SARS-CoV-2 Aka Covid-19 Aka Coronavirus: Es Weihnachtet Sehr

Disclaimer: dieser Text leugnet weder die Existenz eines Virus noch die Pandemie, aber er stellt – wieder einmal – einige allzu berechtigte Fragen. Grundsätzlich ist er für jede und jeden gedacht. Vielleicht aber sollte er nicht unbedingt von jenen gelesen werden, die dem allgemeinen Gebaren der Politik, der Medien und der Wissenschaftler unserer Zeit nach wie vor – und in Bezug auf die massiven Einschränkungen der Bürger in allen Lebensbereichen – unkritisch gegenüberstehen. Schließlich wird dieser Text kaum etwas bewirken können, was die Faktoren Zeit und Beobachtungsgabe nicht bereits innerhalb einer Zeitspanne von 2 Jahren hätten auslösen sollen.


Nach nunmehr fast 2 Jahren der Pandemie – und kurz vor dem Ende des Jahres 2021, hoffentlich nicht aber dem Ende der Demokratie – ist es auch auf diesem Blog wieder an der Zeit für einen kurzen, sicher nicht gänzlich unkritischen Einschub zum Thema. Wobei dies eine dezent untertriebene Formulierung sein dürfte; lief im Laufe der letzten Tage, Monate und Jahre doch einiges verkehrt – was eine Feststellung ist, für die man sich nicht unbedingt in einem der schnell verfügbaren Lager respektive Schubladen aus Impf-Befürwortern, Corona-Leugnern oder „Querdenkern“ (dieser Begriff wird wohl nie wieder entstigmatisiert werden) wiederfinden muss. Immerhin, und das ist nur gut und richtig so; wurden einige der hier gemeinten Verfehlungen (die längst nicht mehr nur auf einzelne Gruppierungen zu beziehen sind) auch auf diesem Blog hier festgehalten – zu finden sind diese über die allgemeine Corona-Stichwortsuche. Ob nun für die Ewigkeit (also als fortbestehender Datensatz im unendlichen, aber manchmal eben auch unendlich einsamen Internet), als Randnotiz für einige wenige Interessierte oder für den Autor beziehungsweise dessen Gewissen selbst; das spielt nicht wirklich eine Rolle.

Fest steht nur: es ist nach wie vor schmerzlich zu sehen, was in und mit dieser Welt geschieht. Natürlich – und in Anbetracht dessen, dass es etwas vermessen ist einen derartigen Überblick für sich zu beanspruchen – könnte man sich dabei auch nur auf den nächst greifbaren Schauplatz beschränken; also den Ort und das Land, in dem man gerade lebt. Doch ganz egal ob nun in den USA, Europa, Deutschland im speziellen oder anderswo auf der Welt – es ist gelinde gesagt der Wahnsinn, was sich im Laufe der vergangenen 2 Jahre im Zusammenhang mit der Pandemie ergeben respektive herausgestellt hat. Ob nun im medizinischen, politischen; aber eben auch zutiefst menschlichen Sinne. Und das, wohlgemerkt – aufgrund eines Virus und dessen mutierten Varianten. Eines Virus, welches an dieser Stelle nicht noch einmal näher definiert werden soll – dessen tatsächliche physische Auswirkungen aber nur wenig mit dem allseits postulierten Schrecken und den damit einhergehenden Fatalitätsgedanken korrespondieren; trotz der relativ hohen Verbreitungs- und Ansteckungsraten. Glücklicherweise, sollte man meinen.

Dennoch – und das merken langsam auch viele derjenigen, die den medizinischen, politischen und medialen Wortführern dieser Zeit nahezu uneingeschränkt an der Zunge geklebt haben – hat das Virus einen Schaden hinterlassen. Einen immensen Schaden sogar – der alles andere als auf die schnelle behoben werden kann, und der sich vor allem für eines nicht eignet: dazu, vergessen oder den Tisch gekehrt zu werden. Wohlgemerkt soll sich nach wie vor niemand diskriminiert oder gar beleidigt fühlen – und schon gar nicht diejenigen, die tatsächlich mit schwerwiegenden Folgen einer Infektion mit dem Virus in Verbindung gebracht werden können. Nein, auch die Toten sollen nicht verunglimpft werden; ganz gleich woran genau sie gestorben sind – womit dieser Beitrag bereits mehr unternimmt als unsäglich viele andere, die etwaige Corona-Zahlen im Sinne ihrer ganz eigenen Statistik manipulieren und instrumentalisieren. Schließlich, und das ist nur eine der großen, dabei aber eher in den Köpfen als in den Körpern der Menschen zu verortenden Folgen der Pandemie – haben viele bereits bewiesen, wie weit es mit ihrer persönlichen Rücksichtnahme, Solidarität und offenbar nur vermeintlichen Herzenswärme tatsächlich her ist. Wenn, ja wenn es dabei nur um Dinge geht; die nicht so recht und schon gar nicht spontan ins eigene Weltbild passen möchten – wie etwa die Existenz von Menschen, die sich partout nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen möchten. Oder aber, und das ist noch grundlegender; die Existenz von unerträglich viel Schmerz, Leid und Tod – ganz ohne einen Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Denn ja, und eine solch schnippische Bemerkung sollte in Anbetracht des allgemeinen Wahnsinns unserer Zeit durchaus erlaubt sein: auch das soll es geben.

Tatsächlich hat die Pandemie damit nicht nur einzelne Menschen, sondern die gesamte Gesellschaft erschüttert. Und das, noch einmal; nicht aufgrund der tatsächlichen Folgen einer korrespondierenden Erkrankung (die ebenfalls vorhanden sind, insgesamt betrachtet aber eine eher untergeordnete Rolle spielen; erneut glücklicherweise) – sondern vielmehr aufgrund der Folgen der Maßnahmen zum vermeintlichen Schutz der Bevölkerung, der allgegenwärtigen Verbreitung einer teils irrationalen Angst und der Diskriminierung und Ausgrenzung andersdenkender. Das erschreckende hierbei ist nicht einmal, dass es exakt so gekommen ist – sondern vielmehr, dass ein Großteil der Bevölkerung in einen passiven, geradezu agitierten Zustand verfallen ist – und mittlerweile auch die offensichtlichsten Missstände akzeptiert. Im Rahmen einer übergeordneten Sorge, versteht sich – oder aus einem fehlgeleiteten Pflichtgefühl heraus. Noch erschreckender als die fehlende Weitsicht und die mehr und mehr schwindenden menschlichen Züge der Bevölkerung ist dann wohl nur noch, dass ein Großteil der Politiker, Mediziner und in den Medien tätiger Menschen weiterhin an den bereits mit dem Beginn der Pandemie etablierten Dogmen festhält – und grundsätzlich all das befeuert, was man zuvor für schlecht beziehungsweise sogar grundsätzlich falsch gehalten hätte. Insoweit hatten diejenigen, die sich schon früh kritisch gegenüber einigen Dingen geäußert hatten; mindestens mit einer Sache Recht: uns würde eine schwere Zeit bevorstehen, die nicht nur lange anhält – sondern auch einige Dinge auf den Kopf stellt. Oder genauer gesagt: eine Zeit, in der einst unumstößliche Werte gnadenlos umkehrt werden.

Und so leben wir – oder zumindest die meisten – auch am Ende des Jahres 2021 noch in ständiger Angst vor Corona respektive den immer neuen Virus-Varianten – die keine allzu große Überraschung waren und sind. Die dem Geschehen so gesehen stets ein wenig hinterherhinkenden Impfstoffe haben (wie von einigen vermeintlich bösen Zungen erwartet) nichts oder nur wenig zu einer wie auch immer gearteten Auflösung der Situation beigetragen – was spätestens dann offiziell bestätigt werden wird, sollte es einen neuen allgemeinen Lockdown geben. Die Gesellschaft wird durch Klassifizierungen in geimpfte, erkrankte, genesene, getestete, ungeimpfte (oder gleich wilde Kombinationen aus mehreren einzelnen Status) gespalten. Überall soll und muss getestet werden, auch wenn (von der allgemeinen Aussagekraft der Tests, der Belastung der Umwelt, dem finanziellen Ertrag für einige wenige einmal abgesehen) der Alltag respektive das ganze Leben dadurch massiv eingeschränkt wird. Kinder müssen nach wie vor Schutzmasken tragen, leben in ständiger Angst und entwickeln schwere psychische Folgeschäden. Menschen verlieren ihre Jobs, entweder aufgrund der Maßnahmen – oder aufgrund dessen, dass sie zwanghaft zu einer Impfung angehalten werden. Menschen, die auch nur teilweise anders denken als die neue vermeintliche Mehrheit werden ausgegrenzt und diskriminiert.

Doch das ist nicht alles, schließlich scheint man den einzigen Ausweg aus dieser Misere im Einführen immer neuer (und noch kruderer) Maßnahmen zu sehen. Gewissermaßen ist das auch verständlich und abermals zutiefst menschlich – schließlich beschreibt eine allgemeine Machtlosigkeit eines der Dinge, denen sich niemand gerne stellt. Ein sehr gutes Beispiel dafür etwa ist die Impfung von Kindern (nein, nicht die allgemeine; sondern speziell die gegen Covid-19) – die rein wissenschaftlich betrachtet keinen nennenswerten Effekt haben sollte und auch davon abgesehen enorm vorsichtig und kritisch betrachtet werden muss – die aber dennoch erwogen und in den meisten Fällen vollzogen werden wird. In wie weit dies das allgemeine Pandemie-Geschehen beeinflussen soll (Schwere einer Infektion bei Kindern, Sterblichkeitsrate im Verhältnis zu schwerwiegenden Nebenwirkungen der Impfung), dass wissen bestenfalls höhere Mächte – aber es wird gemacht. Und das nur damit hinterher niemand sagen kann, er wäre untätig gewesen. Vielleicht also sollte man sich gerade in diesen Zeiten endlich wieder einmal damit befassen wann und wo es an der Zeit dafür ist, als Mensch einmal nicht in einer besseren Rambo-Manier in die Dinge respektive das Geschehen einzugreifen. Dennoch ist in Anbetracht des aktuellen Status Quo davon auszugehen, dass das Ankämpfen gegen die allgemeine Machtlosigkeit weiterhin vonstatten gehen wird – ganz egal mit welchem Ergebnis. Damit bleibt lediglich zu hoffen, dass zumindest eine nachträgliche Aufarbeitung der Ereignisse stattfinden wird, und zwar in alle Richtungen – und natürlich, das mögliche Verstöße und Straftaten geahndet werden, und das ebenfalls in alle Richtungen.

Aber es gibt auch kleinere Lichtblicke. Vornehmlich in Form von Menschen, die selbst in diesen schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren – und ihr absolut bestes geben, andere aufzuklären und ihnen die Hand zu reichen. Und nein, damit sind nicht etwa jene Personen respektive regelrechte menschliche Galionsfiguren gemeint, die seit einiger Zeit für das ein oder andere bereits erwähnte Lager (beispielsweise das der Impf-Befürworter oder der Impf-Gegner) sprechen – sondern solche, die sich an der absoluten Basis orientieren und für eine allgemeine Menschlichkeit plädieren. Denn gerade die ist es, die uns als Bevölkerung mehr und mehr abhanden zu kommen scheint – unabhängig davon in was für einem Land wir leben und welche Regeln und Gesetzmäßigkeiten gerade gelten. Anders gesagt: selbst unter den widrigsten Umständen kann, nein muss man als Einzelperson und Gesellschaft Menschlichkeit zeigen – es sei denn natürlich, man beansprucht diese gar nicht erst für sich selbst. Doch in so einem Land, an so einem Ort sollte wahrlich niemand gerne leben wollen; auch nicht die vermeintliche Mehrheit der Bevölkerung. Es gilt also mehr denn je, und dies passt gewissermaßen auch zum ursprünglichen Gedanken der Weihnachtszeit; seinen Mitmenschen – ganz egal zu welcher Fraktion sie nun gehören oder über welchen Status sie verfügen – Gehör zu schenken und sie als das zu betrachten, was sie sind: Menschen.

Der einzige Weg aus der großen Misere sollte damit klar sein: es ist der Weg des Humanismus. Sicherlich mag das eher simpel oder wahlweise auch hoffnungslos utopisch klingen, doch spricht hier niemand von einem vollendeten Prinzip. Es reicht bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn ein jeder Todesfall (und nicht nur ein mit Covid in Verbindung zu bringender) tragisch und theoretisch einer zu viel ist, wenn unter Umständen auch höher gestellte Personen aufgrund demokratiefeindlicher Aussagen und Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn Kinder wieder Kinder sein dürfen (ohne Masken, Tests, fragwürdige Impfungen oder etwaige einschränkende Verbote); kurzum: wenn Menschen nicht mehr aufhören Mensch zu sein, weil sie eine wie auch immer geartete Ansteckung befürchten oder sich von einer allgemeinen Angst beherrschen lassen – dann werden wir auch diese unrühmliche Zeit hinter uns lassen können. Denn, und noch einmal: nicht das Virus ist das Problem, zumindest nicht das vordergründige. Fest steht: mit Herz, Verstand und sicher auch einer großen Portion Arbeit (auf Seiten der Bevölkerung, aber langsam auch wieder der Wissenschaft – etwa durch neue Behandlungsmethoden, Medikamente oder das Plädieren für einer bessere Versorgung) werden wir es in den Griff bekommen. Zumindest soweit, dass es einiges von seinem allgemeinen Schrecken verliert.

Wenn dieser Punkt erreicht ist wird schließlich nur noch das übrig bleiben, was das Virus direkt oder indirekt ausgelöst und leider auch offenbart hat. In der Gesellschaft, in der Politik – aber auch in uns. In der Tat könnte selbst ein noch deutlich gefährlicheres und tödlicheres Virus nur von einer solch fatalen und breit gefächerten Wirkungskraft träumen – sodass es spätestens jetzt an der Zeit ist, etwas zu verändern. Und natürlich auch, gewisse Dinge (welche die Grenzen des für uns möglichen überschreiten, zumindest derzeit) zu akzeptieren – wie etwa die Tatsache, dass wir bestimmte Viren und theoretische Gefahren niemals völlig von uns fernhalten können. Wir sollten uns die Hand reichen, uns arrangieren und das beste aus der Situation machen – nein, eigentlich müssen wir das sogar. Ansonsten bleibt auf dem Weg bis zur nächsten Pandemie (deren Entstehung leider nicht unwahrscheinlich ist) nicht mehr viel übrig, was es noch wert wäre gerettet zu werden.

In diesem Sinne: eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.


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