Metal-CD-Review: POWER THEORY – Driven By Fear (2015)

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Alben-Titel: Driven By Fear
Künstler / Band: Power Theory (mehr)
Veröffentlichungsdatum: 09. Oktober 2015
Land: USA
Stil / Genre: Heavy / Power Metal
Label: Pure Steel Records

Alben-Lineup:

Alan D’Angelo – Bass
Nick Bunczk – Drums
Nygil Hoch – Guitars
Bob „BB“ Ballinger – Guitars
Jeff Rose – Vocals

Track-Liste:

1. Spinstress (03:40)
2. Long Hard Road (04:06)
3. Driven by Fear (06:01)
4. The Truth Shall Set You Free (04:49)
5. Dark Eagle (05:43)
6. Break the Glass (00:52)
7. Don’t Think Twice (04:19)
8. Cut & Run (04:00)
9. Beyond Tomorrow (After the Fall) (04:54)

Von der Theorie zur Praxis.

Auch mit ihrem mittlerweile dritten Langspieler DRIVEN BY FEAR lehnen sich die US-Amerikaner von POWER THEORY nicht allzu weit aus dem Fenster. Etwaige Experimente scheinen aber auch gar nicht nötig – schließlich passt der vergleichsweise bodenständige, gradlinige und schnörkellose Sound nach wie vor perfekt zur Band. POWER THEORY kombinieren auch dieses Mal einen rhythmisch-stampfenden US-Heavy Metal mit dezenten Power- und Trash-Anleihen, wobei ein vergleichsweise expliziter Fokus auf jedes einzelne Instrument gelegt wird. Entsprechend stark schneiden daher nicht nur die Gitarren, sondern vor allem auch das Schlagzeug und der Bass ab – der ausnahmsweise mal keine untergeordnete Rolle spielt.

Stattdessen kommt er in der allgemein sehr ausgewogenen, druckvollen Produktion perfekt zur Geltung – hier gibt es nichts zu mäkeln. Auch hinsichtlich der offerierten Abwechslung erscheint DRIVEN BY FEAR – auch wenn größere Überraschungen ausbleiben – gelungen. So wechseln sich flott-beschwingte und antreibende Nummern wie der Opener SPINSTRESS oder das Party-taugliche DONT THINK TWICE auch mal mit etwas düstereren wie DARK EAGLE ab; während der Titeltrack DRIVEN BY FEAR ein wenig von allem hat und als perfektes Vorzeigebeispiel für das Album fungieren kann. Festhalten sollte man nur, dass Leadsänger Jeff Rose zwar eine äußerst solide, aber keine wirklich denkwürdige Leistung abliefert – und das Album mit einer Spielzeit von gerade einmal 38 Minuten relativ knapp ausgefallen ist. Andererseits: da hier Qualität glasklar über Quantität siegt, kann man das ruhig verzeihen.

Absolute Anspieltipps: SPINSTRESS, DRIVEN BY FEAR, THE TRUTH SHALL SET YOU FREE


80button

„Ein kräftiges, handwerklich nahezu perfektes Album dem nur das letzte i-Tüpfelchen fehlt.“

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