Covid-19 Aka: Der Letzte Post # Damit Das Große Vergessen (Niemals) Stattfinden Wird

Herzlich willkommen zu einem Beitrag, der nicht viel mehr macht (und machen soll) als gegen das allgemeine Vergessen vorzugehen. Ein Vergessen der eher großflächigen Art, welches sich vielleicht noch nicht heute oder in diesem Jahr; doch aber in der nächsten Zeit abzeichnen wird – wenn die Corona-Pandemie „vorüber“ ist respektive für überstanden erklärt werden wird. Während sich dabei viele über die in diesem Zusammenhang zurückgewonnenen Freiheiten freuen werden; wird es allerdings auch solche geben, die das Ganze etwas anders betrachten – beispielsweise, indem sie die zurückgegebenen Freiheiten nicht als wie auch immer geartete Belohnung (z.B. für ein Befolgen der Maßnahmen oder für ein gewisses Durchhaltevermögen) sehen; sondern als schlichte Wiederherstellung dessen was schon immer galt und auch weiterhin gelten sollte. Überhaupt, und das mag vielleicht zynisch klingen; soll es sogar solche geben, die sich im Laufe des gesamten Zeitraums der Pandemie nicht einmal haben testen lassen, einen Bogen um jede Form der Impfung gemacht haben, niemals an irgendetwas nennenswerten erkrankt sind – und dennoch am Leben sind. Auch wenn sie wirklich alles gemacht haben – außer sich daheim im eigenen Keller zu verbarrikadieren. Das bereits das eine schiere Unmöglichkeit in den Köpfen mancher darstellt, ist traurig – aber dennoch ist es eine weitere jener (Lebens-)Wahrheiten, gegen die man sich eigentlich nicht sperren kann oder sollte.


Allerdings – und damit zum eigentlichen Thema – gibt es noch einen weiteren Punkt im Zusammenhang mit der Pandemie, und damit leider auch dem alltäglichen Wahnsinn. Einem Wahnsinn der so sehr wütet, dass vielleicht nur ein Krieg dazu in der Lage wäre, ihn noch zu überschatten. Dabei handelt es sich vielleicht sogar um den wichtigsten in der gesamten Analyse und / oder (hoffentlich) stattfindenden Aufarbeitung der Pandemie und den getroffenen Maßnahmen, die aus ihr resultierten. Denn ganz egal wie man sich im Laufe der Pandemie verhalten hat (also beispielsweise ob man nun eher für die Regierung ist oder auf Anti-Maßnahmen-Demos marschiert, ob man sich im Rahmen eines kleinen Experiments hat Impfen lassen oder nicht) – am Ende werden zumindest eine handvoll feste Ergebnisse stehen, mit denen es umzugehen gilt. Dabei wird es besonders wichtig sein diese niemals zu vergessen respektive sie unter den Tisch zu kehren – oder sie im Sinne einer Abwägung als notwendige „Kollateralschäden“ zu betrachten. Denn das, das sind sie beileibe nicht.

Doch beginnen wir mit einer Gruppe, die in Aufstellungen wie diesen – und nach einem solchen Einstieg – oftmals außen vor gelassen werden. Wir vergessen niemals…

Die Menschen, die tatsächlich durch eine Infektion mit und einer Erkrankung an Covid-19 mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten und / oder haben – und die aufgrund des Virus indirekt oder direkt verstorben sind.

Dazu ist zu sagen: erkrankte Menschen oder gar Tote sollten niemals, aber auch niemals nach „Qualitäten“ eingestuft und behandelt werden. Auch nicht inmitten oder während einer Pandemie, selbst einer theoretisch noch so verheerenden – wobei wir von Glück reden können, dass wir eine solche mit einem Virus wie Covid-19 eben (und nachweislich) nicht angetroffen haben. Anders gesagt; und da dies viele noch immer nicht verstehen: ein Covid-Toter ist nicht mehr oder weniger wert (und damit auch nicht mehr oder weniger zu bedauern) als jemand, der an einer anderen Form einer Atemwegsinfektion oder einer Volkskrankheit wie Krebs gestorben ist. Sich durch den Verlauf von Krankheiten ergebende Todesfälle sind, und das beschreibt die Natur der Sache; grundsätzlich immer tragisch – gerade aus einer menschlich-emotionalen Sicht heraus. Im Sinne einer medizinischen Klassifizierung sowie zu Analyse- und Verständniszwecken muss natürlich weiterhin unterschieden werden – aber bitte nicht auf einer perfiden Ebene wie der in den letzten 2 Jahren vornehmlich bedienten. Extrem vorsichtig sollte man auch damit sein zu behaupten, Menschen mit Sicherheit vor diesen oder jenen Erkrankungen schützen zu können, wenn man nur die richtigen Maßnahmen und Entscheidungen trifft – was oftmals ein Irrglaube respektive nur ein reiner Wunschtraum ist. Sicher ist das nicht schön – und es ist unangenehm, sich einer solchen Machtlosigkeit stellen zu müssen; gerade in der Position als Mensch mit einer zusätzlichen Verantwortung für andere. Doch wer weiß – vielleicht befindet sich der Mensch ja auch nicht ohne Grund in einer zumindest in diesem Zusammenhang (d.h. beispielsweise in Bezug auf neue, noch nicht bekannte oder erforschte Krankheitsbilder) relativ machtlosen Position. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig, den Faktor Menschlichkeit nicht außen vor zu lassen – und sich eine solche Machtlosigkeit, aber auch Fehler oder Fehlentscheidungen einzugestehen. Auch das – und darüber hinaus noch eine zusätzliche Lektion Demut – hat uns die Covid-19-Pandemie gelehrt.

Kommen wir im folgenden also auf all jene, die wir ebenfalls nicht vergessen sollten; geht es um eine finale Bewertung der Covid-19-Pandemie bzw. dem globalen Umgang mit eben jenem zutiefst – und das längst nicht nur aus medizinischer Sicht heraus – schrecklichen Virus. Neben den tatsächlich an oder mit Covid-19 Verstorbenen vergessen wir schließlich niemals…

Die Menschen, die aufgrund der allgemeinen Bedrohungssituation durch die Covid-19-Pandemie mit ihren anderweitigen Problemen verspätet oder überhaupt nicht zum Arzt gegangen sind, oder die aufgrund von Verschiebungen verspätet oder überhaupt nicht behandelt wurden – aus Angst, aus Vorsicht; oder aufgrund dessen dass die allgemeine Wichtigkeit dieser Behandlungen falsch bewertet wurde. Heute weiß man glücklicherweise längst um das unglaubliche (Zahlen-)Spiel der Krankenhäuser und des Gesundheitssystems, welches alles im Fokus hatte – nur nicht die Gesundheit der Menschen respektive Patienten. Wie viele Opfer (Verschlimmerung des Krankheitsbilds, frühzeitiger Tod, Tod) diese perfiden Vorgehensweisen tatsächlich hatten und haben, wird sich – im besten Fall – noch zeigen.

Das enorme psychische Leid bei Kindern und Erwachsenen, ausgelöst weniger durch die Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung an sich – sondern vielmehr durch die aggressiv-manipulative Art der Propagierung und Umsetzung der sogenannten Schutzmaßnahmen. Dabei geht es nicht um eine mildere oder im Sinne einer Ausnahmesituation tolerierbaren Form eines (temporären) Leids, wobei die vermeintliche „Rechtfertigung“ in Richtung der Verhinderungen eines noch viel größeren Leids (beispielsweise durch eine rasantere Ausbreitung der Infektionen) schon diesbezüglich niemals wirklich zu greifen schien. Vielmehr geht es um eine durchaus pathologische Form des Leids, die sich letztendlich in dann gegebenenfalls auch zu diagnostizierenden Depressionen sowie massiven Angst-, Panik- und Zwangsstörungen manifestieren wird. Was allein der Faktor Angst in allen Altersgruppen angerichtet hat und noch immer anrichtet, ist – wenn auch in einem negativen Sinne – absolut bemerkenswert. Auch der gerade wenn dies von vielen noch immer verschwiegen respektive zu einer regelrechten Banalität oder stillschweigend hinzunehmenden Randerscheinung verklärt wird. Das makabere: ausgerechnet und insbesondere diejenigen, die um die Bedeutung des Faktors Angst wissen sollten und eine gewisse Öffentlichkeitswirkung haben (z.B. viele Ärzte und verantwortliche Politiker); waren und sind die maßgeblichen Unterstützer eben solcher; man nenne sie umgekehrter Kampagnen – sodass sich diese auch irgendwann – und hoffentlich – einmal dafür verantworten müssen; in welcher Form auch immer.

Es ist eben eine gar nicht mal so abwegige Frage, ob man eine mögliche Infektion mit einem Krankheitserreger oder einem Virus, welche nur in den seltensten Fällen (nicht gefühlt, sondern statistisch) schwerwiegend oder gar tödlich verläuft; tatsächlich mit einer propagierten Todesangst (die dann weitaus mehr betrifft) entgegenkommen sollte oder muss – oder ob das Verhältnis zwischen einer (theoretischen oder tatsächlichen) Infektionsgefahr und der mentalen Gesundheit (die eine größere Rolle spielt als viele glauben mögen) in einem solchen Fall nicht schon früh – und vielleicht sogar unumkehrbar – kippt. Fest steht: genau so wurde es nicht nur, aber vor allem in Deutschland gemacht – offenbar ohne eine nennenswerte Rücksicht auf Verluste. Vor allem betrifft dies natürlich die Kinder und Jugendlichen, die noch über weitaus weniger Filter und kritische Beobachtungsgaben verfügen, als dass sie zwischen Unwahrheiten, vielleicht nur gut gemeinten Ratschlägen und extrem überspitzten Wahrheiten (dies sollte das Groß der Meinungen zu und dem Umgang mit Corona betreffen) unterscheiden könnten. Explizite Lügen oder falsche Versprechungen müssen gar nicht erst unterstellt werden – auch wenn diese nachweislich ebenfalls vorgekommen sind. Spätestens wenn das Corona-Virus verschwunden respektive für die Allgemeinheit weitestgehend ungefährlich geworden ist, wird sich zeigen wie viele der induzierten Depressionen, Angststörungen und Zwangs-Verhaltensweisen diese Zeit überdauert haben. Vermutlich werden es nicht wenige sein – leider. Schade ist nur, dass offenbar niemand damit gerechnet hat, rechnen wollte – und die Verantwortung dafür auch in Zukunft munter hin- und hergeschoben werden wird. Jedoch vergessen wir ebenfalls nicht…

Die zerstörten Existenzen vor allem aus dem Bereich der sogenannten und so bezeichneten Mittelschicht. Sicher, es mag Hilfen oder vielleicht auch Solidarität gegeben haben; und das System ist generell in der Lage Auffang-Mechanismen anzubieten, um niemanden verhungern oder auf der Straße leben zu lassen. Dennoch ist es bezeichnend, wie viel im Laufe der Pandemie bzw. erneut der Dauer der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zerstört wurde – und das nicht nur im sozialen, sondern natürlich auch im wirtschaftlichen Bereich. Wie viele (vor allem kleinere) Unternehmen es nicht geschafft haben, wie viele Menschen ihren Beruf und vielleicht auch ihre Berufung haben aufgeben müssen, wie vielen die Arbeit auf eine massive Art und Weise erschwert bis teilweise auch unerträglich gemacht wurde – all das steht in den Sternen, respektive in den aufzuarbeitenden Statistiken. Fest steht wohl nur eines: auch hier geht es nicht um Kleinigkeiten, erst Recht nicht nach all der Zeit.

Die zutiefst gespaltene Gesellschaft. Eine Gesellschaft die auch dann gespalten ist, wenn sich das Verhältnis nicht auf super-saubere Größenordnungen von 50-50 beziffern lässt; sondern wie aktuell (und wohl auch in Zukunft, zumindest in Bezug auf ein polarisierendes Thema wie das der Impfung) im Bereich 85-15 oder 90-10 liegt. Wobei, und dies erscheint wichtig; man natürlich immer bedenken muss dass es sich bei der vermeintlichen kleinen Prozentzahl der vermeintlichen „Außenseiter“ eben nicht um einen Rest von „Spinnern“ handelt, die Impfungen ganz generell und aus eventuell merkwürdigen spirituell-esoterischen Gründen ablehnen – sondern um Menschen, die ganz speziell (und ausschließlich) nur die Impfungen gegen das Covid-19-Virus ablehnen. Und das aus meist überaus nachvollziehbaren, zumindest aber nicht einer überheblichen Lächerlichkeit preiszugebenden Gründen, wie es heutzutage leider gern – und aus der sicheren Komfortzone der Mehrheit heraus, unabhängig von der tatsächlich zu erwartenden Wirksamkeit – gemacht wird.

Die Menschen, die an Nebenwirkungen der Covid-19-Impfungen leiden oder aufgrund von schwerwiegenden unerwünschten Effekten verstorben sind. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe, die aus mehreren Gründen unbedingt beachtet werden muss. Zum einen natürlich, da dies der Anstand gebührt und Ehrlichkeit bzw. Transparenz in einer aufgeklärten Gesellschaft wichtig sind – zum anderen aber auch, da diese Erkenntnisse eine große Rolle in Bezug auf die wissenschaftliche Arbeit rund um das Thema dieser (aber auch anderer) zukünftiger Impfstoffe spielen sollten. Noch einmal: man kann und sollte nicht davon ausgehen, dass die Impfstoffe per se darauf ausgelegt waren und sind, eine negative (oder wie manche vielleicht sogar glauben, tödliche) Wirkung zu entfalten – doch da es sich um so gesehen wenig erprobte Mittel handelt welche in das Immunsystem eingreifen und möglicherweise andere Wechselwirkungen haben, ist eine genaue Beobachtung umso wichtiger. Daher sollten mögliche Nebenwirkungen auch niemals heruntergespielt oder gar verschwiegen werden – die natürlich umso schwerer wiegen, je weniger wirksam ein Mittel ist (Nutzen-Risiko-Verhältnis). Solange dies nicht von den wichtigsten Entscheidern im Rahmen der Pandemiebekämpfung berücksichtigt und transparent kommuniziert wird, wird sich auch nichts an der gespaltenen (Impf-)Gesellschaft ändern; oder anders gesagt: es bringt nichts respektive wäre sogar fatal, wenn man die verbleibenden 10 oder 15 Prozent mit Gewalt (mehr Druck, Bußgelder, Ausgrenzung) von einer Sache „überzeugen“ möchte, für die man keine oder nur eine unzureichend zufriedenstellende Positiv-Argumentation außer der vermeintlichen „Solidarität“ gegenüber der Mehrheit finden kann.


Das war es dann auch schon gewesen. Sicherlich gibt es noch mehr Gruppierungen, die hier keine Erwähnung gefunden haben. Auf diese kann bei Bedarf gerne per Kommentarfunktion hingewiesen werden, sodass sie eventuell ebenfalls in diese Aufstellung übernommen werden können. Dennoch gilt: mit diesem Beitrag ist das Thema Corona auf diesem Blog abgeschlossen, und das guten Gewissens. Fortan wird geschwiegen – aber eben nicht vergessen. Wer Interesse an den bisherigen Texten hat, kann diese gerne über den persönlichen Blog-Bereich finden.

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