Ja, Der Blog Existiert Noch. Und: Vieles Andere (Leider) Auch.

Auch wenn ich noch immer nicht genau weiß wie es weitergeht, weitergehen könnte. Die letzten Tage habe ich eigentlich nur damit verbracht, mich an das „neue“ WordPress zu gewöhnen – also an die Änderungen auf und innerhalb der Plattform, auf der ich Blog-technisch unterwegs bin. So werden einige vielleicht bereits bemerkt haben, dass das Theme geändert wurde – und dass auch sonst einiges etwas anders aussieht als bisher gewohnt. Immerhin, mittlerweile bin ich eigentlich recht froh über die Neuerungen – wohingegen ich sie am Anfang noch verteufelt habe. Stichwort never change a running system… aber es ist wie es ist, und überhaupt: so gut wie aktuell hat der Blog wohl noch nie zuvor ausgesehen. Man betrachte nur einmal Seiten wie diese oder diese !


Die Welt, die ist bzw. spielt immer noch verrückt. Dabei fällt es mir immer schwerer, abzuschalten – und mich beispielsweise in die Welten des Films und / oder der Musik zu flüchten. Das kuriose ist, dass ich mir damit eigentlich selbst widerspreche – denn gerade mit dem Blog und der damit verbundenen Auseinandersetzung in Richtung diverser Medien wäre eine solche Chance ja durchaus gegeben. Dennoch habe ich – und dazu kann hier gerne eine fachkundige Meinung oder auch Diagnose abgegeben werden – aus irgendeinem Grund das Gefühl, nicht mehr mit dem Blog weitermachen zu können oder zu wollen. Zumindest so lange, bis die Welt wieder halbwegs in Ordnung ist. Das klingt merkwürdig ? Ja, das mag sein.

Jenes „halbwegs in Ordnung“ scheint dabei ohnehin relativ schwer zu definieren. Fest steht: in meinem ganzen Leben war ich mir nie zuvor – und das als ganz grundsätzlich nicht unbedingt optimistisch eingestellte Person – derart vieler, mich direkt oder indirekt umgebender Missstände bewusst. Sicher, das Leben hatte und hat schon immer seine Schattenseiten gehabt – jedoch, und auch wenn viele dies nicht wahrhaben wollen; hat ausgerechnet die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass so unglaublich viel mehr an; man nenne es Schlechtigkeiten ans Tageslicht gekommen sind. Ans Tageslicht – oder auch in das Bewusstsein einiger Menschen, die zuvor (und aus welchen Gründen auch immer) weniger kritisch und hinterfragend durch das Leben gegangen sind.

Und nein, hierzu muss man sich nicht erst diverser kruder Verschwörungstheorien bedienen. Man muss (eher: sollte) beispielsweise nicht glauben, dass wir von schuppigen Echsen-Menschen regiert und der Vernichtung entgegen geführt werden, dass Flugzeuge giftige Chemikalien („Chemtrails“) versprühen und die Pharma-Industrie mit den daraus entstehenden Krankheiten Geld verdient, dass die Erde eine Scheibe ist, eine große Höhle beinhaltet (in der ganz andere Menschen oder Wesen leben), dass die von uns entdeckten und aufgestellten physikalischen Gesetze allgemein ungültig sind – oder, und um ganz aktuell zu bleiben; dass die Corona-Impfungen in Wahrheit nicht weniger als absolut tödliche Giftspritzen sind.

Was man aber glauben kann ist, dass der Menschheit etwas abhanden gekommen ist. Und: dass es nicht besser, sondern eher schlimmer wird. Damit ist nicht etwa die Gesundheit gemeint; was bei einer allgemein steigenden Lebenserwartung auch nicht zu erwarten wäre (woran übrigens auch eine Pandemie wie die aktuelle nichts ändert) – sondern vielmehr ein eher schwer zu greifender Faktor. Richtig, die Rede ist von einer schwer zu definierenden Menschlichkeit – die vor allem in letzter Zeit zu einem raren Gut verkommen ist. Das gilt sowohl für einzelne Personen oder auch sogenannte Normalbürger, für große Teile der allgemeinen Bevölkerung – und auch oder gerade auch in Bezug auf Personen in gewissen verantwortlichen Positionen.

Immerhin sollte es mittlerweile (fast) jedem schwerfallen, einen anderen als paranoid abzustempeln – nur weil er glaubt, theoretisch höher gestellte oder zumindest gewisse Machtpositionen innehabende Personen würden nicht unser Bestes wollen. Ob man dies nun als Vorteil – vielleicht ja im Sinne der allgemeinen Aufklärung – werten würde oder nicht, fest steht: die Corona-Pandemie hat vieles offenbart. Vielleicht sogar zu vieles…

Ganz egal also ob in Bezug auf unseren Staat (der seine Bevölkerung offenbar gerne und ausgiebig lenkt und kontrolliert), unser theoretisch gutes aber dezent hinterhältiges Gesundheitssystem (weniger Humanismus und Ehrlichkeit, mehr Manipulationen und Gewinne), unsere Ärzte und Pflegekräfte (die allgemein und in vielerlei Hinsicht auf einem verlorenen Posten stehen, teils aber auch selbst fragwürdig handeln) unsere fürsorglichen Politiker (inklusive eines Paradebeispiels wie unserem sogenannten Gesundheitsminister, der für vieles sorgt – nur nicht für Gesundheit), unsere (Massen-)Medien (die mehr als einmal bewiesen haben, dass sie eben nicht neutral sind und lieber vorgefertigte Meinungen präsentieren), unsere Glaubens- bzw. Religions-Obrigkeit (die eher nicht für Menschlichkeit einsteht, und hinter verschlossenen Türen immer noch macht was sie will), einen Großteil unserer Mitmenschen (die sich bereitwillig indoktrinieren lassen, selbst wenn das heißt ihre eigenen Werte zu verraten) und natürlich auch Dinge wie Gender-Wahn (in Schrift und Sprache, aber nicht nur dort), Grüner Klima-Fanatismus inklusive sich auf die Straße klebender Menschen (auch mit Deutschland als Vorreiter ändert sich nichts an der globalen Problematik), eine allgemeine Rechtsradikalismus-Hysterie (eine jegliche Form der Radikalität ist ein Problem), die Erhebung und nicht Gleichstellung von Menschen mit atypischen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Ausrichtungen (Homosexualität und Trans-Identität sind nicht nur zu akzeptieren, sondern für gut oder besonders erstrebenswert zu befinden), die unmenschliche Klassifizierung von Toten nach Qualität (Covid-Tote sind stets besonders zu bedauern, alle anderen eher nicht), die Gleichsetzung von Pandemie-Maßnahmen-Gegnern mit Staatsfeinden, die Gleichsetzung von Verschwörungstheoretikern mit Geisteskranken, die physische und psychische Misshandlung der Kinder (vor allem durch den Faktor Angst), Krieg in der Ukraine (stellvertretend für alle anderen noch tobenden Kriege und Konflikte)…

Und es gibt noch mehr. Alles aufzuzählen würde wohl aber schlicht den Rahmen sprengen – und es scheint auch gar nicht nötig, da wir den Problemen oder eher Missständen tagtäglich selbst begegnen. Oder zumindest von ihnen hören. Immerhin, es betrifft nicht nur unser Land. Vielmehr, und auch wenn das nicht viel hilft; handelt es sich um ein globales Phänomen. Wünschen wir uns also weiterhin viel Glück – wir werden es brauchen.

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