Gesammelte Texte

Impf-Gegner Vs. Impf-Befürworter

Nein, und um die zugegebenermaßen recht reißerische Überschrift gleich wieder ein wenig zu relativeren: das neuerliche Ziel dieses Blogs liegt nicht darin, mit einem erhobenen Zeigefinger auf bestimmte Personengruppen zu zeigen – und sie mit allen Mitteln von der eigenen Wahrheit überzeugen zu wollen. Oder: sie bloßzustellen, zu diffamieren, auszugrenzen. Denn, und immerhin das ist schon lange kein Geheimnis mehr: dafür sorgen bereits die sogenannten Leitmedien, die dieses Land führenden Parteien, unzählige einzelne Politiker und noch viel mehr Menschen aus der Gruppe der selbst ernannten Moral-Apostel. Vornehmlich natürlich solche; die es gar nicht mehr erwarten können endlich in einer neuen, besseren Welt zu leben. Einer, in der es ganz bestimmt – etwa durch totale Überwachung, streng kontrollierte Maßnahmen oder wahlweise auch nur eine riesengroße Portion einer den Verstand ausklammernden Zuversichtlichkeit – keine Gefahren oder Krankheiten mehr gibt. Oder eher: einer Welt, in der derlei Konstrukte schlicht und einfach nicht mehr erlaubt werden. Es aber begab sich dass der Mensch sich erhob, und der Welt seinen Willen aufzwingen wollte…

Dennoch soll respektive muss an dieser Stelle zumindest eine Ausnahme gemacht werden. Eine Ausnahme, die tatsächlich einmalig bleiben wird (zumal sie ihre Gültigkeit nicht verliert) – und die ein für allemal aufzeigen soll, wer die wahren „Feinde“ der Gesellschaft innerhalb der nunmehr bald 2 Jahre andauernden Phase der Corona-Pandemie sein könnten sind. Dabei wird es sich dieses Mal nicht um einen längeren Text handeln, wie sonst eher üblich – sondern lediglich um eine kurze Aufstellung, die für jedermann verständlich und nachvollziehbar sein sollte. Gesetzt dem Fall, man konnte der psychologischen Massen-Indoktrination seitens der Lenker dieses Landes halbwegs standhalten und sich zumindest ein Fünkchen des jeweils (hoffentlich) vorhandenen Restverstandes erhalten. Dabei soll es weniger darum gehen wer oder was genau für den aktuell beobachtbaren Anstieg der Corona-Fallzahlen verantwortlich sein könnte – sondern vielmehr darum, wer eine wirkliche „Gefahr“ für sich selbst und seine Mitmenschen darstellt; selbstverständlich auch über den aktuellen Status der Pandemie hinaus. Begonnen werden soll mit denjenigen, auf die dies schon einmal – und definitiv – nicht zutrifft.

Es sind nicht die, die sich gegen das Corona-Virus haben impfen lassen oder dies noch werden.

Jeder, der sich impfen lassen möchte (ob gegen Corona oder andere Erkrankungen) sollte sich nach entsprechender medizinischer Beratung und Konsultation selbstverständlich dafür entscheiden dürfen – im besten Fall aus Überzeugung und / oder aus freien Stücken, oder aufgrund von allgemein überzeugenden Argumenten (beispielsweise im Rahmen einer Abwägung). Man sollte niemanden verunglimpfen, nur weil er sich für eine Impfung entschieden hat.

Es sind nicht die, die eine Impfung gegen das Corona-Virus befürworten

Wie im Falle von generellen Impf-Gegnern (siehe weiter unten) erscheint es manchmal beinahe ebenso schwierig mit; man nenne sie absolut überzeugten Impf-Befürwortern zu sprechen und umzugehen. Vor allem natürlich solchen, die sich selbst gegen wissenschaftliche Argumente sperren oder noch immer zu ihrem selbst auserkorenen Allheilmittel stehen, wenn die Wirksamkeit längst widerlegt wurde (dies gilt im allgemeinen und beispielsweise auch für Medikamente – gemeint sind nicht explizit die Corona-Impfstoffe). Doch gilt auch hier, dass etwaige Meinungen zu respektieren sind. Wichtig ist nur, dass Befürworter dieser Praktiken noch immer zu einem Diskurs bereit sind – und damit einhergehend auch die Meinung des jeweils anderen zu akzeptieren; selbst wenn sie stark von der eigenen abweicht.

Es sind nicht die, die sich nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen wollen.

In wie weit die Impfungen gegen das Corona-Virus beziehungsweise dessen Ausbreitung wirksam sind oder auch nicht, das wird sich im Endeffekt noch herausstellen. Nicht heute oder morgen – sondern erst in einiger Zeit. Für Feststellungen wie diese braucht man sich nicht als Verschwörungstheoretiker zu bezeichnen, die eventuell ganz anderes behaupten. Etwa, dass die Impfung etwas ganz und gar gegenteiliges erreichen möchte – also beispielsweise eine bewusste Dezimierung der Bevölkerung. Natürlich wäre auch ein solches Vorgehen – theoretisch (und leider) – denkbar. Jedoch sollte es eher um Wahrscheinlichkeiten, und nicht um an den Haaren herbeigezogene Vermutungen gehen – was auch in Bezug auf die Nebenwirkungen der Impfung gilt. Nebenwirkungen sind niemals auszuschließen – ob sie im Rahmen der Corona-Impfungen vermehrt auftreten wird sich ebenfalls erst noch zeigen. Und gerade weil das so ist, sollte man sich eine Sache immer wieder vergegenwärtigen: dass wir uns mit der Impfung tatsächlich in einer Art Feldversuch befinden. Langzeit-Studien etwa kann es – de facto – nicht geben. Das mag hart klingen, ist aber an sich noch nicht einmal zu verurteilen – bedenkt man, dass man in Bezug auf das Corona-Virus von einer so noch nicht dagewesenen Notlage ausgegangen ist. Eine Notlage, die gewisse Handlungen erfordert – und in Anbetracht derer man nachvollziehbar besser dasteht, wenn man gewisse Dinge zumindest versucht hat. Nur sollte man im Nachhinein auch für etwaige Entscheidungen geradestehen – und es akzeptieren, wenn Maßnahmen eben doch nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Davon abgesehen ist es in Bezug auf die Impfung höchstwahrscheinlich, dass sie – vorausgesetzt sie funktioniert besser als es aktuell beobachtbar ist – lediglich ein Mittel auf dem Weg zur Bekämpfung der Pandemie darstellen wird. Ein Mittel – aber mit Sicherheit keine allumfassende, alternativlose Lösung. Wer nun also eine Impfung verweigert, ganz egal aus welchen Gründen – dessen Stimme soll beziehungsweise muss (in einer Demokratie) genauso gehört, akzeptiert und verstanden werden wie die jener, die sich haben impfen lassen.

Es sind nicht die, die Impfungen generell ablehnen

Eine funktionierende Demokratie muss auch das aushalten: Menschen, deren Weltanschauungen sich teils merklich von anderen, vielleicht verbreiteteren Meinungen unterscheiden. Wenn jemand der Meinung ist das Impfungen generell mehr Schaden anrichten als einen Nutzen haben, so muss man nicht auf Biegen und Brechen versuchen ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Nein, es geht hier nicht um (glücklicherweise seltene) extremere Fälle bei denen eine Diskussion schon eher angebracht respektive unabdinglich scheint – wie etwa wenn ein Kind in akuter Lebensgefahr schwebt, etwaige Behandlungmethoden seitens der Eltern aber aus religiösen oder anderen Gründen abgelehnt werden. Es geht lediglich darum, dass man es akzeptieren sollte wenn jemand mit einem vielleicht höheren Risiko (als mit einer Impfung) an einer Krankheit zu versterben durch das Leben gehen möchte – schlicht, weil dies eher seinem Weltbild entspricht. Die Voraussetzung ist dabei immer, das versteht sich von selbst; dass dabei keine Gefahr für andere ausgeht. Manche behaupten dies bereits von der Corona-Impfung – die, wenn sie nicht durchgeführt würde; einen Menschen automatisch zu einem Überträger oder gar indirekten Mörder macht. Auch hier gilt: es handelt sich um Vermutungen, aber nicht um bewiesene Tatsachen. Und: selbst wenn irgendwann einiges für eine höhere von ungeimpften ausgehende Übertragungsfähigkeit sprechen sollte, wird es sich um eher unwahrscheinliche respektive sich kaum auf das Gesamtgeschehen einer Pandemie auswirkende Umstände handeln.

Kommen wir nun also zu den wahren „Schuldigen“ (wenn man diesen Begriff unbedingt verwendeten möchte) respektive den vielleicht wirklich boshaften Menschen, von denen es aktuell (bzw. im Zuge der Pandemie) leider gar nicht allzu wenige zu geben scheint. Kurioserweise gerade weil eine Haltung wie die folgende offenbar von vielen geradezu „honoriert“ wird.


Es sind die, die sich aus verschiedensten Gründen blindlings und ohne selbst nachzudenken nicht nur auffällig bereitwillig einem neuerlichen Gesetz, einem neuen Dogma oder einer neuen Norm hingeben respektive unterwerfen – sondern auch die daraus resultierende „neue Welt“ zur einzigen Wahrheit erklären, keine anderen Meinungen mehr zulassen und all jene die anderer Auffassung sind theoretisch oder tatsächlich aus der Gesellschaft ausklammern.

Genau dieses Konzept, welches sonst eher im Rahmen verschiedener (Welt-)Religionen oder im Zuge eines Krieges mit anschließender Macht-Ergreifung auftritt; scheint schließlich mehr und mehr in Mode zu kommen; ja, zum sogenannten „guten Ton“ innerhalb der Gesellschaft zu gehören. Hier gilt es dann eben doch noch, den moralischen Zeigefinger zu erheben – und den Versuch zu unternehmen, solchen Menschen zumindest einmal den Spiegel vorzuhalten.

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