der für vieles sorgt – nur nicht für Gesundheit), unsere (Massen-)Medien (die mehr als einmal bewiesen haben, dass sie eben nicht neutral sind und lieber vorgefertigte Meinungen präsentieren), unsere Glaubens- bzw. Religions-Obrigkeit (die eher nicht für Menschlichkeit einsteht, und hinter verschlossenen Türen immer noch macht was sie will), einen Großteil unserer Mitmenschen (die sich bereitwillig indoktrinieren lassen, selbst wenn das heißt ihre eigenen Werte zu verraten) und natürlich auch Dinge wie Gender-Wahn (in Schrift und Sprache, aber nicht nur dort), Grüner Klima-Fanatismus inklusive sich auf die Straße klebender Menschen (auch mit Deutschland als Vorreiter ändert sich nichts an der globalen Problematik), eine allgemeine Rechtsradikalismus-Hysterie (eine jegliche Form der Radikalität ist ein Problem), die Erhebung und nicht Gleichstellung von Menschen mit atypischen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Ausrichtungen (Homosexualität und Trans-Identität sind nicht nur zu akzeptieren, sondern für gut oder besonders erstrebenswert zu befinden), die unmenschliche Klassifizierung von Toten nach Qualität (Covid-Tote sind stets besonders zu bedauern, alle anderen eher nicht), die Gleichsetzung von Pandemie-Maßnahmen-Gegnern mit Staatsfeinden, die Gleichsetzung von Verschwörungstheoretikern mit Geisteskranken, die physische und psychische Misshandlung der Kinder (vor allem durch den Faktor Angst), Krieg in der Ukraine (stellvertretend für alle anderen noch tobenden Kriege und Konflikte)…

Und es gibt noch mehr. Alles aufzuzählen würde wohl aber schlicht den Rahmen sprengen – und es scheint auch gar nicht nötig, da wir den Problemen oder eher Missständen tagtäglich selbst begegnen. Oder zumindest von ihnen hören. Immerhin, es betrifft nicht nur unser Land. Vielmehr, und auch wenn das nicht viel hilft; handelt es sich um ein globales Phänomen. Wünschen wir uns also weiterhin viel Glück – wir werden es brauchen.

Rima-Spalter Mit Marco Rima – Gerechtigkeit