Gesammelte Texte

Relativ Unbestreitbare Tatsachen Im Zusammenhang Mit Corona

An dieser Stelle – und da viele Argumentationen zwischen Impf-Befürwortern und Impf-Gegnern mittlerweile entweder im Sande verlaufen oder von einem schier unüberwindbaren gegenseitigen Hass geprägt sind – soll(t)en hier einmal einige jener Stichpunkte aufgeführt werden, die weder die eine noch die andere Seite widerlegen kann. Wenn man so will könnte man auch von den unumstrittensten der vielen oftmals nur vermeintlichen „Corona-Tatsachen“ sprechen – die im besten Falle dabei helfen können, dass sich die beiden Gruppen wieder einander annähern. Und das schlicht, indem man sich auf gewisse Grundlagen stützen kann, stützen sollte – die vor allem auf Seiten der sogenannten Impf-Befürworter immer seltener zu sehen und zu hören sind. Deshalb, und das ist bitte nicht falsch zu verstehen; wird es an dieser Stelle auch weniger Argumente geben, die Impf-Gegner oder generell kritische Menschen zum Nachdenken anregen sollen. Denn, und auch das ist eine erwiesene Tatsache: selbige denken oftmals schon ausreichend nach. Wenn auch nicht immer mit einem konkreten oder die Gegenseite zufriedenstellendem Ergebnis, wie auch immer das Aussehen könnte – aber, und auch diesen Satz kann man nicht oft genug sagen: auch das muss eine funktionierende Demokratie aushalten. Vornehmlich also wird es an dieser Stelle um eine; man nenne es Erschütterung gehen. Eine Erschütterung der Grundfeste all jener, die (ob schon immer oder erst seit neuestem) strikt an die Aussagen und vermeintlichen Wahrheiten glauben, die ihnen seitens der Regierung und der Medien nahegebracht werden. Denn, und auch das sollten mittlerweile die meisten wissen: nicht nur die unbelehrbarsten aller „Querdenker“ (mit Ausmaßen in Richtung allzu makaberer Verschwörungstheorien) erzählen manchmal einiges an Unsinn – auch die Gegenseite. In diesen Tagen sollte man vielleicht sogar eher sagen: gerade die Gegenseite. Gingen wir also von einer allgemeinen Prämisse aus, die dem allgemeinen Tenor der Politik und der Medien entspricht; könnte sie in etwa wie folgt aussehen:


„Im Umgang mit der gefährlichsten Pandemie aller Zeiten haben wir (vereinfacht: das Land Deutschland) so gut wie alles richtig gemacht. Keine der bisher getroffenen Entscheidungen ist es wert, sie noch einmal zu überdenken; selbst wenn es sich um erhebliche und so noch nie dagewesene Einschnitte in die Grundrechte der Bürger gehandelt hat. Immerhin, und das wissen nun auch die Kinder; befinden wir uns inmitten einer tödlichen Pandemie – die so gut wie alle Mittel rechtfertigt. Ja, auch das Mittel einer allgemeinen Angst und Panik – selbst, wenn dadurch ebenfalls unzählige Menschen zu Schaden kommen (physisch, psychisch, wirtschaftlich). Niemand der Verantwortlichen hat jemals einen gröberen Fehler gemacht, eine Rechtfertigung auch für getroffene und im Nachhinein erwiesenermaßen falsche Aussagen ist in Anbetracht der Notlage nicht nötig. Unser Gesundheitssystem ist stabil, es gibt keine Korruption oder Lügen, die Impfung ist der Weg aus der Pandemie. Diskriminierungen gegen Andersdenkende und speziell Impfgegner sind nicht nur erwünscht – sondern gehören im Sinne der Solidarität zu unserer neuen, funktionierenden Gesellschaft.“


Dem ist zu widersprechen, denn:


1. Nach mittlerweile 2 Jahren der Pandemie sollten wir es endgültig wissen: das Coronavirus SARS-CoV-2 ist kein „Killer-Virus“.

Vielmehr handelt es sich um ein Virus, welches in Folge seiner Mutationen eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit sich bringt, auch noch nach der eigentlichen Erkrankung Folgen für die Betroffenen haben kann; und das unter Umständen (das heißt vor allem bei älteren und vorerkrankten Menschen) tödlich sein kann – nicht mehr und nicht weniger. Inmitten einer globalen Pandemie, in der ein Gebaren wie das in den letzten 2 Jahren stattgefundene auch nur ansatzweise gerechtfertigt erscheinen würde; müssten die Auswirkungen klar anhand der Mortalitätsraten (wie viele infizierte respektive erkrankte sterben an einer Infektion) oder den allgemeinen Sterbefallzahlen ersichtlich sein. Anders gesagt: man bräuchte keine Vermutungen oder düsteren Prognosen; man bräuchte einen tatsächlichen Bezugspunkt, eine stichhaltige Rechtfertigungsgrundlage. Und sei es, dass diese aus einem anderen Land stammt. Da dies bis heute nicht der Fall ist, und auch ein theoretischer Wegfall aller getroffenen Maßnahmen offenbar ebenfalls nicht zu einem signifikanten Anstieg führen dürfte; sollte man die Gefährlichkeit des Corona-Virus nicht überbewerten. Zumindest nicht derart drastisch, wie es nach wie vor der Fall ist. Natürlich sollte man es auch nicht unterschätzen – doch diese Gefahr laufen wir und der Rest der Welt bekanntlich schon länger nicht mehr. Schon gar nicht aber rechtfertigt die reine Existenz des Virus (der demnächst überall dort, wo er schon einmal aufgetreten ist endemisch werden wird, uns also für immer umgeben wird) nicht automatisch alle getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.

2. Die Lage in den Krankenhäusern war und ist angespannt, ja. Die Gründe dafür sind allerdings eher beschämender Natur.

So mag es durchaus sein, dass der Anteil an Corona-Patienten zu einer Mehrbelastung der Krankenhäuser, des Pflegepersonals und auch der Belegung der Intensivbetten geführt hat. Allein dass dies so ist, gleicht allerdings einem Armutszeugnis – denn nüchtern betrachtet waren die Zahlen nie derart hoch, dass man von alarmierenden Zuständen hätte sprechen müssen. Wenn, ja wenn man das Gesundheitssystem nicht hoffnungslos kaputt gespart, größtenteils privatisiert, eher Gewinne als Gesundheit in den Fokus gestellt sowie den allgemeinen Pflegenotstand (etwa durch fehlende Anerkennung, schlechte Arbeitsbedingungen, massive Mehrbelastungen, Androhung einer Impflicht) nicht direkt mit zu verantworten hätte. Zwar sind nachweislich einige Gelder geflossen, die diesen Probleme hätten entgegenwirken sollen – doch verändert hat sich, bis auf die leider übliche persönliche Bereicherung einiger weniger; wie so oft nichts.

3. Wir gehen nicht gut mit Alten oder kranken Menschen um.

Vielmehr sperren wir jene Alten weg und hoffen, wir könnten sie isolieren – bis das Virus sich auf irgendeine Art und Weise doch noch einen Weg sucht und dabei selbst vor vollständig geimpften keinen Halt macht. In diesem Falle kann man getrost von einer doppelten Bestrafung sprechen: Menschen verhalten sich uneigennützig, folgen den für sie schwer zu akzeptierenden Regeln – doch als Lohn wartet am Ende (und im schlimmsten Fall) doch nur der Tod. Menschen, die dem Tod bereits ohnehin nahe stehen dürfen keinen würdigen Abschied erfahren. Menschen, deren Todesurteil bereits besiegelt ist dürfen ihre letzten Tage nicht mehr so gut es geht genießen – sondern dürfen nichts mehr, erst Recht natürlich nicht sich mit dem Corona-Virus anstecken.

4. Wir gehen nicht gut mit Kindern um.

Wir erzählen ihnen, dass sie bei Unvorsichtigkeit für den Tod der eigenen Oma oder des Opas verantwortlich sein könnten. Wir zwängen ihnen Alltags-Masken (die schädlich sein können, wenn sie nicht richtig verwendet werden) und Abstandsregeln selbst im Freien auf, deren Wirksamkeit nach wie vor streitbar ist. Wir machen ihnen allgemein Angst und sorgen für Panik auch im Alltag – obwohl wir nur das vermeintlich beste für sie wollen. Die wahren Folgen dieses Hygiene-Fanatismus werden sich erst in einigen Jahren offenbaren, doch fest steht auch: es werden mehr, je länger die Maßnahmen andauern oder je unspezifischer sie ausfallen.

5. Die Impfung ist nicht der Weg aus der Pandemie, sondern lediglich ein Versuch respektive Hilfsmittel.

Dies gilt solange, bis es irgendwann einmal wirklich effektive Impfstoffe geben könnte – die nicht nur den geimpften selbst schützen, sondern die darüber hinaus auch einen ausreichenden Fremdschutz inkludieren und erwiesenermaßen wenig Nebenwirkungen haben. Zum jetzigen Zeitpunkt aber – und mit den Impfstoffen die zur Verfügung stehen – ernsthaft über eine Impfpflicht nachzudenken, zeugt von einer globalen Hilflosigkeit – jedoch nicht von Menschlichkeit.

6. Aufgestellte Regeln sind nicht immer automatisch gut, nur weil sich jemand dafür verbürgt.

Es mag sie geben – Regeln oder Versuche die Corona-Pandemie einzudämmen, die tatsächlich einen messbaren Effekt haben. Nur sollte man diese Regeln auch ständig überprüfen, und sie im Falle eines allzu geringen Effekts revidieren. Man sollte zu Fehlern und Fehlentscheidungen stehen, und sie nicht wiederholen. Auch sollte man keine Entscheidungen treffen, die im besten Fall einen minimalen Effekt haben; in Wahrheit aber etwas ganz anderes bezwecken – wie die 2G-Regel, die im Grunde nur noch mehr Menschen dazu bringen soll, sich impfen zu lassen. In einem System, in dem die faktisch beste Art der Kontrolle (hier wären es Tests) weniger Aussagekraft hat als eine von der Obrigkeit beschlossene Regel, die noch dazu die Gesellschaft spaltet – kann irgendetwas nicht stimmen.

7. Andersdenkende sollten niemals pauschal diskriminiert werden, Denunziantentum niemals staatlich unterstützt.

Eine Gesellschaft beziehungsweise Politik, die bestimmte Personengruppen öffentlich diskriminiert respektive dazu auffordert, hat sich ihrer Existenzgrundlage beraubt. Natürlich unter Voraussetzung, dass sich diese Personengruppen nicht in irgendeiner Art und Weise schuldig gemacht oder schädlich verhalten haben – was bei Impfgegnern zumindest in Bezug auf die Impfungen gegen Covid-19 nicht der Fall ist, da die Impfungen noch keinen dauerhaften und / oder ausreichend starken Fremdschutz bieten.

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